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    Schweinfurt

    Interview: Was macht eigentlich der frühere Fußball-Profi Martin Schneider?

    Zwischen 1987 und 2000 bestritt der Schweinfurter Martin Schneider 379 Bundesliga-Spiele. Trotz seiner Sportinvalidität lässt er sich bis heute nicht vom Kicken abhalten.
    Immer noch am Ball: Martin Schneider (Mitte, hier bei seinem Abschiedsspiel im Jahr 2003) ist seinem Lieblingssport bis heute verbunden. Foto: Privat

    Früher im Stadion oder der Halle erfolgreich – und jetzt? Wie geht es Unterfranken, die den Sport prägten, nach der Karriere? Diese Woche erzählt der ehemalige Junioren-Nationalspieler Martin Schneider aus seinem Leben.

    Spielt noch in der Traditionself des 1. FC Nürnberg: Martin Schneider (rotes Trikot), dem beim FCN der Durchbruch gelang. Foto: Günter Madrenas

    Ihm gelang das, wovon viele Fußballer träumen: Ein Bundesliga-Spiel zu absolvieren. Nach seinem Debüt am 31. Juli 1987 im Trikot des 1. FC Nürnberg folgten noch 379 weitere. Der Schweinfurter lief acht Mal für die deutsche U-21-Nationalmannschaft auf (ein Tor). Überregional bekannt wurde das Eigengewächs der DJK Schweinfurt durch seine neun Jahre bei Borussia Mönchengladbach. Zu seiner aktiven Zeit wurden dem heute 51-Jährigen Laufstärke, eine gute Technik und viel Spielverständnis attestiert. Weil er nur zehn Tore im deutschen Oberhaus schoss, blieb dem defensiven Mittelfeldmann ein noch größerer Durchbruch verwehrt. Nach seiner letzten Erstliga-Station MSV Duisburg wechselte der Vater zweier Kinder (23 und 27) zum damaligen Zweitliga-Aufsteiger Schweinfurt 05. Für die Nullfünfer bestritt der in Schweinfurt lebende Schneider allerdings nur sieben Matches, ehe er einen Antrag auf Sportinvalidität aktiv. Neben Stationen als Coach und Spielertrainer betrieb der heutige Rentner zeitweise den "Soccer Dome" in Schweinfurt , der mittlerweile als Vereinsheim des FC 05 fungiert. 

    Technisch versierter Defensivmann: Martin Schneider, hier zu Zweitliga-Zeiten im Trikot des FC 05 Schweinfurt. Foto: Clemens Tepper
    Die neue Reihe: Was macht eigentlich . . . ?
    Fast jeder in der Region kennt sie – aber kaum einer weiß, was sie heute machen. Früher waren sie erfolgreiche Sportler, Trainer oder Funktionäre. Doch wenn sie nach ihren Karrieren nicht mehr im Scheinwerferlicht der Arenen, Hallen und Stadien stehen und damit im Fokus der Öffentlichkeit, verschwinden sie in der Regel auch aus den Schlagzeilen.
    In unserer neuen Reihe „Was macht eigentlich . . . ?“, die in losen Abständen erscheint, haben wir uns auf die Suche gemacht nach Menschen, die den Sport in Unterfranken im vergangenen Jahrhundert oder Jahrzehnt auf irgendeine Weise geprägt haben. Wir haben ihnen allen den gleichen Fragebogen zukommen lassen und sie gebeten, ihn für uns auszufüllen. Darin blicken sie zurück auf ihre Karrieren, verraten, was sie gegenwärtig auch jenseits des Sports bewegt und wovon sie in Zukunft noch träumen.

    Sie wollen wissen, was aus einer ehemaligen lokalen Sportgröße geworden ist? Dann schreiben Sie in die Kommentare, über wen Sie gerne mehr erfahren würden. Wir versuchen die Sportler zu kontaktieren um herauszufinden, was sie eigentlich machen.

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