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    FUSSBALL: LANDESLIGA

    Euerbacher Probleme werden immer größer

    Hat momentan keinen leichten Job: Uli Baumann, Trainer des SV Euerbach/Kützberg. Foto: Marion Wetterich

    Fußball

    Landesliga Nordwest

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – SV Vatan Spor Aschaffenburg (Samstag, 16 Uhr)

    „Wir haben gut trainiert und gehen die Aufgabe optimistisch an.“ Dominik Schönhöfer, der Trainer der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (6. Platz/17 Punkte) geht mit großem Respekt, aber ohne Angst an die schwere Aufgabe gegen Tabellenführer Vatan Spor Aschaffenburg (27). „Wir haben diese Woche noch einmal eine ausführliche Videoanalyse unserer Fehler vom vergangenen Wochenende gemacht und können sie nun hoffentlich abstellen.“

    Zudem waren bis auf die weiterhin verletzten Thomas Bayer und Justin Michel alle Mann im Training. Allerdings kommt ein Einsatz für Yannick Deibl dennoch zu früh. „Wir werden wohl auch Spieler an unsere zeitgleich spielende zweite Mannschaft abstellen, um diese zu unterstützen“, kündigt Schönhöfer vereinsinterne Solidarität an. „Aber wir werden eine gute Aufstellung – und eine gute Bank haben.“

    Der bislang ungeschlagene Aufsteiger aus Aschaffenburg dürfte wohl eine der positivsten Überraschungen in dieser Saison darstellen. „Nach elf Spieltagen hat die Tabelle Aussagekraft. Vatan Spor steht zurecht da oben“, weiß der DJK-Coach. In der Tat hat Spielertrainer Peter Sprung einige herausragende Akteure in seinem Kader – wie den bereits achtfachen Torschützen Gökhan Aydin.

    SV Euerbach/Kützberg – FC Coburg (Sonntag, 15 Uhr)

    Das ersehnte Erfolgserlebnis feierte der SV Euerbach/Kützberg (14./11) in der vergangenen Woche gegen den SV Memmelsdorf (1:0). Damit stellte die Mannschaft von Trainer Ulli Baumann den Anschluss an das Mittelfeld wieder her und will nun gegen den direkten Konkurrenten FC Coburg (15./11) nachlegen.

    Wie wichtig ein weiterer „Dreier“ wäre, stellt Baumann klar: „Der Sieg gegen Memmelsdorf ist eigentlich nur etwas wert, wenn wir auch gegen Coburg gewinnen. Außerdem möchte ich auch mal nach einem Heimspiel als Sieger vom Platz gehen.“

    Die personelle Situation bei den Euerbachern hat sich allerdings noch nicht verbessert – im Gegenteil. „Ich weiß noch nicht, wo ich am Wochenende elf Spieler herkriegen soll. Vor allem der Platzverweis gegen Raphael Rogers tut uns da natürlich richtig weh“, so Baumann. Insgesamt acht Verletzte muss der Coach – zum Teil für längere Zeit – ersetzen. Doch auf die Kaderbreite kann man es laut Baumann nicht schieben: „Wir haben eigentlich genug Spieler, nur die Konstellation momentan ist einfach unglücklich. Aber das Jammern hilft nichts, wir müssen da jetzt einfach durch.“

    TSV Kleinrinderfeld – FT Schweinfurt (Sonntag, 15 Uhr)

    „Wir sind gewarnt“, sagt Turner-Coach Adrian Gahn. Vom Blick auf die Tabelle will sich die FT Schweinfurt (7./16) nicht blenden lassen – auch wenn der TSV Kleinrinderfeld (16./10) momentan nicht allzu gut dasteht. „Das 1:1 gegen Tabellenführer Vatan Spor und das 3:1 gegen Coburg haben aufhorchen lassen. Hochmut darf und wird sich unsere Mannschaft nicht leisten“, so der FTS-Trainer. Angesichts der mindestens sechs Ausfälle verbiete es sich sowieso, auch nur einen Millimeter nachzulassen. Immerhin kehren Leander Dietrich und Pascal Rinbergas in den Kader zurück.

    Trotz all der Vorsicht gibt Gahn aber die Devise aus, „dass wir Zählbares aus Kleinrinderfeld mitbringen. Das soll kein gemütlicher Sonntags-Ausflug werden.“ Zumal auch die Statistik die Schweinfurter Ambitionen unterstützt: „Mit einem Sieg hätten wir die Chance, beste Auswärtsmannschaft der Landesliga Nordwest zu werden“, so Gahn, „eigentlich verrückt, wie wir in den letzten Wochen nach oben geklettert sind. Natürlich wollen wir die Serie gerne verlängern, was aber auch allein an unserer eigenen Einstellung liegt.“ Was der Turner-Trainer weiterhin erfreut festgestellt hat: „Wir haben uns an das Tempo in der Liga gewöhnt.“

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