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    JUNIORENFUSSBALL

    Der FC 05 überrollt Weißenburg

    Überlegen: Der Schweinfurter Marcel Mix (links) luchst seinem Weißenburger Gegenspieler im Zweikampf geschickt den Ball ab. Foto: Steffen Krapf

    Fußball

    U-15-Junioren Bayernliga Nord

     

    SpVgg Bayern Hof – SC Eltersdorf 1:4  
    SG Quelle Fürth – SpVgg Bayreuth 2:0  
    TSV Großbardorf – SV Viktoria Aschaffenburg 0:5  
    JFG Deichselbach-Regnitzau – FC Coburg 1:1  
    FC 05 Schweinfurt – TSV Weißenburg 7:0  
    ASV Neumarkt – SGV Nürnberg-Fürth 1:3  
    JFG Wendelstein – FC Eintracht Bamberg 1:3  

     

     

    1. (1.) FC Eintracht Bamberg 9 7 1 1 18 : 6 22  
    2. (3.) SV Viktoria Aschaffenburg 8 7 0 1 29 : 6 21  
    3. (2.) SG Quelle Fürth 9 7 0 2 31 : 10 21  
    4. (6.) SGV Nürnberg-Fürth 8 5 0 3 25 : 12 15  
    5. (4.) ASV Neumarkt 9 5 0 4 23 : 18 15  
    6. (8.) FC 05 Schweinfurt 9 4 1 4 21 : 15 13  
    7. (5.) TSV Großbardorf 8 4 1 3 14 : 11 13  
    8. (7.) FC Coburg 8 3 3 2 21 : 12 12  
    9. (9.) TSV Weißenburg 9 3 1 5 6 : 20 10  
    10. (11.) JFG Deichselbach-Regnitzau 9 2 3 4 4 : 21 9  
    11. (10.) SpVgg Bayreuth 8 2 2 4 13 : 14 8  
    12. (14.) SC Eltersdorf 8 2 0 6 9 : 35 6  
    13. (12.) JFG Wendelstein 9 1 1 7 10 : 24 4  
    14. (13.) SpVgg Bayern Hof 9 1 1 7 9 : 29 4  

     

    FC 05 Schweinfurt – TSV 1860 Weißenburg 7:0 (2:0)

    Wenn im Fußball zwei punktgleiche Mannschaften aufeinandertreffen, können die Zuschauer von einer knappen Partie ausgehen. Dass es auch ganz anders kommen kann, zeigte die U 15 des FC 05 Schweinfurt bei ihrem Heimspiel gegen den bisherigen Tabellennachbarn TSV 1860 Weißenburg, der sich nach Spielende das unschöne Prädikat „nicht bayernligawürdig“ von FC-05-Trainer Christian Brauner verpassen lassen musste. Vorausgegangen war eine komplett einseitige Partie, in der die Schweinfurter in allen Belangen überlegen waren.

    Bereits nach fünf Zeigerumdrehungen brachte Leon Pflieger die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Leonhard Metzger auf 2:0. Mit einem aus Gäste-Sicht schmeichelhaften 2:0 ging es in die Halbzeitpause. In der appellierte Brauner offenbar noch einmal an die Spielfreude und den Torhunger seiner Elf. Die ließ es in den zweiten 35 Minuten jedenfalls noch einmal richtig krachen und erhöhte kurz nach der Pause durch einen Doppelschlag ihres besten Offensivspielers Ali Erfani, der am Ende an sechs Toren direkt beteiligt war, auf 4:0.

    Schweinfurt lässt nicht nach

    Ben Ehrhard, Justus Ronge und erneut Pfleger schraubten dann das Ergebnis binnen vier Minuten, jeweils nach gut herausgespielten Toren, noch auf den – auch in der Höhe – völlig verdienten Endstand von 7:0. Dabei vergab der Nullfünfer Justin Ziegler, dessen Elfmeter vom Weißenburger Torhüter pariert wurde, sogar die Möglichkeit, das Spiel noch höher zu gewinnen (61.).

    Coach Brauner hatte nach dem Gala-Auftritt selbstverständlich nichts zu bemängeln – außer vielleicht, dass die vergangenen Spiele nicht genauso verliefen: „Wir haben die letzten Auftritte etwas verdummt. Dem sind wir uns aber auch bewusst. Die Leistung hatten wir schon mit einer sehr guten Trainingswoche in die Wege geleitet. Dann haben wir das Ganze taktisch gut gemacht und unsere Chancen auch mal sehr gut genutzt.“

    Mit dem Sieg möchte die Schweinfurter U 15, nach einigen unnötigen Punktverlusten, wie am vorausgegangenen Spieltag beim 1:1 gegen den Tabellenvorletzten Bayern Hof, in den kommenden Wochen in der Tabelle kontinuierlich nach oben klettern. Viel wichtiger als ein Punktgewinn oder -verlust ist für Brauner, der nicht nur Cheftrainer der U 15, sondern auch Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Nullfünfer ist, dabei aber die Entwicklung der Spieler: „Wir wollen die Jungs voranbringen, um sie in den nächsten Jahren möglichst hier im Verein behalten zu können. Daher schauen wir auch, dass wir die Spielzeit für jeden Einzelnen möglichst gleich verteilen.“

    Und was kann unternommen werden, dass die größten Talente nicht in die Leistungszentren der großen Vereine nach Fürth und Nürnberg – oder gar nach Würzburg wechseln? „Ganz oft hilft es schon, einfach viel mit den Spielern und deren Eltern zu reden“, findet Brauner, der auch der Überzeugung ist, dass es in Schweinfurt im Vergleich zur etablierteren Konkurrenz „noch sehr familiär zugeht“ und mehr „Rücksicht auf die persönliche Situation des einzelnen Spielers genommen wird“. Aber nach einem 7:0 sind bestimmt ohnehin alle Beteiligten rundum zufrieden – Spieler, Trainer und Eltern.

    Schweinfurt: Böhm – Hertlein, Bauer (56. Witz), Metzger (58. Ziegler) – Erhard, Ronge, Werner (45. Reuß), Mix, Erfani – Arsov (48. Kraus), Pflieger.

    Schiedsrichter: Frank Tallner (TSV Abtswind). Zuschauer: 50. Tore: 1:0 Leon Pflieger (5.), 2:0 Leonhard Metzger (9.), 3:0, 4:0 Ali Erfani (40., 48.), 5:0 Ben Erhard (58.), 6:0 Justus Ronge (60.), 7:0 Leon Pflieger (62.). Besonderes Vorkommnis: Weißenburgs Torhüter hält einen Handelfmeter von Justin Ziegler (61.).

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