• aktualisiert:

    KORBBALL

    Schraudenbach will Titel verteidigen

    Am ersten Mai-Wochenende finden in Porta Westfalica die 51. deutschen Korbball-Meisterschaften statt. Erstmals seit 2014 qualifizierten sich mit dem Titelverteidiger SV Schraudenbach und dem Bundesliga-Süd-Meister TSV Bergrheinfeld wieder zwei Teams aus der Schweinfurter Region. Beide wollen, so sagen es auch ihre Trainer Ludwig Rumpel (SVS) und Kirstin Grote (TSV), „nicht ohne Medaille“ zurück kehren. Das ist angesichts der Ausgangslage auch nicht verwunderlich. Obgleich diese Meisterschaft spannender werden könnte, als es die letzten beiden waren.

    Das liegt beispielsweise daran, dass der Altmeister aus dem Norden, die SG Findorff Bremen, in der Punkterunde mit großem Vorsprung Meister wurde. Erreicht wurde dies unter anderem damit, dass gestandene Top-Spielerinnen wieder mitwirkten, die die glorreiche Bremer Korbball-Zeit mitgeprägt hatten. Diese liegt schon fast eine Dekade zurück. Es wird interessant sein, zu sehen, inwieweit die Bremerinnen es schaffen, das Rad der Zeit zurückzudrehen.

    Eisbergen als Angstgegner?

    Gastgeber TuS Eisbergen, immerhin mit zwei Meistertiteln aus den letzten Jahren, hat in der Bundesliga sowohl den SV Schraudenbach als auch den TSV Bergrheinfeld einmal bezwungen und sich erst auf den allerletzten Drücker anstelle des TuS Helpup qualifiziert.

    Die übrigen qualifizierten Mannschaften sind der TuS Sudweyhe und der aus der Distanz wurfstarke Oldenbroker TV. Bergrheinfeld trifft in der Gruppenphase auf die beiden letzt genannten, während Schraudenbach auf die SG Findorff und Oldenbrok trifft. Bergrheinfeld und Schraudenbach sind sicher zum engen Favoritenkreis zu zählen. Aber am Ende entscheidet die Tagesform – und vor allem die Wurfgenauigkeit.

    In der Jugend 19 ist der bayerische Meister TSV Bergrheinfeld qualifiziert. Die Mannschaft von Thomas Milasevic war auch Meister der Landesliga Nord und ist zu den Medaillenkandidaten zu rechnen, wobei der im eigenen Landesverband deutlich überlegene TuS Helpup traditionell ein Wörtchen mitreden dürfte. Beide spielen in einer Gruppe und würden, sofern überhaupt, erst im Endspiel aufeinander treffen.

    Ebenfalls seit Jahren nicht zu unterschätzen ist der TuS Langenholzhausen, der sowohl eine Jugend- als auch Schülermannschaft (Jugend 15) stellt. Mit letzterer bekommt es unter anderem die Schülerauswahl des SV Schraudenbach zu tun. Diese gewann die Punkterunde, bei nur einer Niederlage und einem Unentschieden und setzte sich bei der Bayerischen gegen den TSV Bergrheinfeld durch.

    Schwere Aufgabe für Jugend 15

    Dennoch ist die Aufgabe für die Schraudenbacher Schülerinnen möglicherweise die schwierigste von allen Mannschaften aus der Region. Denn neben Langenholzhausen kommt die Konkurrenz unter anderem aus Helpup, Brake und in Form des Titelverteidigers SG Findorff.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!