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    SCHULSPORT:

    Furiose Aufholjagd gekrönt

    Die Mädchen II des Bad Neustädter Rhön-Gymnasiums triumphierten beim Landesfinale. Das erfolgreiche Team: Lotte Link (hinten von links), Lotte Rothaug, Paula Wolf, Svenja Link, Maren Kleinhenz, Anne Mäckler und Trainer Manuel Feitz sowie Lea Schmöger (vorne von links), Emilie Ankuda, Maya Gibanica und Jule Schmitt. Foto: Gerlitta Brunner

    Zum zweiten Mal in der Geschichte des Rhön-Gymnasiums schaffte es mit den Handball-Mädchen II eine Schulmannschaft ins Bundesfinale. Zuvor waren es die Volleyballerinnen unter ihrem Trainer Dietmar W. Kalisch, denen dieser Coup gelang, aber das ist fast fünfzig Jahre her.

    Zurück in die Gegenwart: Mit einem an Spannung kaum zu überbietenden 24:23-Sieg wurde das Ludwig-Thoma-Gymnasium aus Prien am Chiemsee im Landesfinale bezwungen. Die Rhön-Gymnasiastinnen starteten gut in die Begegnung und konnten sich nach einem von Nervosität geprägten Start eine 6:4-Führung herauswerfen. In dieser Phase war es vor allem Lotte Rothaug, die mit starken Eins-zu-Eins-Situationen immer wieder erfolgreich war. Nachdem sie kurz gedeckt wurde, kam aber ein Bruch ins Spiel der Bad Neustädterinnen, die mit einem 8:10-Rückstand in die Kabine gingen.

    Nach der Halbzeit hatte man zunächst Probleme, das Tempospiel des Gegners zu kontrollieren. Zudem lud man die Spielerinnen des Priener Gymnasiums durch einfache Ballverluste immer wieder zu Gegenstößen ein. Beim Stand von 13:18 (35. Minute) schien die Partie fast schon entschieden, ehe es die Bad Neustädterinnen durch eine enorme Energieleistung doch noch schafften, das Spiel zu drehen. Basis dafür waren eine starke Defensivleistung, angeführt von Jule Schmitt und der sehr guten Torhüterin Svenja Link sowie die Nervenstärke von Maren Kleinhenz vom Siebenmeter-Strich.

    Als beim Stand von 24:23 für das Rhön-Gymnasium auch der letzte Angriff des Gegners gestoppt werden konnte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Eine fantastische Leistung der Mädchen vom Rhön-Gymnasium: Alle hatten davon geträumt, doch die wenigsten hatten ernsthaft an den Erfolg beim Landesfinale geglaubt. (glb)

    glb

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