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    KORBBALL: BUNDESLIGA

    Ein Finale voller Spannung

    Am Sonntag steigt ab 9.30 Uhr der letzte Spieltag in der Korbball-Bundesliga im Bergrheinfelder Sportzentrum, bei dem jedes Team noch zwei Mal ran muss. Dem ausrichtenden TSV ist auch theoretisch einer der ersten drei Plätze nicht mehr zu nehmen.

    Der Tabellenzweite, der amtierende deutsche Meister SV Schraudenbach, liegt vier Punkte vor dem Viertplatzierten TuS Helpup und benötigt daher, um auf der sicheren Seite zu sein, noch ein Unentschieden gegen den TSV Eßleben oder Ettleben.

    Deutlich interessanter wird wohl der Abstiegskampf werden. Der TV Oberndorf muss, um die Klasse zu halten, mindestens zwei Punkte holen. Gegen den TSV Bergrheinfeld hängen die Trauben hoch.

    Gegen den Letzten, die SpVgg Hambach, ist der TVO Favorit. Allerdings kann es sein, dass sich die SpVgg mächtig ins Zeug legen wird, um nicht mit null Punkten abzusteigen. Immerhin zeigte die Formkurve des Altmeisters zuletzt nach oben – und er kassierte nur relativ knappe Niederlagen.

    Ein Spiel ist entscheidend

    Die Situation ist natürlich auch dem Drittletzten TSV Eßleben klar, der seit Rückrundenbeginn wieder größtenteils auf seine Top-Korbhüterin Klara Aschenbrenner zurückgreifen kann. Ein Punktgewinn aus den Spielen gegen den SV Schraudenbach und den TuS Eisbergen würde wahrscheinlich den Klassenerhalt bedeuten.

    Vor allem Eisbergen steht selbst unter gehörigem Druck. Geht es für den Ausrichter der kommenden deutschen Meisterschaft in knapp zwei Monaten doch darum, den Rivalen aus dem eigenen Landesverband, den deutschen Vizemeister TuS Helpup, hinter sich zu lassen. Und dass letzterer gegen den VfL Kleinlangheim und den TSV Ettleben favorisiert ist, ist kein Geheimnis.

    Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass das vorletzte Spiel zwischen Eßleben und Eisbergen zugleich über den dritten Platz, der zur Teilnahme an der Deutschen berechtigt – und den vorletzten Platz (Abstieg) entscheidet.

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