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    TISCHTENNIS: DRITTE BEZIRKSLIGA NORD

    Brendlorenzen meistert die Hürde

    Udo Gebhardt, die Nummer eins des TSV Brendlorenzen II, steuerte zwei Siege im Einzel zum 9:5-Sieg des Aufsteigers beim ... Foto: Anand Anders

    Tischtennis (al/wm)

    3. Bezirksliga Nord, Männer Ufr.

     

    TV/DJK Hammelburg – TV Gerolzhofen 9:0  
    TSV Grafenrheinfeld – TSV Brendlorenzen II 5:9  

     

     

    1. (1.) TV/DJK Hammelburg 12 10 1 1 103 : 52 21 : 3  
    2. (2.) TSV Gochsheim 11 9 0 2 92 : 53 18 : 4  
    3. (3.) TSV Arnshausen 9 8 0 1 78 : 43 16 : 2  
    4. (4.) TSV Brendlorenzen II 12 6 2 4 94 : 75 14 : 10  
    5. (5.) TSV Grafenrheinfeld 11 4 1 6 67 : 77 9 : 13  
    6. (6.) DJK Hergolshausen 10 3 2 5 68 : 74 8 : 12  
    7. (7.) SV Ramsthal 9 2 3 4 51 : 64 7 : 11  
    8. (8.) SV Schwanfeld 10 2 2 6 55 : 80 6 : 14  
    9. (9.) TSV Schwebheim 11 1 3 7 65 : 91 5 : 17  
    10. (10.) TV Gerolzhofen 11 1 0 10 33 : 97 2 : 20  

     

    TSV Grafenrheinfeld – TSV Brendlorenzen II 5:9 (23:34 Sätze). Der TSV Brendlorenzen II hat mit einer überzeugenden Vorstellung die Hürde beim TSV Grafenrheinfeld gemeistert. Im ersten Doppel des Abends musste sich das Doppel Udo Gebhardt/Mario Böhland gegen F. Jaguczak/D. Jaguczak in einem spannenden Spiel mit 6:11 im fünften Satz geschlagen geben. Walter Poiger/Krzysztof Aszyk ließen S. Werner/A. Seufert in drei Sätzen keine Chance. Dagegen mussten sich Klaus Repasky/Lukas Mültner dem Duo J. Edelmann/R. Feik mit 1:3 geschlagen geben.

    Nach dem 1:2-Rückstand in den Doppeln musste sich Mario Böhland seinem Kontrahenten Frank Jaguczak in fünf Sätzen geschlagen geben. Brendlorenzen lag 1:3 hinten. Udo Gebhardt zeigte ein großes Kämpferherz. Nach 0:2-Rückstand drehte er gegen D. Jaguczak auf, glich zum 2:2 aus und entschied den fünften Satz mit 14:12 für sich. Dabei hatte er da schon mit 0:6 hinten gelegen. „Da hatte ich nicht mehr an einen Sieg geglaubt“, sagte Gebhardt. Aber fortan verringerte er seine Fehlerquote, egalisierte zum 6:6, schaffte es zum 14:12-Happy-End und brachte den Gast auf 2:3 heran.

    Im mittleren Paarkreuz hatten Klaus Repasky und Walter Poiger weniger Probleme und sorgten für die 4:3-Führung. Lothar Senger behauptete sich in vier Sätzen gegen Jan Edelmann – 5:3. Der Grafenrheinfelder Feik Reiner setzte der Brendlorenzer Siegesserie (zunächst) ein Ende und gewann 3:1 gegen Krzysztof Aszyk. Nur noch 4:5. Gut aufgelegt zeigte sich erneut Udo Gebhardt, der Frank Jaguczak in drei Sätzen in Schach hielt. Die Gastgeber versuchten alles, um die Partie noch zu drehen. Daniel Jaguczak verkürzte durch seinen Erfolg gegen Mario Böhland auf 5:6. Doch Brendlorenzen zeigte sich unbeeindruckt. Poiger erhöhte mit einem 3:1-Sieg gegen Werner auf 7:5. Spektakulär und spannend das Duell zwischen Klaus Repasky und Seufert. Repasky entschied den Krimi für sich, jeder der fünf Sätze endete mit zwei Punkten Differenz: 9:11, 12:10, 11:9, 12:14 und 14:12. Den siebringenden neunten Punkt sicherte Krzysztof Aszyk durch ein 3:1 gegen Edelmann.

    „Wir hätten nicht gedacht, dass es so deutlich ausgeht. Vor allem, dass Udo Gebhardt gegen Frank Jaguczak so klar gewinnt, hat mich überrascht“, sagte Brendlorenzens Mannschaftsführer Klaus Repasky. Und weiter: „Das 9:5 sieht wesentlich klarer aus als es war.“ Stimmt, denn fünf Spiele waren arg umkämpft. Speziell Repasky und sein Mannschaftskollege Walter Poiger boten sehenswertes Tischtennis, wobei auch Stefan Werner und Seufert ihren Anteil hatten. Hier und da ein Tick mehr Mut oder die besseren Nerven sorgten auch dafür, dass die Gäste im zweiten Paarkreuz alle vier Punkte einheimsten.

    Mit den höchsten Unterhaltungswert bot im dritten Paarkreuz die Partie von Grafenrheinfelds Jan Edelmann gegen den Abwehrspieler Lothar Senger. Letzterer agierte mit Penholder-Griff aus der Distanz. Im Tennis würde man sagen, er war ein „Bringer“, also einer der gefürchteten „Alles-Zurück-Bringer“. Jedenfalls stand er weit hinter dem Tisch und schlug, man könnte fast sagen, „schaufelte“ mit seinem abgespielten Belag die Bälle präzise zurück. Die schönen Punkte, aber auch mehr Fehler, machte Edelmann, der mit 9:11, 11:8, 10:12 und 7:11 unterlag.

    Punkte für Brendlorenzen II: Walter Poiger/Krzysztof Aszyk 1, Udo Gebhardt 2, Klaus Repasky 2, Walter Poiger 2, Lothar Senger 1, Krzysztof Aszyk 1.

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