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    FUßBALL, LANDESLIGA NORDWEST

    FTS freut sich auf ein Spektakel

    FT Schweinfurt – VfL Frohnlach (Samstag, 16 Uhr)

    „Ein Sieg wäre schon sehr willkommen – ohne vor dem Gegner respektlos wirken zu wollen.“ Nach dem Auswärtserfolg in Lichtenfels gingen die Mundwinkel bei Adrian Gahn dem Trainer der FT Schweinfurt (10./9 Punkte) und seinen Spielern deutlich nach oben. Nun also soll im Duell der Aufsteiger gegen den VfL Frohnlach (12./9) endlich der erste Dreier an der Maibacher Höhe eingefahren werden. Wobei die Zuschauer durchaus auf ein Spektakel hoffen können: Schließlich trifft die drittlöchrigste Abwehr der Liga (FTS, 22 Gegentore) auf die löchrigste (Frohnlach, 26). In den letzten drei Partien musste VfL-Keeper Jonas Hempfling sage und schreibe 19 mal hinter sich greifen.

    „Wir werden sehen, wie Frohnlach darauf reagiert“, so Gahn. „Bei uns ist es natürlich nicht so, dass wir die Gegentore absichtlich herschenken, aber es war auch früher schon so, dass es an der Höh' viele Tore zu sehen gab und lieber ein 5:4, als ein 1:0. Wobei ich letzteres auch nehmen würde.“

    Alles in allem gibt es zwischen beiden Vereinen durchaus Parallelen: Beide sind nach zwei Abstiegen in Folge im Sommer wieder aufgestiegen, beide setzen auf dem Traineramt auf ehemalige Spieler. Die Turner müssen in der Offensive umbauen, Tyrell Walton verletzte sich im Training schwer an der Schulter und fällt längere Zeit aus. Ihn könnte zum Beispiel Julius Herrmann vertreten, der in den Kader zurück kehrt. Aber auch Toni Vidovic, der letzte Woche in der zweiten Mannschaft als vierfacher Torschütze glänzte, wäre eine Alternative.

    SV Memmelsdorf – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (Samstag, 15 Uhr)

    „Das wird eine ganz enge Kiste“, glaubt Dominik Schönhöfer, Chefcoach der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (4./16 Punkte) vor dem Match beim Tabellennachbarn SV Memmelsdorf (5./14). „Eine erfahrene, kampfstarke Mannschaft ist das. Und sie haben sich noch verstärkt“, so Schönhöfer. Auch die Statistik spricht dafür, dass die Trauben im Bamberger Vorort hoch hängen: Memmelsdorf ist bislang die zweitbeste Heimmannschaft der Liga, von den vier bisher ausgetragenen Vergleichen in der Landesliga konnte der SVM drei gewinnen. Mit Gerd Schimmer haben die Oberfranken einen erfahrenen Coach, dazu viele Spieler, die sich längst über den Raum Bamberg hinaus einen guten Namen gemacht haben.

    Trotzdem steht zu erwarten, dass die DJKler einen heißen Kampf liefern werden. Schließlich feiert Trainer Dominik Schönhöfer am Samstag seinen 49. Geburtstag, da soll es schon auf dem Platz eine Party geben. Zwar befinden sich Marc Müller, Philipp Paul und Luca Reck im Urlaub, doch Marcel Behr ist wieder zurück und erstmals wird auch der bislang verletzte Neuzugang Jannik Göller im Kader stehen.

    TG Höchberg – SV Euerbach/Kützberg (Samstag, 16 Uhr)

    Nach dem eminent wichtigen Dreier in der vergangenen Woche gegen Rimpar gilt es für den SV Euerbach/Kützberg am Samstag diesen Sieg zu vergolden. Die Mannschaft von Ulli Baumann muss bei der überraschend weit unten stehenden TG Höchberg antreten. Deren Verunsicherung gilt es für den SV nun zu nutzen, um sich selbst auch ins Tabellenmittelfeld zu hieven.

    „Ziel ist eigentlich schon, dass wir da unten noch was reißen und den nächsten Dreier einfahren“, meint Baumann. Dieser sieht die TG allerdings als einen Ticken besser an als Rimpar, „vor allem in der Offensive. Warum sie so wenig Punkte haben weiß ich nicht, ich hätte sie eigentlich höher bewertet.“ Allerdings stehen die Vorzeichen beim SV wieder schlechter, denn Baumann wird auf den ein oder anderen Verletzten verzichten müssen.

    Einen möglichen Schlüssel zum Erfolg sieht der Euerbacher Trainer in der nicht ganz so sattelfesten Defensive der Kracken: „Ich sehe sie da nicht überragend, sondern ähnlich stark wie Rimpar.“

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