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    FUßBALL: LANDESLIGA

    Euerbach/Kützberg verliert zwei Punkte

    Mittendurch: Vergeblich versuchte es der Euerbacher Edisan Berisha (weiß), zwischen den Lengfeldern Bara Top (rechts) und Dominik Tkalec eine Lücke zu finden. Foto: Marion Wetterich

    SV Euerbach/Kützberg – TSV Lengfeld (0:1).

    Zumindest einen Zähler behielt der SV Euerbach/Kützberg gegen Lengfeld im eigenen Stadion. Die Elf von Oliver Kröner zeigte eine ansprechende Leistung, haderte in der ersten Hälfte ein bisschen mit der Chancenverwertung. Letztlich hatte der SV sogar noch ein wenig Glück. „Von der Leistung her bin ich total zufrieden, wir hätten den Sieg verdient gehabt. Aber da Fußball ein brutaler Ergebnissport ist, kann ich mit dem Resultat natürlich nicht zufrieden sein“, lautete Kröners Fazit.

    Die Gastgeber begannen gut. Jedoch scheiterte erst Osama Alawami (5.), kurz darauf Edisan Berisha an TSV-Keeper Pascal Krämer (7.). Genauso fahrlässig gingen die Euerbacher mit den nächsten Möglichkeiten um, wieder war es Berisha, der freistehend vor Krämer vergab (12.), kurz darauf wurde eine Doppelchance von Nikos Bude zur Ecke geklärt (18.). Hernach verflachte die Partie ein wenig, kurz vor der Pause kamen die Gäste auf. Zunächst köpfte Daniel Plagens vorbei (36.), doch mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit gelang Dominik Tkalec per Abstauber die Führung.

    Im zweiten Durchgang drückten die Gastgeber auf den Ausgleich. Nach einer Ecke sprang Nikos Bude am höchsten und nickte zum verdienten 1:1 ein. In der Folge schienen beide Mannschaften mit dem Remis eigentlich ganz zufrieden zu sein, doch wurde es kurz vor dem Ende noch einmal eng für die Gastgeber. Eine Minute vor dem Ende marschierte Tkalec durch die gesamte Euerbacher Deckung, legte quer, doch rettete SV-Keeper Irnes Husic in allerletzter Sekunde. Zwei Minuten später verpasste Daniel Endres die Gästeführung ebenfalls denkbar knapp, dann war Schluss. „Wir haben richtig gut gespielt, aber nicht gewonnen – das ist einer der schlimmsten Sätze für einen Trainer“, trauerte Kröner den zwei verlorenen Punkten hinterher.

    Euerbach/Kützberg: Husic – Alawami, Bauer, Helfrich, Hahn – Berisha, Popa, Bude, Weiß (78. Zirkel) – Aldijawi, Stahl (52. Ozorio).

    Schiedsrichter: Simon Marx (Großwelzheim). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Dominik Tkalec (45.), 1:1 Nikos Bude (72.).

    SV Alemannia Haibach – FT Schweinfurt 3:2 (2:1)

    Am Ende sanken die Schweinfurter auf den Boden und die Haibacher rieben sich erstaunt die Augen. Warum Alemannia Haibach die FT Schweinfurt 3:2 bezwungen hatte, dass wussten die Kicker vom Untermain selbst nicht so genau. Trainer Adrian Gahn konnte seinem Team jedenfalls keinerlei Vorwurf machen. „Wir haben toll gefightet und die richtige Antwort auf die Niederlage gegen Coburg gegeben. Ich kann nur stolz auf meine Truppe sein.“

    Am ehesten war es die mangelnde Chancenauswertung, die verhinderte, dass die FTS Zählbares mitnahm. Alleine in den ersten zehn Minuten versemmelten die Turner drei Alleingänge: Dominik Popp scheiterte zweimal, einmal Yannick Saal. Doch die ausgelassenen Chancen rächten sich. Mit einem wirklich gelungenen Spielzug und nach einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette brachte Marco Trapp die Alemannen in Front (11.). Ein leichtsinniges Abspiel in der eigenen Hälfte fing Haibachs Johannes Gerhart ab. Er schloss die Einladung dankend zum 2:0 ab (16.).

    Aber die Turner kämpften sich ins Spiel zurück. Nico Siegmund eroberte den Ball, gab weiter auf Dominik Popp, der auch noch SV-Keeper Joshua Schuhmacher aussteigen ließ – 2:1 (35.). Genau so machte die FTS auch nach der Pause weiter: Freistoßflanke von Fabian Reith, Flugkofball Yannik Saal, der Ausgleich fiel schon in der 50. Minute. Doch die Freude währte gerade mal drei Minuten. Haibachs erneute Führung gehörte in die Kategorie „kurios“. Nikolaos Koukalias hatte zehn Meter nach der Mittellinie einen Freistoß in den Schweinfurter Strafraum geschlagen. Erneut Gerhart brachte noch die Stirn hin, FTS-Keeper Simon Mai konnte zwar noch mit einem Reflex abklatschen, der Ball fiel ihm aber auf den Fuß und sprang von dort ins Netz (53.).

    „Chancen zu Ausgleich hatte wir genug“, berichtete FTS-Trainer Gahn. Doch Julius Herrmann lupfte bei einem weiteren Sololauf drüber (70.), in der Nachspielzeit setzte Popp einen Kopfball aus kurzer Entfernung ebenso an den Pfosten, wie Leander Dietrich den Nachschuss (90.+2). (sel)

    Schweinfurt: Mai – Aydin, Öztürk, Dietrich, Werner – Mosandl (72. Walton), Reith, Y. Saal – Siegmund (72. Rinbergas), Popp, Hochrein (41. Herrmann).

    Schiedsrichter: Niels Venus (Weißenbronn). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Marco Trapp (11.), 2:0, Johannes Gerhart (16.), 2:1 Dominik Popp (35.), 2:2 Yannik Saal (50.), 3:2 Johannes Gerhart (53.).

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