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    Fußball: Landesliga

    Alexander Priesnitz lässt Höchberger jubeln

    Endlich wieder drei Punkte für die Kracken: David Schug (links) und Torschütze Alexander Priesnitz jubeln über den Treffer zum 1:0. Foto: Volker Danzer, HMB Media

    TG Höchberg – SV Friesen 1:0 (1:0)

    Höchbergs Fußballer haben am späten Sonntagnachmittag ihr Heimspiel gegen Friesen für sich entschieden und damit die Gefahrenzone verlassen. Der entscheidende Treffer ging aufs Konto von Alexander Priesnitz. In der 19. Minute hatte Ramon Schmitt den 28-Jährigen bedient, dem mit dem Außenrist ein Lupfer gelang. Mit Ruhm haben sich die Kracken insgesamt allerdings nicht bekleckert. Das Spiel nach vorne war eher mau. Nach dem Seitenwechsel lag gar der Ausgleich in der Luft. Die dickste Chance hatten die Friesener nach einer Stunde vom ominösen Punkt. TGH-Schlussmann Tobias Weihs hielt mit einem Klasse-Reflex einen von ihm selbst verursachten Strafstoß – und auch den Nachschuss. Doch im weiteren Verlauf waren die Höchberger zunehmend auf der Höhe – und hätten durchaus das 2:0 erzielen können. Der eingewechselte Sven Burkard sorgte für richtig Betrieb, traf nach einem Solo den Pfosten (90.). "Die Friesener waren der erwartet robuste Gegner, der uns alles abverlangt hat. Bei unseren Platzverhältnissen war an schön spielen nicht zu denken. Daher mussten wir uns auf die Grundtugenden des Fußballs fokussieren", sagte TGH-Trainer Thomas Kaiser, der von einem Arbeitssieg sprach.

    Die Statistik des Spiels

    Höchberg: Weihs – Unger, Hansel (68. Bretorius), Bröer, Riedner, Hippacher, Karl, Schug, A. Priesnitz, Schmitt (80. Burkard), Moser.
    Schiedsrichter: Alexander Arnold (Waldberg).
    Zuschauer: 105.
    Tor: 1:0 Alexander Priesnitz (24.).
    Bes. Vorkommnis: TGH-Torwart Tobias Weihs hält einen von Friesens Lukas Mosert getretenen Foulelfmeter (61.).

    Julian Hippacher, Spielführer der TG Höchberg. Foto: Hans Will

    FT Schweinfurt – TSV Unterpleichfeld 1:1 (0:1)

    Turner-Torjäger Dominik Popp (links) zieht ab, Unterpleichfelds Julian Horn kann den Schweinfurter nicht am Torschuss hindern. Der Ball findet aber nicht den Weg ins Tor. Foto: Volker Hensel

    Ein turbulentes Match erlebten die Unterpleichfelder auf der Maibacher Höhe. Feldspieler Johannes Göbel hielt für die dezimierten Gäste kurz vor Schluss mit einer Glanztat einen Punkt fest. Doch der Reihe nach: Die erste Hälfte gehörte den Krautdorf-Kickern. Der angeschlagene Spielertrainer Andreas Zehner bugsierte den Ball mit einem Heber zur Führung ins Tor (19.). "Wir hatten das Spiel vor der Pause im Griff und die Chance zum 2:0", sagte TSV-Coach Benjamin Freund. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war zunächst Leon Vollmuth freistehend an FTS-Keeper Simon Mai gescheitert. Nach einer knappen Stunde waren sich TSV-Verteidiger Dominik Oßwald und Schlussmann Stefan Kraus bei einer eigentlich schon geklärten Situation nicht einig. Schweinfurts Stürmer Dominik Popp sprintete dazwischen und wurde im Strafraum von Kraus zu Fall gebracht. Maximilian Moshandl verwandelte den Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (60.). In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst sah Oßwald nach einer Tätlichkeit rot (83.). Torwart Kraus regte sich darüber auf, so dass ihn Schiedsrichter Simon Marx ebenfalls vom Platz stellte. Freund bemängelte das fehlende Fingerspitzengefühl des Unparteiischen – und ließ ihn dies auch wissen. So musste auch er an seiner alten Wirkungsstätte vorzeitig das Feld räumen. Doch Göbel rettete für die Gäste schließlich noch den einen Punkt.

    Die Statistik des Spiels

    Unterpleichfeld: Kraus – Karg (62. Timo Eisenmann), Hiesberger, Zehner (80. Ludwig), Oßwald, Vollmuth, Horn, Gull, Scheidel, Dees, Suroji (57. Goebel).
    Schiedsrichter: Simon Marx (Großwelzheim).
    Zuschauer: 180.
    Tore: 0:1 Zehner (17.), 1:1 Moshandl (60., Foulelfmeter).
    Gelb-Rot: Kraus (83., wiederholte Unsportlichkeit).
    Rot: Oßwald (83., Tätlichkeit, beide Unterpleichfeld).

    FC Coburg – ASV Rimpar 0:1 (0:0)

    Rimpars Fußballern sind nach dem spät zustande gekommenen Auswärtssieg in Coburg einige Steine vom Herzen gefallen. "Es hat ordentlich gerumpelt", erklärte ASV-Trainer Harald Funsch, der mit seiner Mannschaft auf dem Heimweg aus der Vestestadt noch zum Essen eingekehrt ist. Es war der erste Sieg des Schlusslichts seit Ende Juli. "Es war an der Zeit, dass wir den Bock umstoßen", sagte Funsch. Die Gäste waren in Coburg defensiv stabil gestanden – und hatten in Robin Michel einen glänzend aufgelegten Torhüter in ihren Reihen. Als die Hausherren ihren René Knie wegen einer Ampelkarte verloren, brachten die Rimparer weitere Offensivkräfte ins Spiel. Kurz vor Schluss wurden sie dann für ihre Bemühungen belohnt. Der eingewechselte Marcel Böhm erzielte den goldenen Treffer. Die gelb-rote Karte gegen Elias Harant in der Nachspielzeit fiel nicht mehr ins Gewicht.

    Die Statistik des Spiels

    Rimpar: Michel – Moskwiak, Hartmann, Baier, Eck, Fragmeier, Ott, Brahimi (71. Fischer), Dlugaj (62. Böhm), Stenzinger (62. Magel), Harant.
    Schiedsrichter: Matthias Ehlich (Mehlmeisel).
    Zuschauer: 200.
    Tore: 0:1 Böhm (88.).
    Gelb-Rot: Knie (57., Reklamieren und Unsportlichkeit, Coburg), Harant (90.+4, wdh. Foulspiel, Rimpar).

    1. FC Geesdorf – TSV Lengfeld 0:0

    Nach vier Pleiten in Folge hatten Lengfelds Fußballer beim Tabellenvierten in Geesdorf wieder ein Erfolgserlebnis. Zufrieden war TSV-Trainer Michael Hochrein mit dem Ertrag allerdings nicht. "Das war ein glücklicher Punkt für Geesdorf. In der zweiten Halbzeit müssen wir die Partie für uns entscheiden", kommentierte Hochrein die Nullnummer. Sein Team war in dem kleinen Dorf bei Wiesentheid äußerst kampfstark aufgetreten. Dominik Schmitt ordnete die Defensive mit Bravour, so dass die sonst so spielstarken Geesdörfer kaum zum Zug kamen. "Unsere ruhenden Bälle waren heute zu schwach. In einem Spiel, in dem man nur wenige Möglichkeiten bekommt, kann ein Standard der Dosenöffner sein", sagte FC-Spielertrainer Jannik Feidel. Den Dosenöffner hatten auch die Lengfelder nicht betätigt. Schon vor der Pause war Bara Top zweimal aussichtsreich gescheitert. Und auch in der Schlussphase waren die Lengfelder näher am ersten Treffer des Spiels dran.

    Die Statistik des Spiels

    Lengfeld: Krämer – Markert, Hofmann, Schmitt, Lindner, Zuljevi (81. Gogl), Hänling, Tkalec, (62. Weidner), Heckelmann, Top (78. Plagens), Endres.
    Schiedsrichter: Simon Dimmerling (TSV Wilhermsdorf).
    Zuschauer: 180.

    "Das war ein glücklicher Punkt für Geesdorf. In der zweiten Halbzeit müssen wir die Partie für uns entscheiden", sagte Lengfelds Trainer Michael Hochrein nach der Partie. Foto: Thomas Obermeier

    FC Fuchsstadt – TSV Kleinrinderfeld 4:2 (2:0)

    Der TSV Kleinrinderfeld hat zum dritten Mal in Serie auswärts vier Gegentreffer kassiert – und ist dadurch erneut leer ausgegangen. TSV-Abteilungsleiter Peter Engert hat bei seinen Mannen die Leidenschaft vermisst: "Wir haben gegen diesen kampfstarken Gegner nicht richtig dagegen gehalten." Mit einem Doppelschlag waren die Fuchsstädter kurz vor der Pause in Führung gegangen. Gleich nach dem Seitenwechsel kamen die Gala-Minuten des Magnus Rentzsch. Erst hämmerte der 33-Jährige den Ball aus über 40 Meter und den zu weit draußen positionierten FC-Torwart Tayrell Kruppa ins Netz (47.). Kurz darauf gelang Rentzsch – erneut mit einem Distanzschuss – sogar der 2:2-Ausgleich (51.). "In dem Moment habe ich gedacht, dass wir hier heute sogar etwas mitnehmen können", so Engert. Doch ein erneuter Doppelschlag nur zwei Minuten später – diesmal war es FC-Topstürmer Dominik Halbig – machten die Kleinrinderfelder Punkte-Hoffnungen auf dem Kohlenberg endgültig zunichte.

    Die Statistik des Spiels

    Kleinrinderfeld: Schneider –, M. Kramosch, Engert, Kaupa (68. Hemm), Sommer, S. Kramosch, Zipprich, Rentzsch (46. de Candido), Behringer, Günder (59. M. Jäger), Heberlein.
    Schiedsrichter: Daniel Reich (SV Heubach).
    Zuschauer: 250.
    Tore: 1:0 Pfeuffer (40.), 2:0 Bolz (45.+1), 2:1, 2:2 Magnus Rentzsch (47., 51.), 3:2, 4:2 Halbig (53., 55.).

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