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    FUSSBALL: LANDESLIGA

    Euerbach hofft am Sonntag auf drei Punkte

    Fußball

    Landesliga Nordwest

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – FC Coburg (Samstag, 16 Uhr)

    Nachdem vergangenen Samstag die Personalnot bei der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (6. Platz/16 Punkte) überaus groß war, hat sich die Situation nun erheblich entspannt. Jannik Göller, Marc Müller und Luca Reck stoßen gegen den FC Coburg (12./10) wieder zum Kader. Fabio Baum und Yannick Deibl haben immerhin mit dem Lauftraining begonnen und sollen in zwei bis drei Wochen zurück sein.

    Nur Andreas Jazev fehlt diesmal aus privaten Gründen. Vielleicht rückt nun Felix Zöller auf die Innenverteidiger-Position. Der Schwebenrieder Co-Trainer ist einer von nur drei DJK-Spielern, die schon beim bislang letzten Aufeinandertreffen beider Teams im Dezember 2016 (3:2) dabei waren. Nun ist Coburg also wieder in der Nordwest-Staffel und dort mit einer ganz jungen Mannschaft durchaus präsent, wenn auch mit Schwankungen.

    „Zuletzt haben sie wieder gewonnen und sind im Aufwind“, warnt DJK-Coach Dominik Schönhöfer, „in dieser engen Liga kommt es gehörig auf die Tagesform, den Willen und die Laufbereitschaft an.“ Angesichts der verbesserten Personalsituation verspricht Schönhöfer den Coburgern einen heißen Tanz: „Wir wollen wieder verstärkt unser Spiel durchbringen.“

    SV Euerbach/Kützberg – SV Friesen (Sonntag, 15 Uhr)

    Enttäuscht waren die Kicker des SV Euerbach/Kützberg (16./8) und ihr Trainer Ulli Baumann nach der 0:1-Niederlage vergangene Woche gegen die TG Höchberg. Die Chance, ins Tabellen-Mittelfeld vorzurücken, wurde vertan, der 2:1-Sieg gegen den ASV Rimpar nicht vergoldet.

    Insgesamt ist die Situation beim SV momentan nicht gerade rosig. In der Offensive hakt es mit der Chancenverwertung, denn auch gegen Höchberg habe man laut Trainer Baumann nicht wirklich gut gespielt, die Gelegenheit, in Führung zu gehen, gab es dennoch. Zudem fangen sich die Euerbacher zu viele unnötige Tore. Nun folgt gegen die Oberfranken vom SV Friesen (7./13) ein erneuter Anlauf.

    Doch auch Baumann weiß, dass es wieder nicht gerade leicht wird: „Gegen Friesen wollen wir nach Möglichkeit drei Punkte holen, um den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Das wird aber eine schwierige Aufgabe, da der Aufsteiger ganz gut in Form zu sein scheint.“ Schaut man auf die Zahlen der vergangenen Wochen, hat der Euerbacher Trainer damit durchaus Recht. Lediglich zwei Niederlagen musste die Elf von Trainer Armin Eck bisher hinnehmen und siegte zuletzt durch ein Last-Minute-Tor gegen den ASV Rimpar mit 3:2.

    TSV Lengfeld - FT Schweinfurt (Sonntag, 15 Uhr)

    Das Momentum scheint nach den letzten Erfolgen für die FT Schweinfurt (8./12) zu sprechen. Denn Sonntagsgegner TSV Lengfeld (13./10) verlor zuletzt drei Mal bei 0:9 Toren. „Vorsicht“, warnt FTS-Trainer Adrian Gahn, „man muss auch sehen, gegen welche Gegner Lengfeld verloren hat. Das waren mit Haibach, Aschaffenburg und Fuchsstadt drei ganz starke Teams.“ Dass Lengfeld mit zehn Treffern aus neun Partien zu den Offensiv-Minimalisten der Liga gehört, will Gahn auch nicht gelten lassen: „Das spricht ja auch für die Lengfelder Abwehr, dass sie mit so wenigen Toren schon zehn Punkte geholt haben. Es ist also auch sehr schwer, gegen sie zu treffen.“

    Trotzdem macht der Coach der Schweinfurter kein Hehl daraus, dass die Turner in den Würzburger Vorort fahren, um „nach Möglichkeit zu punkten.“ Denn nach den letzten beiden Siegen „ist bei uns das Selbstbewusstsein natürlich gestiegen. Außerdem freuen wir uns sehr auf dieses Spiel, weil wir mit Patrick Albert einen ehemaligen Spieler wiedersehen. Diese tollen Gespräche, die es – auch mit dem TSV-Trainerteam – am Rande gibt, sind es schon alleine wert, in der Landesliga die Klasse zu halten.“ Gut für die FTS, dass Patrick und Simon Werner sowie Alp Yigit aus dem Urlaub zurück sind, in den sich nun allerdings Hakan Aydin veabschiedet hat.

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