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    EISHOCKEY: BAYERNLIGA

    Fataler Wechselfehler kostet dem ERV die Punkte

    Eishockey

    Bayernliga

     

    TSV Peißenberg – EC Bad Kissingen 6:4  
    EHC Königsbrunn – ESC Geretsried n.V. 4:3  
    ERV Schweinfurt – EHC Klostersee 1:5  
    EC Pfaffenhofen – ESC Dorfen 7:4  
    EHC Waldkraiburg – EHF Passau 5:4  
    TEV Miesbach – EA Schongau n.V. 2:3  
    EA Schongau – EHC Waldkraiburg 2:7  
    ESC Dorfen – ERV Schweinfurt 5:4  
    EHC Klostersee – HC Landsberg n.P. 2:3  
    ESC Geretsried – TEV Miesbach 3:5  
    Erding Gladiators – EHC Königsbrunn 9:2  
    EC Bad Kissingen – EC Pfaffenhofen 4:6  
    EHF Passau – TSV Peißenberg 5:1  

     

     

    1. (4.) EHC Waldkraiburg 2 12 : 6 6  
    2. (2.) EC Pfaffenhofen 2 13 : 8 6  
    3. (5.) HC Landsberg 2 6 : 4 5  
    4. (1.) EHC Klostersee 2 7 : 4 4  
    5. (9.) TEV Miesbach 2 7 : 6 4  
    6. (11.) Erding Gladiators 2 11 : 5 3  
    7. (10.) EHF Passau 2 9 : 6 3  
    8. (13.) ESC Dorfen 2 9 : 11 3  
    9. (3.) TSV Peißenberg 2 7 : 9 3  
    10. (7.) EA Schongau 2 5 : 9 2  
    11. (6.) EHC Königsbrunn 2 6 : 12 2  
    12. (8.) ESC Geretsried 2 6 : 9 1  
    13. (12.) EC Bad Kissingen 2 8 : 12 0  
    14. (14.) ERV Schweinfurt 2 5 : 10 0  

     

    ESC Dorfen – ERV Schweinfurt 5:4 (2:0, 2:1, 1:3)

    Auch nach dem zweiten Spieltag müssen die Schweinfurter Mighty Dogs weiter auf den ersten Punktgewinn in der Eishockey-Bayernliga warten. Am Sonntagabend unterlag das Team von ERV-Coach Michael Dippold nach großer Aufholjagd etwas unglücklich mit 4:5. Dabei wäre für die Schweinfurter vor allem im furiosen Schlussdrittel mehr drin gewesen.

    „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen“, so Dippold, der das Team im Vergleich zum Freitagsspiel etwas umgebaut hatte. Statt Kevin Kessler stand diesmal, wie vor dem Wochenende verabredet, Neuzugang Phillipp Schnierstein zwischen den Pfosten. Auf der Centerposition tauschten Jeffrey Murray und Lukas Fröhlich die Reihen, um etwas mentalen Druck vom Kontingentspieler im ERV-Sturm zu nehmen. In der Abwehr vertrat erneut Maximilian Rabs den erkrankten Markus Babinsky, lief diesmal aber zunächst an der Seite von Domantas Cypas auf. Lukas Kleider verteidigte stattdessen mit Kevin Faust.

    All das konnte nicht verhindern, dass die Schweinfurter massive Probleme hatten ins Spiel zu kommen und durch Treffer in der 7. und 14. Minute mit 0:2 in Rückstand gerieten. Nach einigen Justierungen in der ersten Pause präsentierten sich die Schweinfurter wacher und stabiler und konnten das Spiel in dieser Phase weitgehend ausgeglichen gestalten. Für die Tore sorgten aber weiterhin die Gastgeber, die durch Sebastian Rappolder (33.) auf 3:0 erhöhten. Per Shorthander brachte Jeff Murray die Gäste dann erstmals auf die Anzeigetafel, nachdem Daniel Tratz einen Pass abgefangen und Murray bedient hatte, der alleine aufs Tor zusteuerte und versenkte (38.). Eine Freude, die wie am Freitag nur kurz währte, denn bereits 18 Sekunden schepperte es wieder im Schweinfurter Kasten zum 4:1, mit dem es in die zweite Pause ging.

    „Dann haben wir komplett umgestellt und das hat super funktioniert“, so Dippold über Reihen, die sich nun gefunden haben könnten. Wegen einer Verletzung von Maurice Köder stellte er nun auf vier Verteidiger um und beorderte Rabs wieder in die dritte Sturmreihe zu Seibl und Adam. In Reihe zwei liefen nun Tratz, Murray und Fröhlich zu großer Form auf und Manger und Grüner unterstützten nun Jan Kouba in Reihe eins.

    Der Lohn: Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Treffer von Andi Kleider und Murray (2), wobei auch endlich das Powerplay besser funktionierte.

    „Dorfen war stehend k.o. und hat eine Auszeit genommen. Ich habe den Spielern gesagt: Das verlieren wir nicht mehr. Und dann rennen auf einmal vier Spieler gleichzeitig nach einem zugegebenermaßen langen Wechsel in Richtung Bank und Dorfen kann mit drei-gegen-eins aufs Tor marschieren und trifft“, so ein enttäuschter Coach zu diesem fatalen Wechselfehler. „Das darf uns nicht passieren.“ Aber er nahm auch Positives mit aus Dorfen: „Das war ein ganz anderer Auftritt als am Freitag.“

    Schweinfurt: Schnierstein – Cypas, Rabs, L. Kleider, Faust, A. Kleider, Köder – Kouba, Fröhlich, Ledin, Adam, Murray, Tratz, Grüner, Manger, Seibel.

    Tore: 1:0 (7.) Florian Berenninger (Mario Sorsak, Andreas Attenberger), 2:0 (15.) Timo Borrmann (Florian Mayer, Martin Saluga), 3:0 (33.) Sebastian Rappolder (Sandro Schroepfer, Mario Sorsak), 3:1 (38.) Murray (Tratz 4-5), 4:1 (38.) Florian Brenninger (Andreas Attenberger, Christian Göttlicher 5-4), 4:2 (45.) Andreas Kleider (Lukas Fröhlich 5-4), 4:3 (46.) Jeffrey Murray (Lukas Fröhlich, Daniel Tratz), 4:4 (54.) Jeffrey Murray (Daniel Tratz 5-4), 5:4 (56.) Tomas Vrba (Alexander Rauscher). Strafzeiten: 18 + 10 Rauscher/10. Schiedsrichter: Alexander Karl (S. Schießl, R. Heinze). Zuschauer: 170.

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