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    TISCHTENNIS: BEZIRKSKLASSE A

    Fuchsstadt dicht vor dem Aufstieg

    Sammelte insgesamt drei Punkte für den TTC Fuchsstadt im Spitzenspiel gegen Haßfurt: Florian Schulze. Foto: Wolfgang Müller

    Tischtennis

    Bezirksklasse A, Gr. 4 Südost, Männer Nord

    TSV Grettstadt – TV Obertheres 5:9
    TV Haßfurt – TTC Fuchsstadt 1:9
    DJK Happertshausen II – Marktstein./Löffelsterz 0:9
    TV Haßfurt II – DJK Schonung./Mainb. II 9:7
    DJK Happertshausen – TSV Grettstadt 9:4

    1. (1.) TTC Fuchsstadt 14 13 0 1 123 : 33 26 : 2
    2. (2.) DJK Happertshausen 14 13 0 1 122 : 41 26 : 2
    3. (3.) TV Haßfurt 14 11 0 3 108 : 60 22 : 6
    4. (4.) TV Obertheres 15 8 1 6 102 : 96 17 : 13
    5. (5.) DJK Schonung./Mainb. II 14 8 0 6 89 : 82 16 : 12
    6. (6.) Marktstein./Löffelsterz 14 5 2 7 89 : 92 12 : 16
    7. (7.) TV Haßfurt II 14 5 1 8 90 : 100 11 : 17
    8. (8.) FC Knetzgau II 15 3 2 10 79 : 117 8 : 22
    9. (9.) DJK Happertshausen II 14 2 0 12 37 : 118 4 : 24
    10. (10.) TSV Grettstadt 14 0 0 14 26 : 126 0 : 28

    TV Haßfurt – TTC Fuchsstadt 1:9 (9:28)

    Wenn der Tabellendritte den Ersten empfängt, handelt es sich gewöhnlich um ein Spitzenspiel. Vor allem wenn beinahe Punktgleichheit herrscht. Die Begegnung zwischen dem TV Haßfurt und dem TTC Fuchsstadt wurde dem nicht gerecht, denn es setzte eine 1:9-Heimniederlage. „Schade, dass bei Haßfurt die Nummer eins gefehlt hat“, sagte Fuchsstadts Ricardo Schulze, der hinter seinem Sohn Florian im ersten Paarkreuz aufschlug und sich eigentlich schon auf die Revanche gegen den diesmal fehlenden Haßfurter Martin Körner gefreut hatte. Der Bamberger Student hatte beide Schulzes im Hinspiel bezwungen und damit einen guten Anteil seinerzeit an der einzigen Fuchsstadter Saisonniederlage (6:9).

    Den Ehrenpunkt für die Gastgeber holten im Doppel Klaus Merkel und Fabio Kraut gegen Thomas Göpfert und Joachim Weber. Vor allem Kraut war nah dran an einem besseren Ergebnis für sein Team. Hatte er doch in einem sehenswerten Match mit starken Abwehrleistungen beim 4:11, 11:7, 12:10, 11:13 und 10:12 im vierten und fünften Satz gegen Jan Gallas Matchbälle.

    „Fuchsstadt ist eine junge, dynamische, ehrgeizige Mannschaft und wird Meister“, sagte Haßfurts an Position eins spielender Norbert Burkard und lobte dabei vor allem die „sehr gute Arbeit“, die Ricardo Schulze dort leiste. Gegen letzteren hielt Burkard ordentlich mit. Aber gegen das schnelle, gerade Spiel auf seine Antitop-Rückhand war er im finalen Satz beim 8:11, 6:11, 11:9 und 6:11 machtlos.

    Haßfurter schlagen sich ordentlich

    Florian Schulze ließ es als haushoher Favorit gegen Burkard und Klaus Widera ruhig angehen, lag in den Sätzen nicht selten 3:7 zurück, um am Ende dann doch in Summe nur einen Satz gegen Widera abzugeben. Trotzdem: Beide Haßfurter hatten sich gegen den Jungspund gut geschlagen, deckten beim Gegner die eine oder andere Rückhandschwäche auf. Hier und da ein paar weniger verzogene Vorhand-Endschläge, und es wäre für Haßfurt im ersten Paarkreuz sogar etwas drin gewesen.

    „Wir sind in der jetzigen Liga gut aufgehoben“, so der Tenor beim TVH. Auch der wahrscheinliche Aufsteiger aus Fuchsstadt stünde eine Klasse höher vor einer enormen Herausforderung. „Wenn ich sehe, dass eine Mannschaft wie der SC 1900 Schweinfurt dort hinten drin steht“, dann wird es schwer für uns, sagt Schulze. Auch den zwei Klassen höher spielenden, abgeschlagenen Letzten TSV Goßmannsdorf, der nächstes Jahr Gegner wäre, hält er für stärker.

    Aber noch ist es nicht so weit. Denn es steht in drei Wochen noch das Rückspiel gegen den Zweiten DJK Happertshausen an, der abgesehen vom Hinspiel gegen Fuchsstadt, bisher alles gewonnen hat. Dank der deutlich besseren Satzdifferenz könnte sich Fuchsstadt bei der Revanche in eigener Halle allerdings vermutlich ein Unentschieden leisten.

    Punkte für Haßfurt: Klaus Merkel/ Fabio Kraut; für Fuchsstadt: Florian Schulze/Helmut Klüh, Ricardo Schulze/Jan Gallas, Florian Schulze 2, Ricardo Schulze, Thomas Göpfert, Helmut Klüh, Jan Gallas, Joachim Weber.

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