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    FC 05: Kein Risiko, kein Kämpfer-Gen, kein Erfolg

    Sitzenbleiben nennt man's in der Schule. Der FC 05 wird sein Klassenziel nicht erreichen, eine Ehrenrunde in der Regionalliga Bayern drehen. Und warum? Weil erneut die Erwartungen nicht von ausreichender Planung und Konsequenz gestützt worden sind, weil kein Risiko gegangen wurde.

    Wer in die Dritte Liga will, braucht – Kickers und Löwen haben's vorgemacht – einen drittligatauglichen Kader. Stattdessen hat der FC 05, da müssen sich Präsident Markus Wolf und Ex-Sportleiter Gerd Klaus an die Nasen fassen, auf Sparflamme gekocht, aus Kostengründen auch lange verletzte Spieler verpflichtet. Das Beispiel Ronny Philp zeigt, dass eine Pause einen Wiederfindungsprozess nach sich zieht. Über 50 Erst- und Zweitliga-Spiele– aber kein Leistungsträger in Liga vier.

    Die Protagonisten kommen überwiegend aus dem alten Kader – und der hatte gezeigt, dass es nur zu erweiterter Spitze reicht. Das lässt sich dem neuen Trainer Timo Wenzel nicht ankreiden. Dennoch scheinen seine Mittel aufgebraucht. Zu viele Akteure haben nicht sein Kämpfer-Gen, wollen nur Fußball spielen. Wenn man Punkte in den Schlussminuten vergibt, statt sie genau da dreckig und humorlos einzufahren, dann ist das kein Pech, sondern fehlende Qualität.

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