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    FUßBALL: SILBERDISTEL-CUP

    Silberdistel-Cup geht neue Wege

    Der FC Carl Zeiss Jena zählt zu den Stammgästen beim Silberdistel-Cup in Mellrichstadt. Unser Bild stammt aus dem Jahr 2016 und zeigt Jenas David Schirnei (rechts) im Zweikampf mit Burkard Euring von der 1. JFG Rhön. Foto: Anand Anders

    Der Silberdistel-Cup geht auf die 40 zu. Bereits zum 39. Mal spielen an diesem Sonntag, 28. Juli, talentierte U17-Teams im Mellrichstädter Mahlbachstadion um den begehrten Siegerpokal. Trotz einiger Schwierigkeiten ist es den Verantwortlichen der gastgebenden 1. JFG Rhön auch in diesem Jahr wieder gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zu präsentieren. Neu ist hingegen der Modus, wodurch jeder gegen jeden spielen wird. Die Spielzeit beträgt einmal 35 Minuten.

    Der Club fehlt

    Nicht dabei sind diesmal die Nachwuchsmannschaften der beiden fränkischen Zweitligisten 1. FC Nürnberg und SpVgg Greuther Fürth, da beide Vereine ihren Spielern nach dem Trainingsstart Anfang Juli an diesem Wochenende noch einmal frei gegeben haben. Dennoch werden wieder vier ambitionierte fränkische Junioren-Teams ihre Visitenkarte in Mellrichstadt abgeben. In der Favoritenrolle befindet sich jedoch der FC Carl Zeiss Jena, der im letzten Jahr den FC Schweinfurt 05 im Finale knapp mit 1:0 bezwang. Die U17-Junioren des thüringischen Drittligisten feierten in der letzten Saison in der Regionalliga zudem die Meisterschaft und werden in dieser Saison in der Junioren-Bundesliga an den Start gehen. Dort spielen sie u.a. gegen die Nachwuchsteams von RB Leipzig, Werder Bremen oder des Hamburger SV. Seit vielen Jahren zeichnet sich Jena mit der besten Jugendarbeit in Thüringen aus. Auch viele Juniorenspieler aus Unterfranken und Rhön-Grabfeld kickten in den letzten Jahren immer wieder für den thüringischen Traditionsverein. Im aktuellen Drittliga-Kader des FC Carl Zeiss Jena steht mit Maximilian Weiß auch ein Spieler, der aus Fladungen stammt. Bevor Weiß 2013 in Jenas Jugendakademie wechselte, spielte er in der Jugend des TSV Großbardorf.

    Die Bardorfer sind für ihre hervorragende Jugendarbeit im Landkreis Rhön-Grabfeld bekannt und könnten für Jena durchaus zum Stolperstein auf dem Weg zum Turniersieg werden. In der vergangenen Saison schafften die Grabfeld-Gallier als Aufsteiger den anvisierten Klassenerhalt in der Landesliga Nord. Ebenfalls in der Landesliga Nord sind die U17-Junioren des FC Eintracht Bamberg 2000 beheimatet. Zum ersten Mal in Mellrichstadt dabei ist die FT Schweinfurt, die in der abgelaufenen Saison den dritten Platz in der Bezirksoberliga belegte.

    Sprung zu den Profis

    Komplettiert wird das Teilnehmerfeld wie jedes Jahr von der gastgebenden 1. JFG Rhön. Für die Fußballer der JFG ist der Silberdistel-Cup eine gute Gelegenheit, sich einmal mit höherklassigen Mannschaften zu messen und den eigenen Horizont zu erweitern. In der fast 40-jährigen Turniergeschichte haben nicht zuletzt viele spätere Fußballprofis wie der 1990er Weltmeister Stefan Reuter, die Bender-Zwillinge Lars und Sven oder der Oberstreuer Johannes Geis bereits beim Silberdistel-Cup in Mellrichstadt gespielt.

    Spielplan

    10.30 Uhr: Großbardorf – Bamberg

    11.10 Uhr: Schweinfurt – Jena 11.50 Uhr: Bamberg – 1. JFG Rhön

    12.30 Uhr: Schweinfurt – Großbardorf

    13.10 Uhr: 1. JFG Rhön – Jena

    13.50 Uhr: Bamberg – Schweinfurt

    14.30 Uhr: 1. JFG Rhön – Großbardorf

    15.10 Uhr: Jena – Bamberg

    15.50 Uhr: 1. JFG Rhön – Schweinfurt

    16.30 Uhr: Großbardorf – Jena

    17 Uhr: Siegereherung

    Von Florian Karlein

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