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    FUSSBALL: REGIONALLIGA

    Wie beim FC 05 die Null stehen soll

    Weiter so: Lukas Billick (links), der hier mit Adam Jabiri das Tor zum 2:0 gegen Burghausen bejubelt, hofft darauf, dass sein Team an die jüngste Leistung beim Dienstagabend-Spiel anknüpfen kann.  Foto: Marion Wetterich

    Momentan gibt's Nächte, in denen schläft man schlecht. Zu heiß, zu stickig. Doch das scheint Lukas Billick wenig auszumachen. Dennoch schlummerte er vor dem Auswärtsspiel seines FC 05 Schweinfurt beim TSV Rain/Lech (Freitag, 18.30 Uhr, Georg-Weber-Stadion) nicht gerade selig. Schuld daran, war dieses eine, ziemlich unnötige Gegentor gegen Burghausen. Einen Gegentreffer, wie ihn der 31-Jährige gegen den Aufsteiger unbedingt verhindern will. 

    "Das hat mich den ganzen Abend und am nächsten Morgen noch genervt. Das war völlig unnötig", erklärt der Innenverteidiger, der aber viel lieber nach vorne schauen will: auf den TSV Rain/Lech. Der Liga-Neuling hat vor dem Duell mit dem derzeitigen Zweiten aus Schweinfurt (sieben Punkte) zwei Matches absolviert - und nach dem 1:0 in Burghausen gegen Rosenheim (0:1) den Kürzeren gezogen. 

    Schweinfurts Trainer Trainer Timo Wenzel sieht dem Kräftemessen - trotz der überaus hohen Temperaturen und der gut 210 Kilometer langen Anreise - ganz gelassen entgegen. "Das macht uns nichts aus. Wir sind momentan gut drauf, da ist es egal, wie lange wir fahren. Die Regeneration war gut, wir haben weniger trainiert, was natürlich auch mit dem Wetter zu tun hat." 

    Drei Mann beim FC 05 fraglich

    Ob am Freitagabend neben den noch immer verletzten Lukas Ramser und Ronny Philp auch Lamar Yarbrough (Patellasehnen-Reizung), Amar Suljic (Schambein-Beschwerden) sowie Benedict Laverty fehlen werden, ist derzeit noch offen. "Bei Benedict ist es Wahnsinn, wie der Knöchel aussieht. Da meint man, dass man ihm den Fuß amputieren muss. Dass er es trotzdem versuchen will, zeigt seinen guten Charakter", so Wenzel. 

    "Man sollte sich einfach nicht in die Sonne knallen." 
    FC-05-Verteidiger Lukas Billick über die Regeneration vor dem Spiel in Rain

    Einen guten Charakter sollen die Nullfünfer auch im schwäbischen Landkreis Donau-Ries zeigen. "Es wird wichtig sein, dass schon die Offensiv-Spieler defensiv denken. Das hat am Dienstag gegen Burghausen super geklappt", erklärt Billick, der natürlich auch weiß, dass ein ähnlich laufintensives Spiel nun noch mehr Kraft kosten wird. Da kommt - wie so oft - die Regeneration ins Spiel. 

    Auf spezielle Tipps und Tricks schwört der frühere Wehener nicht und setzt stattdessen auf Altbewährtes. "Die Trainingseinheiten sollten mit Sicherheit angepasst werden. Man muss auf seinen Körper achten, gut essen, viel trinken - und man sollte sich einfach nicht den ganzen Tag im Freibad in die Sonne knallen."

    Sein Trainer, der bei der Pressekonferenz auf der sonnengeschützten Stadion-Tribüne neben ihm sitzt, nickte zustimmend. "Wegen der Hitze kann ich jetzt auch noch gar nicht so genau sagen, wer gegen Rain spielt. Es kann sein, dass es Spieler gibt, die eine Pause brauchen." Lukas Billick wird wohl nicht zu ihnen gehören. Schließlich hat er alle drei bisherigen Liga-Partien über die volle Distanz absolviert - und will natürlich höchstpersönlich dafür sorgen, dass er bald wieder besser schlafen kann. 

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