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    EISHOCKEY

    ERV geht mit einer Niederlage aus der Hauptrunde

    EISHOCKEY 

    Bayernliga

     

    EV Pegnitz – ESC Dorfen 6:3  
    EHC Klostersee – EHF Passau 4:3  
    ESC Dorfen – HC Landsberg 1:5  
    EV Pegnitz – TSV Peißenberg 4:1  
    TSV Erding – EA Schongau 10:3  
    EHC Königsbrunn – ESC Geretsried 8:2  
    TEV Miesbach – ERV Schweinfurt 7:2  
    EC Bad Kissingen – EV Füssen 3:6  

     

     

    1. (1.) EV Füssen 26 124 : 79 55  
    2. (2.) HC Landsberg 26 143 : 102 51  
    3. (3.) TSV Erding 26 125 : 91 51  
    4. (4.) EC Bad Kissingen 26 104 : 91 45  
    5. (6.) TEV Miesbach 26 106 : 81 44  
    6. (7.) EHC Königsbrunn 26 115 : 105 44  
    7. (8.) EHC Klostersee 26 97 : 76 43  
    8. (5.) TSV Peißenberg 26 101 : 91 43  
    9. (9.) EHF Passau 26 85 : 85 36  
    10. (10.) ESC Geretsried 26 111 : 122 33  
    11. (11.) EA Schongau 26 89 : 139 30  
    12. (12.) ERV Schweinfurt 26 86 : 112 29  
    13. (13.) ESC Dorfen 26 98 : 121 28  
    14. (14.) EV Pegnitz 26 70 : 159 14  

     

    TEV Miesbach – ERV Schweinfurt 7:2 (2:0, 4:2, 1:0)

    Auch im letzten Spiel der Bayernliga-Hauptrunde gelang den Schweinfurter Mighty Dogs nicht die erhoffte Wende. Statt Selbstvertrauen für die am Freitag beginnende Abstiegsrunde zu tanken, gingen die Schweinfurter in Miesbach mit 2:7 erneut baden. Dabei offenbarte der ERV wieder altbekannte Schwächen, die nun dringend abgestellt werden müssen, um das Saisonziel Klassenerhalt auf Umwegen doch noch zu erreichen.

    Denn die Schweinfurter verschliefen zum wiederholten Male in einem Auswärtsspiel die Anfangsphase komplett und gerieten so durch zwei Treffer der starken Miesbacher Kontingentspieler Filip Kokoska (2.) und Bohumil Slavicek (3.) in Rückstand. Als der ERV nach dem ersten Pausentee aufs Eis zurückkehrte schien dennoch etwas für die von Spielertrainer Josef Straka angeführten Gäste drin zu sein. Denn schnell kamen die Schweinfurter in Unterzahl zum Anschlusstreffer durch Maximilian Rabs (24.). Doch auch nach diesem Treffer fielen die Gäste alsbald in alte Muster zurück und kassierten wieder einmal ein schnelles Gegentor zum 1:3 (26.). Als sich dies auch nach dem wiederholten Anschlusstor durch Stephan Trolda (32.) nochmals wiederholte, war die Messe aus Sicht des ERV gelesen.

    Denn im Anschluss war es vor allem Goalie Kevin Kessler zu verdanken, dass die Hausherren das Ergebnis nicht schnell deutlicher gestalteten. Zweimal musste aber auch er sich im Mitteldrittel noch geschlagenen geben, als die Mighty Dogs jeweils in eigener Überzahl wieder einmal viel zu kompliziert agierten und sich vom TEV nach einem Scheibenverlust klassisch auskontern ließen. Ein Vorgang, der sich zu allem Überfluss im Schlussdrittel zum 7:2-Endstand nochmals wiederholte.

    Bis zum Beginn der Abstiegsrunde liegt somit noch viel Arbeit vor Straka, der in Miesbach von Christopher Schadewaldt an der Bande unterstützt wurde. Am Freitag dürften ihm zumindest personell wieder mehr Alternativen zur Verfügung stehen, wenn die in Miesbach nochmals geschonten Alexander Andrusovich, Daniel Tratz und Marc Zajic ins Team zurückkehren. Möglicherweise ist auch Schadewaldt dann wieder ein Kandidat, wenn sich in Sachen lizenzierter Trainer etwas tun sollte. Angesichts der anstehenden Aufgaben mit den Gegnern Passau, Pegnitz, Burgau, Ulm, Fürstenfeldbruck, Pfaffenhofen und Moosburg wird sicherlich jeder Mann gebraucht. Allerdings wird die Mannschaft nicht nur personell auf der Höhe sein müssen, sondern auch als Team gerade in den Auswärtspartien deutlich geschlossener agieren müssen, um die Ziele noch zu erreichen. Sollte dies gelingen, könnte die Saison so enden wie die vergangene: Mit einem Showdown samt Happy End in Pfaffenhofen am 3. März.

    Schweinfurt: Kessler – A. Kleider, L. Kleider, Knaup, Köder, Schäfer, Faust – Straka, Rypar, Trolda, Kouba, Manger, Rabs, Grüner, Ledin, Oertel.

    Tore: 1:0 (2.) Kokoska (Fissekis, Stiebinger), 2:0 (4.) Slavicek (Deml, Kokoska), 2:1 (24.) Rabs (Trolda, Schäfer 4-5), 3:1 (26.) Czaika (Grabmaier, Lidl), 3:2 (32.) Trolda (Manger, Faust), 4:2 (33.) Slavicek (Gaschke, Kokoska), 5:2 (35.) Grabmaier (Slavicek 4-5), 6:2 (36.) Kokoska (Slavicek, Stiebinger 4-5), 7:2 (53.) Slavicek (Gottwald, Kokoska 4-5). Strafminuten: 16 + 10 Bacher/10 + 10 Grüner. Schiedsrichter: Eisenhut. Zuschauer: 172.

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