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    SPORTPOLITIK

    Warum die Bayerische Sportjugend so wertvoll ist

    Die für vier Jahre gewählte unterfränkische Bezirksleitung der Bayerischen Sportjugend (von links): Edwin Metzler, Lena Plettner, Manuela Schneider, Vorsitzende Ute Braun, Carmen Burk, Juli Heubeck, Wolfgang Schmitt, Philipp Jeske und Stefanie Scheer.
    Die für vier Jahre gewählte unterfränkische Bezirksleitung der Bayerischen Sportjugend (von links): Edwin Metzler, Lena Plettner, Manuela Schneider, Vorsitzende Ute Braun, Carmen Burk, Juli Heubeck, Wolfgang Schmitt, Philipp Jeske und Stefanie Scheer. Foto: Selner

    Ute Braun bleibt Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend (bsj) in Unterfranken. Die erfahrene Funktionärin aus Nordheim am Main wurde auf dem Bezirkstag in Grettstadt einstimmig für vier Jahre in ihrem Amt bestätigt.

    Stellvertretende Vorsitzende bleibt Manuela Schneider. Als Beisitzer gewählt wurden in den einzelnen Ressorts Stefanie Scheer (Sport im Elementarbereich sowie Sport in Schulen und Vereinen), Carmen Burk (Internationale Jugendarbeit), Wolfgang Schmitt (Lehr- und Bildungsarbeit, Philipp Jeske (Jugendring und Fachverbände) und Juli Heubeck (Jugendprojekte). Jasper Westphal und Lena Plettner werden ab sofort im Bezirk als Jugendsprecher die Interessen der jungen Menschen in der Vorstandsarbeit vertreten, wie es in einer Pressemitteilung der Bezirkssportjugend heißt.

    Im Beisein des Schweinfurter Landrats Florian Töpper und des BLSV-Präsidenten Jörg Ammon legte die Bezirksjugendleitung in ihren Berichten Rechenschaft über ihre Arbeit ab. Sie blickte auf etliche BAERchen-Kooperationen mit Kindergärten in Unterfranken, einem bsj-Projekt zur Vorsorge und Gesundheitsförderung für Klein- und Vorschulkinder. Dabei geht es im Kern um die motorische Entwicklung der Kinder und die Aufklärung der Eltern für eine gesunde Lebensweise.

    „Highlight“ der vergangenen vier Jahre war den Angaben zufolge der von Carmen Burk betreute Simultanaustausch mit Japan und die „unvergesslichen Eindrücke, die die Jugendlichen in Japan und die japanischen Jugendlichen in Deutschland bekamen“. In 18 Tagen stand der neunköpfigen Delegation aus Bayern ein abwechslungsreiches Programm bevor, heißt es dazu auf der Homepage der bsj.

    Ein Erfolgsmodell

    Sehr aktiv sei die bsj Unterfranken bei den Freiwilligendiensten. Im Bezirk werden jährlich für zwei Gruppen Ausbildungen zum Übungsleiter angeboten. So entstünden „wichtige Kontakte“ zu jungen Sportlern und deren Einsatzstellen. „Ein Erfolgsmodell der bsj, das für unsere Vereine ebenso wichtig ist wie für junge Menschen in der Orientierungsphase“, hieß es.

    Seit 13 Jahren ist die bsj im Jugendstrafvollzug tätig. Sie ermöglicht auf diese Weise Sport- und Pädagogikstudenten einen Einblick in den Sport hinter Gittern, was für die Beteiligten ein „bereicherndes Erlebnis“ sei. Dazu habe sich die bsj als kompetenter Ansprechpartner bei der Prävention sexualisierter Gewalt gezeigt. Etliche Schulungen und Beratungsgespräche habe die Vorsitzende Braun gehalten und dabei mitgewirkt, Übungsleitern und Vereinen mehr Sicherheit auf diesem vielfach heiklen Feld zu vermitteln.

    Als Erfolg wurde auch die Weiterbildung vieler Übungsleiter genannt. Die Ausbildungen zum Übungsleiter C-Breitensport Kinder und Jugendliche werden jährlich in unterschiedlichen Kreisen an drei Terminen angeboten. Verantwortlich für die Organisation sind die Kreisjugendleitungen am Ort. So könne das Lehrgangsteam die 125 Unterrichtseinheiten mit anschließender Prüfung ohne Problem durchführen.

    Geehrt wurden auf dem Bezirksjugendtag Stefanie Scheer, Florian Neubauer, Carmen Burk, Christian Grieninger und Mareike Menschick mit der Ehrennadel in Silber. Die goldene Nadel erhielt Frank Möhrlein. Edwin Metzler und Wolfgang Schmitt bekamen die bsj-Ehrennadel in Gold mit Kranz.

    Bearbeitet von Eike Lenz

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