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    FUTSAL: KREISMEISTERSCHAFT

    Da waren es nur noch zehn Mannschaften

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    Längst sind die Zeiten vorbei, in denen sich die Hallenkreismeisterschaften im Fußball großer Beliebtheit erfreuten. Lediglich zwölf Mannschaften aus dem Fußballkreis Rhön hatten sich in diesem Jahr im Vorfeld zur Hallenkreismeisterschaft im Futsal angemeldet. Damit war zum zweiten Mal in Folge kein Quali-Turnier mehr nötig. Von den ursprünglich zwölf Mannschaften sprangen im Laufe der Woche aber noch einmal zwei Teams ab, sodass die Kreismeisterschaft an diesem Samstag, 12. Januar, in Hammelburg mit nur noch zehn Mannschaften über die Bühne gehen wird.

    Als Top-Favorit auf den Titel gilt der SV Rödelmaier. Die Mannen von Werner Feder sind der einzige Bezirksligist und damit die am höchsten spielende Mannschaft im Feld. Darüber sind die Storchsbergkicker seit Jahren für ihre Leistungsstärke unter dem Hallendach bekannt. Der letzte Kreistitel datiert freilich aus dem Jahr 2015. Werner Feder ruft die Qualifikation für das Halbfinale als Mindestziel aus: „Wir fahren nicht nach Hammelburg, um dort die Zeit totzuschlagen.“

    Ehrgeizige Großbardorfer

    In der vergangenen Saison stand der TSV Großbardorf II gleich zweimal im Endspiel. Auf Kreisebene ging es gegen die SG Unsleben/Wollbach verloren, im Bezirk musste man sich dem TSV Rottendorf geschlagen geben. In diesem Jahr soll der Weg ein ähnlicher sein. „Ich will wieder ins Finale“, sagt Kilian Wenzel, der damit die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft am 19. Januar in Haßfurt als Ziel des Kreisligisten ausruft. „Wir haben eine gute Mannschaft mit spielerischer Qualität. Rödelmaier und Unsleben/Wollbach gilt es zu beachten.“ Frank Kirchner, der Trainer des Kreisklassisten VfR Stadt Bischofsheim, wagt sich bei der Zielsetzung nicht allzu weit aus dem Fenster. „Wir wollen ein gutes Turnier spielen“, sagt er. „Ich habe eine gute Mannschaft am Start, kann aber nicht aus dem Vollen schöpfen. Mit diesem Team kann ich die Welt nicht einreißen.“

    Titelverteidiger zurückhaltend

    Ebenfalls nicht in Bestbesetzung fährt Kreisligist SV Burgwallbach/Leutershausen nach Hammelburg. „Ich bin froh, dass ich überhaupt eine Mannschaft zusammen bekommen habe“, sagt Trainer Alexander Leicht. „Unser Fokus liegt eindeutig auf der Punktspielrunde im Freien“, gibt Leicht zu. Nach ihrem Überraschungssieg im Vorjahr zählt die SG Unsleben/Wollbach auch in diesem Jahr wieder zum erweiterten Favoritenkreis. „Wir sind spielerisch aber nicht mehr ganz so stark und haben mit David Fuentes Sanchez zudem einen sehr guten Hallenspieler verloren“, gibt sich SG-Betreuer Hubert Müller zurückhaltend. Dennoch merke man seinen Jungs an, dass sie Lust auf die Halle haben. „Die Favoriten sind für mich aber Rödelmaier und Großbardorf II.“

    Spaß im Vordergrund

    „Wir gehen ohne Zielsetzung in das Turnier“, sagt Joachim Panitz, der die DJK Salz/Mühlbach am Samstag betreuen wird. Sein Team wird aus einem Mix von Spielern der ersten, zweiten und dritten Mannschaft bestehen. Die Favoritenrolle in der Gruppe schiebt er daher dem SV Burgwallbach/Leutershausen und der SG Unsleben/Wollbach zu. Als einziger B-Klassist kann der SV Herschfeld ohne Druck die Kreismeisterschaft angehen. „Wichtig ist, dass wir Spaß haben und vielleicht können wir ja dann den ein oder anderen Favoriten etwas ärgern“, gibt Trainer Leander Gerlach die Devise aus. „Das Interesse am Spiel in der Halle ist bei den jungen Spielern einfach nicht mehr so da. Wir haben uns hingegen früher darum gestritten, um bei den Hallenturnieren dabei sein zu können.“

    Spielermangel führt zu Absagen

    Ihre Teilnahme abgesagt haben die SG Mellrichstadt/Frickenhausen und die SpVgg Sulzdorf/Bundorf. Die beiden Klubs begründeten das gegenüber Kreisspielleiter André Nagelsmann mit personellen Problemen. „Mit nur sechs Mann kann ich so ein Turnier nicht spielen“, sagt Mellrichstadt/Frickenhausens Trainer Matthias Petzold. Erst jüngst haben sich zwei Spieler mit größeren Verletzungen bei ihm längerfristig abgemeldet. Ähnlich erging es auch der SpVgg Sulzdorf/Bundorf. „Viele meiner Spieler sind zudem Studenten und befinden sich momentan in der Prüfungsphase. Daher würden uns nur fünf Spieler zu Verfügung stehen. Somit mussten wir unsere Teilnahme leider absagen“, sagt SpVgg-Spielertrainer David Büschelberger. Aufgrund dieser beiden Absagen sah sich Kreisspielleiter André Nagelsmann gezwungen, den Spielplan anzupassen und die Spielzeit auf zehn Minuten zu erhöhen.

    dr, fka

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