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    MOTORSPORT

    Georg Lang setzt wieder auf Renault

    Nach dem Rennen in Osnabrück stand Georg Lang vor der Entscheidung, den MSW-Rennwagen zu kaufen – oder an den Besitzer zurückzugeben, da es einen Kaufinteressenten gab. Der Rennfahrer entschied sich gegen den MSW und so musste der Formel-Renault, der vergangenes Jahr vor dem Rennen in Eichenbühl in die Ecke geschoben wurde, wieder flott gemacht werden.

    Hernach machte sich das Rennsportteam Lang auf den Weg zum vorletzten Rennen der Saison in Eichenbühl. Im Training lief es für Lang auf trockener Strecke ordentlich und er ging guten Mutes in den Rennsonntag – der aber nicht sein Tag werden sollte. Denn schon früh am Morgen wurde es nass im Erftal und bei Dauerregen schwammen die Hoffnungen dahin. Kaum hatte der Pilot im ersten Lauf die erste Kurve passiert, drehte es ihn halb um die eigene Achse und der Lauf war dahin, auch wenn er den Renault wieder starten und ins Ziel fahren konnte.

    Es sollte an diesem Tag einfach nicht sein – denn auch im zweiten Lauf brach Lang frühzeitig das Heck aus. Ähnliche Erfahrungen musste auch Gerd Kauff machen, der im Dallara T12 unterwegs war. Wenigstens lief es für dem von Lang Rennsporttechnik betreuten Alexander Hin besser, der sich nach Lauf eins in seinem Osella PA 30 nur auf Rang acht wiedergefunden hatte. Hin rollte im zweiten Rennen das Feld von hinten auf, stellte im dritten Lauf noch einen neuen Streckenrekord und wiederholte seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr.

    Am Wochenende reist das Team ins österreichische St. Agatha und am 5. und 6. Oktober mischen die Piloten beim Saisonfinale in Mickhausen mit. Dort will Hin ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden – und Lang wird versuchen, das schwache Abschneiden in Eichenbühl vergessen zu machen.

    Bearbeitet von Dominik Großpietsch

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