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    FAUSTBALL: 1. BUNDESLIGA SÜD HALLE

    Oberndorf wahrt die Chance

    Brillierte gegen Offenburg: Oberndorfs Schlagmann Oliver Bauer. Foto: Wolfgang Müller

    Faustball

    1. Bundesliga Süd Männer Halle

     

    TV Käfertal – FBC Offenburg 5:2  
    TV SW-Oberndorf – TSV Calw 5:2  
    TV Unterhaugstett – TV Waldrennach 5:2  
    TV Vaihingen/Enz – TSV Pfungstadt 1:5  
    TV SW-Oberndorf – FBC Offenburg 5:1  
    TSV Calw – TV Unterhaugstett 1:5  

     

     

    1. (1.) TSV Pfungstadt 6 6 0 0 30 : 2 12 : 0  
    2. (2.) TV Vaihingen/Enz 6 5 0 1 26 : 11 10 : 2  
    3. (3.) TV Käfertal 6 5 0 1 25 : 13 10 : 2  
    4. (5.) TV SW-Oberndorf 5 3 0 2 19 : 15 6 : 4  
    5. (4.) FBC Offenburg 5 2 0 3 17 : 16 4 : 6  
    6. (6.) TV Unterhaugstett 6 2 0 4 14 : 23 4 : 8  
    7. (8.) TV Waldrennach 6 0 0 6 5 : 30 0 : 12  
    8. (7.) TSV Calw 6 0 0 6 4 : 30 0 : 12  

     

    TV Oberndorf – FBC Offenburg 5:1 (8:11, 11:6, 11:6, 11:7, 11:6, 11:7)

    Der TV Oberndorf gewann das Nachholspiel in der Georg-Wichtermann-Halle gegen den FBC Offenburg überraschend deutlich mit 5:1 (8:11, 11:6, 11:6, 11:7, 11:6, 11:7) und wahrte damit die Chancen, sich erneut für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. „Die möchten auch zur Deutschen. Bei uns waren drei Mann angeschlagen“, war TVO-Coach Joachim Sagstetter erleichtert ob des klaren Erfolges. War es so klar war, wie es das Ergebnis aussagt? Darüber kann man diskutieren. Sicher ist, dass die Gastgeber – mit Ausnahme des ersten Satzes – immer präsent waren, punkteten, wenn es darauf ankam, während sich bei den Baden-Württembergern oft vermeidbare Fehler, vor allem beim Aufschlag, einschlichen. „Wir haben im Endeffekt ab dem zweiten Satz in jedem Durchgang eins, zwei Fehler zu viel gemacht“, sagte Offenburgs Spieler und Pressewart Matthias Lilienthal, der sein Team „spielerisch gar nicht so schlecht“ gesehen hatte. Im ersten Satz habe Oberndorf mit eigenen Fehlern geholfen, dass der Satz an seine Mannschaft ging.

    Ab dem zweiten Durchgang (11:6) überzeugte TVO-Schlagmann Oliver Bauer aus dem Spiel heraus mit gar nicht so hart geschlagenen Bällen, aber dafür feiner Platzierung ins gegnerische Niemandsland. Die Aktionen der Gäste wirkten in dieser Phase zu sehr auf konkrete Zuständigkeiten für bestimmte Ballannahmen fixiert, während bei den Oberndorfern im Zweifel öfter mal ein Spieler für einen anderen einsprang. So legten die Oberndorfer einen auch in kämpferischer Hinsicht überzeugenderen Auftritt hin. Der dritte Durchgang war für das Sagstetter-Team zunächst schwierig. Aber nach einem 0:4 kam der TVO auf 6:6 heran, um wieder mit 11:6 die Oberhand zu behalten. Auf Offenburger Seite gab es wenig Überraschungseffekte. Danach schien vom FBC zunächst nicht mehr viel Gegenwehr zu kommen. Das Team wirkte phasenweise frustriert, lag im vierten Satz mit 1:8 hinten. Aber der TVO nahm es dann zu leicht, es fehlte die Konsequenz. Die Gäste holten bis auf 7:10 auf. Ein knapp zu langer Angriffsball hinter die Grundlinie brachte das 11:7. Satz fünf war mit 11:6 ebenfalls nicht eng. Symptomatisch war hiebei das Ende: Beim Stand von 9:6 unterliefen dem FBC-Schlagmann Sven Muckle zwei Aufschläge mit Leinenberührung.

    Der sechste Satz war, zumindest bis zum 6:6, der beste Abschnitt, da sich die Offenburger doch noch einmal ins Zeug legten. Ein spektakulärer Block von Oliver Bauer, extrem zur Seite abgewehrt, brachte das vorentscheidende 8:6. Am Ende stand es 11:7. „Wir haben jedes Mal erzwungenermaßen mit einer anderen Aufstellung gespielt“, sagte Nationalspieler Fabian Sagstetter. Dafür sei es recht gut gelaufen.

    TV Oberndorf – TSV Calw 5:2 (7:11, 11:7, 10:12, 11:6, 11:6, 11:3, 11:5)

    Am Vortag gelang Sagstetter und Co. ein 5:2-Sieg über den TSV Calw. Der TSV ist dieses Jahr gehandicapt und steht am Tabellenende, weil Hauptangreifer Raphael Schlattinger verletzungsbedingt passen muss. Aber auch das ist nicht so leicht für den Gegner, wie Fabian Sagstetter sagte: „Wir mussten uns darauf einstellen, dass es keinen Schlagmann gibt.“ Seine Mannschaft lag mit 1:2 Sätzen hinten, drehte die Partie dann jedoch nach personellen Umstellungen. Trainer Joachim Sagstetter blickt nun erst einmal voraus: „Nach hinten haben wir erst mal Luft. Aber das Duell nächste Woche in Vaihingen ist ein ganz entscheidendes Spiel.“

    Oberndorf: Fabian Sagstetter, Oliver Bauer, Jaro Jungclaussen, Johann Habenstein, Maximilian Lutz. Ersatzspieler: Robin Göttert, Janne Habenstein, Tjark Oldenbostel.

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