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    FUßBALL: KREISTAG

    Die Vereine haben das Wort

    Am Samstag, 13. Januar, findet ab 10.30 Uhr in der Oskar-Herbig-Halle der BFV-Kreistag für den Fußballkreis Rhön statt, bei dem voraussichtlich nur geringe Veränderungen in der Besetzung von Funktionsämtern zu erwarten sind. Nur der bisher in Doppelfunktion agierende Rainer Lochmüller steht als Kreis-Juniorenleiter nicht mehr, als Kreisvorsitzender aber weiterhin zur Verfügung. Alle weiteren Funktionäre sind für eine Verlängerung ihrer Amtszeit bereit. Der erste Vorschlag des Verbands bezieht sich auf eine Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene im § 34 der Spielordnung.

    Einsatz der Spieler

    Dieser regelt den Einsatz von Spielern in verschiedenen Mannschaften eines Vereins. Demnach darf ein Spieler einer höherklassigen Mannschaft nach einem Einsatz in der ersten Halbzeit der höheren Mannschaft erst nach Ablauf von zehn Tagen in einer unterklassigen eingesetzt werden oder wenn er zwei Spiele der unterklassigen ausgesetzt hat. Die Zusatzregelung für Vereine ab Kreisliga abwärts ermöglicht es, in der Summe bis zu drei beliebige Spieler aus der/den höheren Mannschaft(en) einzusetzen, die sich in einer der beiden untersten Spielklassen (B- und A-Klasse) befinden.

    Spielrecht für A-Junioren

    Der zweite Vorschlag des Verbands an die Vereine bezieht sich auf das Spielrecht für A-Junioren in Männermannschaften. Bisher dürfen nur Junioren des älteren Jahrgangs bei den Herren spielen, die des jüngeren grundsätzlich nicht. Der Verband schlägt vor, den A-Junioren grundsätzlich ab Vollendung des 18. Lebensjahres die Spielgenehmigung in Männerteams zu erteilen.

    Erhöhung der Auswechselungen

    Das dritte vom BFV eröffnete Thema bezieht sich auf eine Erhöhung der Anzahl der Auswechslungen auf Kreisebene. Bisher war diese auf maximal drei gedeckelt, bei Frauen und Junioren/innen auf maximal vier. Der BFV bezieht sich in seinem Änderungsvorschlag auf das Angebot des für Fußballregeln zuständigen International Football Association Board (IFAB), den Nationalverbänden mehr Flexibilität zu ermöglichen. Deshalb überlege auch der BFV, ob er diese Anpassung auf Kreisebene bei den Männern, Frauen und Junioren/innen vornehmen soll. Die bestehenden Rückwechsel-Möglichkeiten blieben von dieser Anpassung unberührt. Es soll deshalb darüber eine Meinung eingeholt werden, ob auf Kreisebene bis zu fünf Spieler/innen aus- bzw. rückgewechselt werden dürfen.

    Einheitlicher Rundenbeginn

    Des Weiteren soll der Kreistag für ein zusätzliches Meinungsbild für den Fußballkreis Rhön, was einen einheitlichen Rundenbeginn für alle Männer-Spielklassen auf Kreisebene betrifft, genutzt werden. Bislang spielten die Männer-Spielklassen im Fußballkreis Rhön entsprechend dem Rahmenterminkalender des Bezirks Unterfranken. Dieser sah bzw. sieht einen späteren Saisonstart von Spielklassen mit 14 Mannschaften gegenüber solchen mit 16 oder 18 vor. So startete die laufende Saison für 16er-Ligen am 5./6. August 2017, die 14er-Ligen aber erst am 19./20. August.

    Ab der Spielzeit 2018/19 könnten die Männer im Fußballkreis Rhön, unabhängig vom Rahmenterminkalender im Bezirk, einheitlich in die Saison starten. Die Spielklassen mit 14 und weniger Mannschaften hätten ihren ersten Spieltag wie die 16er- und 18er-Ligen voraussichtlich Ende Juli/Anfang August, also zwei Wochen früher. Sie gingen folglich voraussichtlich Ende Oktober/Ende November in die Winterpause.

    Spätestens an dieser Stelle dürften die Meinungen auseinandergehen: Bessere Nutzung der „schöneren“ Jahreszeit und Platzverhältnisse sowie Schonung der Spielfelder bei schlechtem Wetter im November contra veränderte Urlaubsplanungen und mögliche schöne Novembertage auf der anderen Seite. Der Kreisvorsitzende Rainer Lochmüller befürchtete hierzu bereits im Vorfeld, dass es „kommen wird wie so oft: Wie man's macht ist's falsch. Deshalb sollen die Vereine entscheiden.“

    Wichtig

    Bei diesem, wie bei den anderen Kreistagen auch, geht es um mögliche Änderungen bei den aufgeführten Themen, zu denen der bayerische Fußballverband die Meinung der Vereine hören möchte. Bei der Umfrage handelt es sich aber lediglich um ein Meinungsbild und nicht um eine Abstimmung.

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