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    FUßBALL

    Wie sich der Verband bei den Schiedsrichtern bedankt

    Drei unterfränkische Schiedsrichter/innen wurden für besonderes Engagement in München ausgezeichnet. Von links: Anton Eschbaumer (Vertreter Dekra), Walter Moritz (Verbands-Schiedsrichterobmann), Joachim Feuerbach (unterfränkischer Sieger der Kategorie Schiedsrichter U50), Davina Haupt (unterfränkische Siegerin der Kategorie Schiedsrichterin), Alfred Mennel (unterfränkischer Sieger der Kategorie Schiedsrichter Ü50) sowie Norbert Kröckel (Bezirks-Schiedsrichterobmann Unterfranken). Foto: BFV

    Mit der gemeinsamen Aktion „Danke Schiri“ würdigen der Deutsche Fußballbund (DFB) und der Bayerische Fußball-Verband (BFV) Unparteiische, die sich auf und neben dem Platz besonders engagieren. Die drei unterfränkischen Siegerinnen und Sieger der aktuellen Saison wurden nach der Ehrung in Willanzheim (Lkr. Kitzingen) nun zusätzlich bei der Verbandsehrung in München ausgezeichnet.

    Geehrt wurden Davina Haupt von der Schiedsrichter-Gruppe Schweinfurt in der Kategorie Schiedsrichterin, Joachim Feuerbach von der Schiedsrichter-Gruppe Gerolzhofen in der Kategorie Schiedsrichter U50 und Alfred Mennel von der Schiedsrichter-Gruppe Haßberge in der Kategorie Schiedsrichter Ü50.

    Der unterfränkische Bezirks-Schiedsrichterobmann Norbert Kröckel stellte die außergewöhnlichen Leistungen der drei Unparteiischen kurz vor. Verbands-Schiedsrichterobmann Walter Moritz dankte ihnen für ihr Engagement und gratulierte. Ein gemeinsamer Stadionbesuch bei der Partie FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg rundete die Ehrung ab.

    Junge Frau mit viel Erfahrung

    Davina Haupt, die für den TSV Poppenhausen pfeift, kann trotz ihrer jungen Jahre bereits auf über 380 Schiedsrichtereinsätze zurückblicken. Sie absolvierte ihre Schiedsrichterprüfung 2012 und leitet seit der Spielzeit 2018/19 Partien der Männer-Bayernliga. Darüber hinaus ist sie in der zweiten Frauen-Bundesliga als Unparteiische aktiv und assistiert in der ersten Frauen-Bundesliga. In ihrer Gruppe Schweinfurt unterstützt sie die Lehrarbeit und coacht Schiedsrichterneulinge. Seit Dezember 2017 ist sie auch festes Mitglied im Gruppen-Schiedsrichterausschuss.

    Joachim Feuerbach steht für den SV Frankenwinheim auf den Plätzen der Region. Nach dem Ende seiner Laufbahn als aktiver Fußballer entschied er sich dazu, die Schiedsrichterprüfung abzulegen. Über 470 Einsätze – als Referee bis zur Herren-Bezirksliga sowie als Assistent bis zur Bayernliga – sind seitdem zusammengekommen.

    Das Engagement beschränkt sich jedoch nicht auf das Pfeifen und Winken: Er fungiert in seiner Gruppe Gerolzhofen als Pate und Coach von Schiedsrichterneulingen und hilft tatkräftig bei der Organisation von Fahrdiensten für die unter 18-Jährigen. Gerade bei seinem Heimatverein SV Frankenwinheim gelingt es ihm immer wieder, junge Menschen für das Schiedsrichterhobby zu begeistern – kein anderer unterfränkischer Verein weist mehr anrechenbare Unparteiische auf. Als Mitglied des Lehrteams hält er seine Kollegen regeltechnisch auf dem neuesten Stand und als Vertrauensschiedsrichter ist er Ansprechpartner für Jung und Alt in der Gruppe.

    Ein Oldie mit 1800 Einsätzen

    Alfred Mennel (SC Stettfeld) ist seit 1962 geprüfter Schiedsrichter und bis heute als Unparteiischer auf den Plätzen unterwegs. Damit ist der 82-Jährige bayernweit einer der ältesten aktiven Referees, was der Bayerische Rundfunk auch schon mit einem Beitrag bei der Sendung „Wir in Bayern“ gewürdigt hatte. Auf gut 1800 Schiri-Einsätze kann Alfred Mennel zurückschauen. Bis zu seinem 64-jährigen Lebensjahr kickte er auch noch regelmäßig für die Senioren seines Heimatvereins. In seiner Schiedsrichtergruppe gibt Alfred Mennel seinen umfangreichen Erfahrungsschatz gern weiter und unterstützt bei der Organisation von Veranstaltungen.

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