• aktualisiert:

    FUßBALL, LANDESLIGA NORDWEST

    Umstellung auf Liga-Modus

    FT Schweinfurt – TG Höchberg (Mittwoch, 18.30 Uhr)

    TG Höchberg (16./4 Punkte) statt 1860 München, 200 statt 2000 Zuschauer und Landesliga-Alltag statt Pokal-Event heißt es am Mittwochabend an der Maibacher Höh' für die FT Schweinfurt (14./5). „Ich habe da keine Probleme mich umzustellen“, sagt FTS-Trainer Adrian Gahn, „aber ich bin gespannt, wie es der Mannschaft gelingt. Die Jungs posten auf Instagram immer noch Bilder vom Spiel gegen die Münchner 'Löwen'.“

    Dabei heißt es sehr wohl, sich nun voll und ganz auf die Höchberger „Kracken“ zu konzentrieren. „Wir wollen endlich den ersten Heimsieg“, kündigt Gahn an. Zudem lasse er sich von dem derzeit eher enttäuschenden Tabellenplatz der Gegner nicht täuschen. „Höchberg wurde vor der Saison als einer der Favoriten gehandelt und das nicht zu Unrecht. Allerdings haben wir die TG zweimal beobachtet und wissen, wie sie spielen.“

    Im Vergleich zum Pokalspiel muss Gahn auch seine erste Elf auf mindestens zwei Positionen verändern: Hinter dem Einsatz von Ercan Öztürk steht ein ganz dickes Fragezeichen. Zudem brach sich Nico Siegmund beim Radfahren die Hand. „Es könnte aber sein, dass noch der ein oder andere zum Zug kommen wird, der gegen die 'Löwen' nicht spielen durfte.“ Keinen automatischen Anspruch auf einen Platz in der Startelf habe Julius Herrmann, nur weil er für den Ehrentreffer sorgte.

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – TSV Kleinrinderfeld (Donnerstag, 15 Uhr)

    „Auch wenn der Gegner zuletzt vielleicht etwas geschwächelt hat, es wäre Selbstmord, ihn zu unterschätzen. Dazu ist die Liga einfach zu eng.“ Somit geht Trainer Dominik Schönhöfer davon aus, dass seine DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (7./9 Punkte) gegen den TSV Kleinrinderfeld (13./6) wieder alles in die Waagschale werfen muss. „Einer steht bei uns für den anderen ein. Anders geht es auch momentan nicht, denn spielerisch sind wir noch nicht soweit“, sagt der Coach. Er glaubt an ein erneut kampfbetontes Match. Wobei die Schwebenrieder vor allem auf Kleinrinderfelds Goalgetter Sandro Kramosch achten sollten. Denn der 25-jährige hat bereits fünf der sieben TSV-Treffer erzielt.

    „Etwas besonderes lassen wir uns gegen ihn aber nicht einfallen“, sagt Schönhöfer, „es klappt eh nicht, ihn 90 Minuten lang auszuschalten. Wir können nur versuchen hinten gut zu stehen und vor allem die Passwege zuzustellen. Aber das tun wir sowieso immer.“

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!