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    KEGELN: 2. BUNDESLIGA MÄNNER

    Unerwartet und bitter

    Kegeln

    2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

     

    SC Luhe-Wildenau – SKC GH SpVgg Weiden 3:5  
    SKK GH Zeil – ESV Schweinfurt 6:2  
    FSV Erlangen-Bruck – KV Liedolsheim 2:6  
    TSV Großbardorf – SKV OS Kaiserslautern 3.5:4.5  
    TSG Kaiserslautern – SKC Victoria Bamberg II 3:5  

     

     

    1. (1.) KV Liedolsheim 4 24 8 : 0  
    2. (3.) SKC GH SpVgg Weiden 4 21 6 : 2  
    3. (2.) TSV Großbardorf 4 17.5 5 : 3  
    4. (4.) SKC Victoria Bamberg II 3 14 4 : 2  
    5. (8.) SKK GH Zeil 4 15 4 : 4  
    6. (9.) SKV OS Kaiserslautern 4 12.5 4 : 4  
    7. (5.) TSG Kaiserslautern 4 15 2 : 6  
    8. (6.) SC Luhe-Wildenau 3 10 2 : 4  
    9. (7.) FSV Erlangen-Bruck 4 12 2 : 6  
    10. (10.) ESV Schweinfurt 4 11 1 : 7  

     

    TSV Großbardorf – SKV Old School Kaiserslautern 3,5:4,5 (3414:3424/14:10). Unerwartete und zugleich bittere Heimniederlage für den TSV Großbardorf. Das Team von Trainer Axel Tüchert verlor gegen die Gäste aus der Pfalz hauchdünn mit 3,5:4,5. Zwar gewannen die Hausherren mehr Einzelduelle und mehr Satzpunkte (14:10), letztlich entschieden aber zehn mehr zu Fall gebrachte Kegel für die Gäste.

    Der TSV-Trainer schickte zuerst Patrick Ortloff (gegen Daniel Kudla) und Pascal Schneider (gegen Wolfgang Heß) auf die Bahnen. Ersterer löste seine Aufgabe vorbildlich und besiegte seinen Gegner bei 2:2 Satzpunkten (SP) mit 557:528 Holz. Sehr spannend verlief das zweite Duell. Nachdem Schneider die ersten zwei Bahnen abgegeben und 28 Holz weniger gekegelt hatte, begann er seine Aufholjagd und gewann die beiden letzten Sätze, wobei er im dritten 22 Holz gutmachte. Damit hatte er vor der letzten Bahn noch sechs Kegel Rückstand. Mit 153 Holz nahm er Heß genau sechs Kegel ab, sodass der MP geteilt wurde.

    Im Mitteldrittel kegelten Matthias Menninger und Marco Schmitt für den Gastgeber. Menninger begann gegen Markus Wagner gut und lag mit 2:0 SP und zehn Holz vorne, bevor er eine schwache 120 folgen ließ. Somit musste der letzte Satz die Entscheidung bringen. Diesen holte Wagner und damit bei 2:2 SP durch die bessere Holzzahl (581:557) auch den MP. Da Marco Schmitt gegen Thorsten Dörrie mit 3:1 SP gewann, lagen die Bardorfer vor den letzten beiden Duellen mit 2,5:1,5 MP und 16 Holz vorne.

    Diese knappe Führung sollten Torsten Frank (gegen Andreas Dietz) und René Wagner (gegen Tobias Bauer) verteidigen. Dies misslang. Frank verlor die ersten beide Sätze gegen den Besten der Gäste (597) sehr klar und gab bereits 56 Holz ab.

    Zwar gewann er die beiden folgenden, konnte aber seinen Rückstand nur noch auf 41 Holz verkürzen. Damit hatte Wagner eine Herkules-Aufgabe zu bewältigen. Er musste nicht nur Bauer bezwingen, sondern auch noch 25 Holz wettmachen. Ersteres schaffte Wagner mit 3:1 SP, glänzte auch mit 592 Holz, doch Bauer überzeugte mit 577. (gmad)

    Großbardorf: Patrick Ortloff 557 (1 MP), Pascal Schneider 573 (0,5 MP), Matthias Menninger 557, Marco Schmitt 579 (1 MP), Torsten Frank 556, René Wagner 592 (1 MP).

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