• aktualisiert:

    FUßBALL: FREUNDSCHAFTSSPIEL

    Der Auftritt von Elvis löst den größten Jubel aus

    Zum Erinnerungsfoto stellten sich der „TSV Stockheim & friends“ (in Blau) und die Traditionsmannschaft des 1. FC Nürnberg. Foto: Günter Madrenas

    Fußball

    Freundschaftsspiel TSV Stockheim & friends – Traditionself 1. FC Nürnberg 1:11 (0:5)

    Anlässlich seines 150. Geburtstages lud der TSV Stockheim die Traditionsmannschaft des ruhmreichen 1. FC Nürnberg ein und über 500 Zuschauer wollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Dass die Nürnberger Allstars im Spiel keine Gnade kannten und 11:1 siegten, war nebensächlich.

    Trainer ist ein deutscher Meister

    Die Clubberer gaben bereitwillig Autogramme und stellten sich für Fotos zur Verfügung. Besonders Andreas Wolf war in dieser Hinsicht heiß begehrt. Der jetzt 37-jährige ehemalige Abwehrrecke mit seinen 213 Bundesligaspielen war der Star in der Elf der Gäste, die von Stefan Reisch gecoacht wurde. Der neunfache Nationalspieler, der mit dem Club 1961 deutscher Meister und 1963 deutscher Pokalsieger wurde, ist inzwischen 77 Jahre alt, spielt aber gewöhnlich immer noch in der Traditionself mit. „Heute leider nicht, denn ich habe eine Herzoperation hinter mir. Deshalb bin ich diesmal nur der Trainer. Aber in drei Monaten will ich wieder auf dem Platz stehen. Es macht unheimlich viel Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen.“

    Aus Spaß an der Freude wirkt auch Andreas Wolf mit: „Es macht riesig Freude, mit den Kollegen von früher zusammen zu kommen und in der dritten Halbzeit mit ihnen zu quatschen. Außerdem darf ich in dieser Truppe das spielen, was ich will und was mir am meisten Spaß macht.“

    In der Anzahl der Bundesligaspiele wird Wolf allerdings von Martin Schneider übertroffen, der 379 Partien, vorwiegend im Dress von Borussia Mönchengladbach, aufzuweisen hat. Dass die Nürnberger Spaß am Spiel hatten, bewiesen sie mit zahlreichen technischen Kabinettstückchen. Dabei ragte neben Wolf und Schneider vor allem Thomas Ziemer heraus, der Manager der Traditionself ist. „Wir machen im Sommer zwischen 15 und 17 Spiele. Ich habe dazu einen großen Kader von etwa 50 Spielern zur Verfügung. Dabei sind alle ehemaligen Clubgrößen wie zum Beispiel Marek Mintal oder Michael Wiesinger“, so Ziemer. Beide waren in Stockheim aber nicht dabei.

    Andreas Wolf trifft doppelt

    Die 90 Minuten sind schnell erzählt. Von Beginn waren die Einheimischen, der TSV Stockheim & friends, überfordert und konnten außer ihrem Willen wenig entgegensetzen. So fielen die Tore wie reife Früchte. Dabei zeigte vor allem Stephan Giesbert großen Torhunger, der 42-Jährige netzte sechs Mal ein. Daneben trafen noch Michael Wenninger, Andreas Wolf (beide 2) und Thomas Ziemer. Großen Jubel löste der Ehrentreffer der Heimmannschaft durch Christian „Elvis“ Hess zum 1:11-Endstand aus.

    Lukas Türk (vorne links) versucht den Ball gegen Nürnbergs Andreas Wolf abzuschirmen. Links im Hintergrund Jürgen Bätzel. Foto: Günter Madrenas

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!