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    TISCHTENNIS:

    Verzicht auf die Relegation ärgert

    Bezirksvorsitzender Alfred Glos konnte beim Bezirkstag 83 von 92 Tischtennisvereinen des Bezirks Unterfranken-Nord begrüßen. Von der Verbandsebene waren der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit, Norbert Endres, der stellvertretende Geschäftsführer des Bayerischen Tischtennisverbandes, Nils Rack, sowie der Ehrenvorsitzende des Bezirks, Joachim Car, und der Ehrenkreisvorsitzende Horst-Günter Ziegler erschienen.

    Dünninger zweiter Sportrichter

    Im Bezirk Unterfranken Nord war der Posten des zweiten Sportrichters bisher unbesetzt. Diese Lücke konnte nun mit dem Verbandsschiedsrichter Nils Dünninger vom TSV Goßmannsdorf mit einstimmigem Beschluss geschlossen werden. Bezirksjugendwart Stefan Scheuring berichtete ausführlich über die verschiedenen Belange der Bezirksjugendarbeit im Einzel- und Mannschaftssport und nahm die Ehrungen aller Mannschaftsmeister sowie die Pokalsieger vor.

    Bezirksvorsitzender Alfred Glos stellte in seinem Bericht unter anderem die geringe Teilnahme an den Turnieren im Erwachsenenbereich heraus. Bezirkssportwart Reiner Hülbig sprach von einer fast reibungslos verlaufenen Saison, nur sollten die Vereine für die Zukunft alle möglichen Heimspieltage angeben, damit es der Spielplangenerator leichter hätte, einen ordentlichen Spielplan festzulegen. Bedauerlich, so Hülbig und auch Heiko Menzel, Fachwart Mannschaftssport, sei gewesen, dass vier von neun Mannschaften auf die Relegation verzichteten und so nur zwei Relegationsspiele ausgetragen werden konnten.

    Bezirkskassenwart Thomas Kretzler legte den Kassenbericht vor. Nach der einstimmigen Entlastung durch die anwesenden Vereinsvertreter wurde auch der Haushalt für 2019/20 befürwortet. Alfred Glos erinnerte alle Vereine, Spieler, Mannschaftsführer und Fachwarte daran, dass sie eine sogenannte Holschuld hätten und sich über die Bestimmungen, die im Handbuch festgehalten sind selbst informieren müssten. Dagegen habe der Verband eine Bereitstellungspflicht und sei dafür verantwortlich, dass die aktuellen Bestimmungen jedem Nutzer zugänglich seien.

    Anträge abgelehnt

    Der Antrag des TSV Gernach eine Umstellung der 4er auf 3er Ligen nach dem Braunschweiger System, wie es im Jugendbereich bereits praktiziert wird, herbeizuführen, wurde mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt. Der SC Schweinfurt wünschte sich, dass aufgrund der verpflichteten Umstellung vom Zelluloid- auf Plastikball ab der kommenden Saison Ligen-einheitlich mit einer Ballsorte gespielt werden solle. Auch dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt. (jb)

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