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    Genf

    Russischer Dopingskandal: Cas-Anhörung im November

    Olympia-Bann       -  Der Skandal zum russischen Staatsdoping soll im November vor dem Cas verhandelt werden.
    Der Skandal zum russischen Staatsdoping soll im November vor dem Cas verhandelt werden. Foto: Jan Woitas/zb/dpa

    Nach diversen Dopingskandalen - unter anderem wurden Daten von Athleten manipuliert - hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) im Dezember 2019 die russische Anti-Doping-Agentur Rusada für vier Jahre gesperrt und einen Olympia-Bann für die russische Mannschaft ausgesprochen. Die russische Antidoping-Agentur hat dagegen Einspruch beim Cas eingelegt.

    Im April 2020 hatte die Wada die Untersuchung von 298 Fällen aus dem Moskauer Kontrolllabor abgeschlossen und an 28 verschiedene Anti-Doping-Organisationen, darunter 27 Sportverbände, zur weiteren Verfolgung weitergeleitet. Die Untersuchung der Daten gestaltete sich aber mitunter schwierig, da 145 Fälle von Löschungen oder Manipulationen beeinträchtigt waren. Um welche Sportler beziehungsweise Sportarten es ging, hatte die Wada seinerzeit nicht mitgeteilt.

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