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    FUßBALL, LANDESLIGA FRAUEN

    FC-05-Frauen in Torlaune

    Torschützinnen unter sich: Jennifer Röding (links) und Antonia Heider bejubeln den Schweinfurter Sieg. Foto: Steffen Krapf
    Frauen-Landesliga Nord

     

    FC Karsbach – SpVgg Gr. Fürth II 0:3  
    SpVgg Oberfranken Bayreuth – FC Karsbach abg.  
    SV Leerstetten – 1. FC Nürnberg II 1:2  
    FC 05 Schweinfurt – TSV Frickenhausen 5:2  
    SpVgg Gr. Fürth II – SpVgg Ebing 2:3  
    SV Neusorg – Schwabthaler SV 0:3  
    SV Veitshöchheim – FC Pegnitz 4:1  

     

     

    1. (1.) SpVgg Ebing 6 5 0 1 22 : 6 15  
    2. (2.) Schwabthaler SV 6 4 1 1 20 : 9 13  
    3. (4.) 1. FC Nürnberg II 6 4 1 1 12 : 8 13  
    4. (3.) TSV Frickenhausen 6 3 1 2 14 : 10 10  
    5. (5.) SV Neusorg 6 3 1 2 8 : 8 10  
    6. (8.) SV Veitshöchheim 6 2 3 1 15 : 11 9  
    7. (9.) FC 05 Schweinfurt 6 3 0 3 14 : 10 9  
    8. (6.) SpVgg Gr. Fürth II 7 3 0 4 20 : 18 9  
    9. (7.) FC Karsbach 6 3 0 3 7 : 12 9  
    10. (10.) SpVgg Oberfranken Bayreuth 5 1 0 4 5 : 15 3  
    11. (11.) FC Pegnitz 6 1 0 5 8 : 27 3  
    12. (12.) SV Leerstetten 6 0 1 5 7 : 18 1  

     

    Während die erste Mannschaft der Schweinfurter auf dem Hauptfeld gegen den 1.FC Nürnberg II in der Regionalliga einen enttäuschenden Kick lieferte, ließen es die Frauen des FC 05 nebenan richtig krachen. Mit einer vollends überzeugenden Leistung gewannen sie das Landesliga-Derby gegen den Bayernliga-Absteiger TSV Frickenhausen klar und auch in der Höhe verdient mit 5:2.

    Die Gäste aus Frickenhausen reisten stark ersatzgeschwächt an, erwischten aber einen Auftakt nach Maß, als Angelina Schreck einen berechtigten Foulelfmeter nach nur sechs Minuten zum 0:1 verwandelte. Die sichtlich motivierte 05-Elf brauchte aber keine vier Zeigerumdrehungen, um durch Ina Keller wieder auf Gleichstand zu stellen. „Die Mädels hatten nach dem 0:4 letzte Woche in Schwabthal etwas gutzumachen. Wir wollten im Derby zeigen, was wir drauf haben“, verriet 05-Trainer Mustafa Hacimüftüoglu.

    Mit ihrem druckvollen, schnellen und passsicheren Spiel brachten die Schweinfurterinnen den Gegner schnell ins Wanken und erzielten folgerichtig in der 15. Minute das 2:1 durch Clara Strobel. Einmal in Spiellaune, ließ die Heimelf nicht locker und erhöhte noch vor der Pause, jeweils mit schön herausgespielten Treffern durch die umtriebige Antonia Heider und die im Sturmzentrum brandgefährliche Jennifer Röding auf 4:1.

    Nach dem Seitenwechsel war es wieder Röding, die nach nur sieben Minuten jegliche Zweifel an einem Schweinfurter Heimsieg beseitigte. Für Röding waren es bereits die Saisontore vier und fünf. Das ist daher besonders, weil die 22-Jährige erst in dieser Saison von einer Innenverteidigerin zu einer (treffsicheren) Stürmerin umfunktioniert wurde.

    Ein Schachzug, der sich bezahlt macht. Schließlich war die mangelhafte Chancenverwertung in der Vorsaison, in der die Nullfünferinnen als Tabellen-Neunter sportlich eigentlich abgestiegen waren, das große Manko. Nur 19 Mal durfte in der kompletten Vorsaison in 22 Spielen gejubelt werden. Seit letzten Sonntag sind es nach den ersten sechs Spielen der neuen Saison bereits 14 Treffer.

    „Mit so einer jungen Mannschaft ist das Ziel erst einmal der Klassenerhalt.“
    Trainer Mustafa Hacimüftüoglu zum Saisonziel der FC-05-Frauen

    Der Blick richtet sich – nach jetzt drei Siegen und drei Niederlagen - trotzdem weiter nach unten. Von Nachlässigkeit hält Hacimüftüoglu, der das Team zur Rückrunde der letzten Saison übernommen hatte, sowieso nichts. Das konnte man an der Seitenlinie sehr gut beobachten, als Frickenhausen neun Minuten vor Schluss gegen viel zu sorglose Gastgeberinnen durch Simone Sing auf 5:2 verkürzen konnte. Trotzdem war er nachher natürlich „hochzufrieden“.

    Außerdem freute er sich, dass die drei Schweinfurter Rückkehrerinnen Marie Glos, Leonie Zehe (beide zuletzt beim 1. FC Nürnberg) und Hannah Westerhausen (SC Regensburg) „sich immer besser ins Team integrieren. Mit so einer jungen Mannschaft ist das Ziel erst einmal der Klassenerhalt. Den wollen wir heuer so früh wie möglich schaffen und nicht wieder bis zuletzt zittern.“ Das sollte für die Derby-Siegerinnen in der aktuellen Form ein absolut realistisches Unterfangen sein.

    Die Statistik des Spiels

    Fußball, Landesliga Frauen FC 05 Schweinfurt – TSV Frickenhausen 5:2 (4:1) Schweinfurt: Meißler – Fritzmann (60. Lutz), Rebhan, Glos, Westerhausen – A. Heider (56. Zehe), Werb, V. Heider, Strobel (68. Seidl), Keller (63. Wieland) – Röding. Frickenhausen: Anja Schreck – Kleine, Uhl, Paul, F. Väth – Angelina Schreck, Rauschenberger, Kuffner, L. Väth – Sing, Wacker (46. Lupper). Schiedsrichter: Niklas Göbel (SV Bergtheim). Zuschauer: 25. Tore: 0:1 Angelina Schreck (6., Foulelfmeter), 1:1 Ina Keller (10.), 2:1 Clara Strobel (15.), 3:1 Antonia Heider (34.), 4:1, 5:1 Jennifer Röding (43., 52.), 5:2 Simone Sing (81.).

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