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    KORBBALL: BUNDESLIGA

    Schraudenbach lässt Punkt liegen

    Alarm in Korbnähe: Miriam Ertel (Helpup, links) sucht ihre Mitspielerinnen, während ihr die Schraudenbacherin Julia Fuchs energisch entgegentritt. Das Spitzenspiel in Dittelbrunn endete 2:2. Foto: Wolfgang Müller

    Korbball

    Bundesliga Süd Halle

     

    TV Oberndorf – SV Schraudenbach 2:9  
    TuS Eisbergen – SpVgg Hambach 15:6  
    TuS Helpup – SV Schraudenbach 2:2  
    TV Oberndorf – TSV Eßleben 1:5  
    TuS Helpup – TuS Eisbergen 3:5  
    TSV Eßleben – SpVgg Hambach 7:5  

     

     

    1. (1.) TSV Bergrheinfeld 14 12 0 2 123 : 51 24  
    2. (2.) SV Schraudenbach 14 11 1 2 111 : 57 23  
    3. (4.) TuS Eisbergen 14 10 0 4 129 : 100 20  
    4. (3.) TuS Helpup 14 9 1 4 107 : 49 19  
    5. (5.) VfL Kleinlangheim 14 6 1 7 113 : 116 13  
    6. (6.) TSV Ettleben 14 5 1 8 112 : 99 11  
    7. (8.) TSV Eßleben 14 4 1 9 54 : 118 9  
    8. (7.) TV Oberndorf 14 3 1 10 59 : 113 7  
    9. (9.) SpVgg Hambach 14 0 0 14 72 : 177 0  

     

    Am vorletzten Spieltag spitzte sich im Dittelbrunner Marienbachzentrum der Kampf um die ersten drei Plätze, die zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft berechtigen – wie auch der Abstiegskampf – weiter zu. Einzig dem spielfreien Tabellenführer TSV Bergrheinfeld ist einer der begehrten Plätze nicht mehr zu nehmen. In der Abstiegszone punktete der TSV Eßleben gegen Oberndorf und Schlusslicht Hambach optimal – und bringt damit den TVO in Bedrängnis.

    „Ich habe die Befürchtung, dass Eßleben am letzten Spieltag noch Punkte holt“, blickt TVO-Coach Michael Kretzschmar voraus. Dann würde seine Mannschaft nämlich ein Sieg gegen Hambach – die einzig realistische Aussicht auf Punkte – womöglich nicht ans rettende Ufer bringen.

    Helpup drückt Eßleben die Daumen

    Und plötzlich gibt es mit Helpup noch einen anderen Verein, der Eßleben die Daumen drückt. Der TuS kassierte im rassigen Westfalen-Duell eine überraschende 3:5-Niederlage gegen Eisbergen und ist jetzt auf Schützenhilfe im Meisterschaftsrennen angewiesen – genauer gesagt darauf, dass Eßleben am letzten Spieltag den Eisbergenerinnen noch ein Bein stellt.

    Schraudenbach teilt die Punkte

    Das überregionale Spitzenspiel zwischen dem SV Schraudenbach und Helpup, die Neuauflage des Endspiels der bisher letzten deutschen Meisterschaft, endete mit einem gerechten 2:2-Unentschieden. „Das war in Ordnung, ein starkes Spiel von beiden Seiten“, sagte Schraudenbachs Ludwig Rumpel.

    Helpup legte in einem von Taktik geprägten Spiel per Distanzwurf in der zweiten Minute vor und kassierte später einen Konter zum Ausgleich (4.). Mitte des Spiels kamen die Gäste zu mehr Chancen, mussten aber das 1:2 (26.) hinnehmen. Der Ausgleich für Helpup fiel dann per Sechsmeter (34.).

    In der Schlussphase ging Schraudenbach mehr Risiko, versuchte die Entscheidung mittels Kreisspiel zu erzwingen, was allerdings nicht mehr gelang.

    Im Auftaktmatch bezwang Schraudenbach nach ausgeglichener Anfangsphase den TV Oberndorf deutlich mit 9:2. Dabei hatte sich Schraudenbachs Christine Weippert kurz nach der Pause am Knöchel verletzt. „Wir haben das dann clever herunter gespielt“, so Rumpel. Für die Mannschaft sei es ein Verlust gewesen, dass Weippert nicht mehr eingreifen konnte.

    Deutlicher Sieger im Kellerduell

    Im Kellerduell gewann der TSV Eßleben gegen Oberndorf deutlich mit 5:1. Es hätte knapper ausgehen können, wenn Jennifer Gahn noch einige ihrer vielen Konterläufe erfolgreich beendet hätte. So punktete lediglich ihre Schwester Jana per Sechsmeter zum 1:2.

    „Es ist schlecht, wenn man nach vier Minuten schon 0:2 hinten liegt“, sagte Kretzschmar. Oberndorf hatte viel Ballbesitz, auch längere Phasen des Kreisspiels, aber es fehlte der Mut, dann auch mal ansatzlos zu werfen. Das machte später der Ausrichter SpVgg Hambach besser. Immerhin gelangen fünf Körbe gegen Eßlebens Klara Aschenbrenner, so dass nur ein 5:7 zu Buche stand.

    „Wir hätten noch ein paar gute Würfe mehr gebraucht“, sagte Hambachs Melanie Katzenberger, die ein ordentliches Spiel gesehen hatte. Mit exzellenten Würfen, wie denen von Ann-Christin Sauer, die im ersten Spiel Eisbergens Korbhüterin Alina-Kristin Meier beim 6:15 vier Mal bezwang, wäre mehr drin gewesen. So jedoch jubelte Eßleben. „Wir wollten heute unbedingt die vier Punkte“, sagte ihr Trainer Martin Seltsam. Der finale Spieltag, bei dem jede Mannschaft noch zwei Spiele hat, findet erst in knapp vier Wochen in Bergrheinfeld statt.

    Körbe für Oberndorf: Herbert 2, Rausch 1. Schraudenbach: J. Rumpel 5, Fuchs 3, Heuler 2, Fischer 1. Eßleben: Brendler 6, Strahl 5, Königer 1. Hambach: Sauer 4, Eck 2, Wildanger 2, Schneidawind 1, Rink 1, M. Katzenberger 1.

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