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    FAUSTBALL: BUNDESLIGA SÜD

    TV Oberndorf darf zur Deutschen fahren

    Sicherten sich nach einer langen Partie das Ticket für die Deutsche Meisterschaft: Das Oberndorfer Team um Maximilian Lu... Foto: Wolfgang Müller

    Bundesliga Süd Männer Feld

     

    TV SW-Oberndorf – FBC Offenburg 5:3  

     

     

    1. (1.) TSV Pfungstadt 9 9 0 0 45 : 7 18 : 0  
    2. (2.) TSV Calw 9 7 0 2 39 : 26 14 : 4  
    3. (3.) TV SW-Oberndorf 10 5 0 5 34 : 35 10 : 10  
    4. (4.) FBC Offenburg 10 4 0 6 30 : 38 8 : 12  
    5. (5.) TV Vaihingen/Enz 9 6 0 3 31 : 27 12 : 6  
    6. (6.) TV Käfertal 9 5 0 4 34 : 34 10 : 8  
    7. (7.) MTV Rosenheim 9 1 0 8 22 : 43 2 : 16  
    8. (8.) TV Wünschmichelbach 9 0 0 9 20 : 45 0 : 18  

     

    TV Oberndorf – FBC Offenburg

    5:3 (13:11, 8:11, 9:11, 11:6, 11:9, 11:5, 7:11, 11:9)

    Es war spannend, sehenswert und nicht immer einfach: Mit einem 5:3 über den FBC Offenburg sicherten sich die Faustballer des TV Oberndorf als Drittplatzierter erneut die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 18. und 19. August im niedersächsischen Ahlhorn. Es war ein echter Showdown – hätte Oberndorf verloren, wären die Offenburger die glücklichen Teilnehmer gewesen.

    Letztendlich war's ein Sieg nach Startschwierigkeiten. Die Gäste lagen zur ersten Pause nach drei gespielten Sätzen mit 2:1 vorne. „Offenburg hätte 3:0 führen müssen“, räumte Oberndorfs Trainer Joachim Sagstetter ein. Denn dass die Gäste, die im Auftaktsatz meist führten, diesen am Ende noch mit 11:13 abgaben, lag auch an vermeidbaren Aufschlagfehlern.

    Oberndorf hatte also mit 1:0 vorgelegt, biss sich in den beiden anschließenden Sätzen aber vor allem an der starken Offenburger Abwehr die Zähne aus. Erst nach dem schnellen 5:1 im vierten Satz ging endgültig ein Ruck durch das Team um Fabian Sagstetter: Bessere Körpersprache, bessere Bewegungsabläufe und starke Leistungen bei der Aufschlagannahme von Johann Habenstein und Jaro Jungclausen; der fünfte Satz sollte dann eine Art Vorentscheidung bringen: Hochklassige Ballwechsel sorgten für ein offenes Spiel. Nach eineinhalb Stunden Gesamtspieldauer stand es 2:2 – und 9:9 im fünften Satz. Die Gäste schienen durch einen unhaltbaren, kurzen Diagonalschlag bereits das 10:9 in der Tasche zu haben. Aber eine minimale Leinenberührung sorgte dafür, dass der Punkt an die Oberndorfer ging. Beim nächsten Ballwechsel war erneut die Leine, diesmal deutlicher, ausschlaggebend – zum 11:9 und der 3:2-Satzführung. Für Offenburgs Spielführer Stefan Konprecht waren das „zwei dumme Fehler im Schlüsselsatz“ und im Endeffekt vorentscheidend.

    Anschließend schien es auf ein relativ schnelles Ende hinaus zu laufen. Oberndorf gewann Satz sechs nach 0:2-Rückstand deutlich mit 11:5. Aber die Offenburger fingen sich noch einmal, holten Durchgang sieben mit 11:7. Oliver Bauer, der trotz relativ wenig Spielpraxis eine starke Leistung bot, unterliefen am Ende zwei Fehlaufschläge. Der achte Satz sollte dann der Letzte sein. Nach engem Verlauf spielte der TVO eine 10:8-Führung heraus, ehe Bauer den zweiten Matchball verwandelte. TVO-Coach Joachim Sagstetter sieht im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft noch etwas Luft nach oben, gibt aber noch keine Prognose ab. Bei den Titelkämpfen in den letzten Jahren sei man häufig schon im ersten Spiel gegen den Konkurrenten aus der Bundesliga Nord ausgeschieden.

    Wolfgang Müller

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