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    HANDBALL:

    Bitteres Finale für MHV-Frauen

    Die Schweinfurterin Viola Wolz (am Ball) kommt zum Abschluss, Helmbrechts Kathrin Reif kann nicht mehr eingreifen. Denno... Foto: Wolfgang Müller

    Handball (SWT)

    Landesliga Nord Frauen

     

    MHV Schweinfurt – TV Helmbrechts 23:24  

     

     

    1. (1.) HSG Freising/Neufahrn 16 14 0 2 454 : 344 28 : 4  
    2. (2.) TSV Winkelhaid 17 12 1 4 486 : 421 25 : 9  
    3. (3.) MTV Stadeln 17 11 2 4 509 : 435 24 : 10  
    4. (4.) HSG Mainfranken 17 11 0 6 465 : 410 22 : 12  
    5. (5.) HSV Bergtheim II 17 10 0 7 430 : 416 20 : 14  
    6. (6.) TG Landshut 17 10 0 7 437 : 408 20 : 14  
    7. (7.) HSG Pleichach 16 9 1 6 402 : 377 19 : 13  
    8. (8.) HC Sulzbach-Rosenberg 17 8 2 7 461 : 421 18 : 16  
    9. (9.) SV Obertraubling 16 8 0 8 389 : 389 16 : 16  
    10. (10.) TV Helmbrechts 16 7 0 9 395 : 407 14 : 18  
    11. (11.) ESV Regensburg II 17 6 0 11 414 : 440 12 : 22  
    12. (12.) MHV Schweinfurt 17 5 0 12 337 : 403 10 : 24  
    13. (13.) TSV Röthenbach 17 1 1 15 330 : 523 3 : 31  
    14. (14.) Kunstadt/Weidhausen 17 1 1 15 302 : 417 3 : 31  

     

    MHV Schweinfurt – TV Helmbrechts 23:24 (10:11)

    Eine unheimlich bittere Niederlage haben die Schweinfurter Landesliga-Handballerinnen im Heimspiel gegen den TV Helmbrechts einstecken müssen und damit die Chance verpasst, sich weiter ans Mittelfeld heranzuarbeiten. Eine Minute und elf Sekunden vor dem Ende lag der MHV noch mit 23:22 vorne, kassierte aber neun Sekunden vor Schluss den Knock-out zum 23:24. Nach drei Heimsiegen im Jahr 2018 in Folge also ein Rückschlag für die Mannschaft von Alexander Bitsch im Kampf um den Klassenerhalt.

    Die Partie verlief vom Start weg, wie es zu erwarten gewesen war: ausgeglichen. Helmbrechts ging in Führung, Schweinfurt drehte das Spiel. Den ersten Zwei-Tore-Vorsprung erspielten sich allerdings die TVlerinnen (5:3), die ihr Polster zwischenzeitlich gar auf 10:6 ausbauten. Aus der Bahn werfen ließen die MHVlerinnen sich davon aber nicht. Tor für Tor arbeitete Schweinfurt sich heran und rund drei Minuten vor der Pause traf Viola Wolz, mit vier Toren zusammen mit Anna Kleinhenz zweitbeste MHV-Werferin, zum 10:10. Zum Seitenwechsel lag Schweinfurt trotzdem hinten, weil Dorina Erhard nach vier Schweinfurter Toren am Stück den letzten Treffer des ersten Abschnitts für Helmbrechts setzte.

    Auch im zweiten Durchgang hatte der Gast den besseren Start für sich, baute den Vorsprung über 14:12 auf 15:13 aus. Danach schlug die Stunde des MHV. Schweinfurt glich aus (15:15) und übernahm mit dem 16:15 durch seine mit acht Treffern beste Torschützin Johanna Weigel auch die Führung. Und die sollte erstmal halten – 17:15, 18:16, 19:17, 20:18 und 21:19, es sah richtig gut aus für den MHV. Doch Helmbrechts gab nicht auf und schaffte fünf Minuten vor Schluss den Ausgleich. Schweinfurt ging durch Viola Wolz noch einmal in Führung, kassierte aber durch einen Siebenmeter den 22:22-Ausgleich. Wiederum Wolz schaffte gleich danach das 23:22 für die Blau-Weißen.

    Als der Gast danach auch noch eine Zweiminuten-Strafe kassierte, schien anderthalb Minuten vor dem Ende alles für den MHV zu laufen. Helmbrechts nahm noch einmal eine Auszeit und traf mit dem vorletzten Angriff zum 23:23. Im Gegenzug vergab der MHV seine Chance auf den möglichen Siegtreffer. Und schließlich war es neun Sekunden vor der Schlusssirene Carolin Wirth, die einer hoch spannenden Partie den aus Schweinfurter Sicht so bitteren Schlussakkord zum 23:24 versetzte.

    Tore für Schweinfurt: Johanna Weigel 8/1, Anna Kleinhenz, Viola Wolz je 4, Julia Albert 3, Sina Seufert 2, Marie Michal, Theresa Kleinhenz je 1.

    Bearbeitet von Simon Snaschel

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