• aktualisiert:

    FUSSBALL: TESTSPIEL

    FC 05 gewinnt ersten Test deutlich

    Akrobatisch: FC-Angreifer Adam Jabiri (links) setzt sich gegen Mert Topuz (Großbardorf, rechts) durch und versenkt den Ball zum 3:0. TSV-Akteur Maximilian Zang (im Hintergrund) kann nicht mehr eingreifen. Foto: Dominik Großpietsch

    Fußball

    Testspiel

    FC 05 Schweinfurt – TSV Großbardorf 4:0 (3:0)

    „Für den ersten Test war das richtig gut.“ Ein Satz, ein Lächeln. FC-05-Coach Timo Wenzel wirkte nach dem 4:0 im ersten Freundschaftsspiel nach der Winterpause gegen den TSV Großbardorf zufrieden. Besonders im ersten Viertel der Partie hatte seine Elf den Bayernliga-Dritten mit schnellem Kurzpassspiel unter Druck gesetzt.

    Nicht ganz drei Minuten dauerte es, da bediente Linksverteidiger Gianluca Lo Scrudato den aufgerückten Ronny Philp, der unbedrängt zum 1:0 einköpfte. Als Routinier Adam Jabiri erst nach einer Flanke des auffälligen Dominik Weiß auf 2:0 erhöhte (9.) - und mit einem sehenswerten 20-Meter-Heber das 3:0 erzielte (19.), war eigentlich schon klar, wer den anfangs noch schneeweißen Kunstrasenplatz im Willy-Sachs-Stadion als Sieger verlassen würde.

    „Das war einfach viel zu billig. Wir haben uns auf jeden Fall unter Wert geschlagen. In diesen Situationen hat unser Positionsspiel einfach nicht gepasst“, erklärte TSV-Trainer André Betz kurz nach dem Abpfiff.

    Lob vom Trainer

    Umso besser traten die Gastgeber auf, bei denen auf ein oder zwei Pässe nahezu immer der Ball nach vorn folgte – einer der Trainingsinhalte, die Wenzel an diesem tristen Januar-Nachmittag umgesetzt sehen wollte. „Wir hatten uns zuvor nochmal klar gemacht, dass der Blick nach vorn gehen muss – und, dass wir nach einem Ballverlust schnell ins Gegenpressing kommen müssen. Dass das nach neun Einheiten unter der Woche so gut aussah, ist sicherlich auch eine Charaktersache.“

    Auch nach dem Seitenwechsel folgten die Schweinfurter dieser Anweisung – wenngleich das Spiel merklich verflachte. Denn auch der TSV Großbardorf, der durch André Rieß (20., 41.) gute Chancen hatte, blieb weitestgehend ungefährlich. So war es Steffen Krautschneider vorbehalten, sechs Minuten vor dem Ende nach einer Maderer-Flanke den Schlusspunkt zu setzen.

    Fritscher auf dem Weg der Besserung 

    „Die Spieler sind wirklich ehr fit aus dem Urlaub gekommen“, meinte hernach auch Wenzel, der wohl noch eineinhalb Wochen auf Marco Fritscher verzichten muss. Der Abwehrmann befindet sich nach seiner Oberschenkel-Operation allerdings schon auf dem Weg der Besserung.

    Ob es hinsichtlich der Verpflichtung von Nicolas Andermatt, der beim FC mittrainiert hatte, auch gut aussieht, konnte der Trainer indes nicht sagen. Der vereinslose Schweizer Mittelfeldmann prüft derzeit noch ein weiteres Angebot. Mit einer Entscheidung wird allerdings in den nächsten Tagen gerechnet.

    Schweinfurt: Eiban (46. Paulus) – Philp, Kleineheismann (46. Strohmaier), Billick, Lo Scrudato – Weiß (46. Krautschneider), Trinks (46. Fery), Schorn, Görtler (46. Jelisic) – Jabiri (46. Pieper), Maderer. Großbardorf: Schneider (46. C. Dietz) – Röder, Topuz (46. Mangold), Zang (46. F. Dietz), Heusinger (46. Müller) – Illig (46. Poznic), Piecha (83. Fleischer) – Rieß (80. Lijesnic), Zehe (73. Mosandl), Schönwiesner (66. Büttner) – Snaschel (63. Dinkel). Schiedsrichter: Steffen Ehwald (FC Geldersheim). Zuschauer: 70. Tore: 1:0 Philp (3.), 2:0, 3:0 Jabiri (9., 19.), 4:0 Krautschneider (84.).

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!