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    LEICHTATHLETIK: RGC

    Ein herrliches Familientreffen

    Die Optik stimmt: Das erstklassige Ambiente und eine attraktive Strecke machen den Wald- und Naturlauf zum Erlebnis. Foto: ssp

    Wenn sich 650 Läufer und 120 Helfer rund um den Rannunger Wasserturm tummeln, ist wieder Wald- und Naturlauf. „Es lief alles perfekt. Wir hatten Glück mit dem Wetter und das Wichtigste: keine schlimmen Verletzungen“, bilanzierte Tobias Wegner, der Kopf des Organisationsteams des TSV Rannungen. Die Teilnehmer lobten vor allem die Atmosphäre, die anspruchsvolle Naturstrecke und die gute Organisation. „Das hier ist eine sehr familiäre Veranstaltung. Ich freue mich jedes Jahr und laufe hier, seit ich denken kann“, sagt Jana Vollert, die bei den Frauen den Lauf über fünf Kilometer gewann.

    Der Sieg im Halbmarathon ging an Marius Mayer vom Swan Racing Team. „Ich bin hier vor drei Jahren meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Die Strecke ist technisch anspruchsvoll und genau das macht den Reiz aus“, sagt der 29-Jährige, der aus Schwanfeld im Landkreis Schweinfurt stammt und zwei Jahre in Ebenhausen an der Grundschule unterrichtete. „Ich mag die Strecke und finde die Veranstaltung top organisiert“, lobt der Lehrer. Im Ziel wartete der Sieger mehr als eine Minute auf seine schärfsten Verfolger. „Michael Wetteskind und Markus Veth waren immer nah dran, das hat mich gepusht“, erzählt er.

    Im Zehn-Kilometer-Lauf war Hans Appel von der DJK Schweinfurt nicht zu schlagen mit einem stabilen Vorsprung von zwei Minuten vor Martin Ackermann (TG 48 Schweinfurt) und Marcel Gruber (SV Herschfeld). „Nicht nur die Schnellsten sind für mich Gewinner. Besonders beeindruckend finde ich auch Läufer, die im hohen Alter weite Strecken laufen“, sagt Tobias Wegner.

    Das bunt gemischte Teilnehmerfeld beginnt bei einjährigen Kids, die an der Hand ihrer Eltern beim Bambinilauf teilnehmen bis hin zu Franz Stockheimer, der mit 82 Jahren die zehn Kilometer in 66 Minuten läuft. Auch beim Halbmarathon macht ein Urgestein mit. Heinz Groove von der TG Schweinfurt wird in zwei Wochen 80 Jahre alt und legt die 21 Halbmarathon-Kilometer in unter drei Stunden zurück. Der 79-Jährige bereitet sich derzeit auf den Marathon in New York City vor.

    Von Jonas Schneider

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