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    Sotschi (dpa)

    Skworzowa war in Sotschi «die Frau an Putins Seite»

    Eröffnungsfeier
    Bei der Eröffnungszeremonie stand neben Wladimir Putin (l) die frühere Bobfahrerin Irina Skworzowa. Foto: Aleksey Nikolskyi

    Doch acht Monate, nachdem der Präsident die Trennung von seiner Frau Ljudmila bekanntgegeben hatte, gingen Spekulationen über eine mögliche neue Freundin ins Leere, wie örtliche Medien berichteten.

    Die Frau war Irina Skworzowa - die frühere Bobfahrerin wünschte sich die Teilnahme sehnlichst. Die heute 25-Jährige hatte sich auf der Kunsteisbahn am Königssee 2009 schwer verletzt und wird wohl nie wieder Leistungssport betreiben können. «Ein Traum ist wahrgeworden: Ich war bei den Olympischen Spielen in Sotschi - wenn auch nicht als Athletin», sagte Skworzowa. Noch vor einem halben Jahr, inmitten von Reha-Maßnahmen, habe sie nicht daran geglaubt.

    Der Deutsche Bob- und Schlittenverband (BSD) zahlte Skworzowa für die Folgen ihres Unfalls 650 000 Euro Entschädigung. Die damalige Anschieberin und ihre Pilotin hatten Starterlaubnis bekommen, obwohl ein Männer-Bob von einem anderen Punkt aus losgefahren war. Es kam zum Zusammenstoß. Skworzowa lag lange im Koma und kann immer noch kaum gehen. Mittlerweile studiert sie in Moskau Sportpsychologie.

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