• aktualisiert:

    Basketball: NBA

    Auch Würzburgs Basketballer trauern um Kobe Bryant

    Fünfmaliger NBA-Champion, wertvollster Spieler von Liga und Finalserien, 18-maliger NBA-Allstar: Was Würzburger Basketballer der "Black Mamba" nachrufen.
    Nicht nur in den USA wie hier in Los Angeles ist die Anteilnahme und Trauer nach dem tödlichen Unfall von Kobe Bryant riesengroß. Foto: CHRIS DELMAS
    Denis Wucherer: "Mir kamen die Tränen." Foto: Heiko Becker

    Denis Wucherer (Trainer von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg): "Mir kamen die Tränen, als ich von seinem Tod erfahren habe. Wie sicherlich vielen anderen Menschen auch, die sich irgendwie mit Basketball beschäftigen. Er hat eine unglaubliche Karriere hingelegt, und auch, wenn sich seine Zeit anfangs mit der von Michael Jordan und am Ende mit der von LeBron James überschnitten hat, so war er doch der beste Spieler seiner Generation. Eine Ikone des Basketballs. Mir fällt kein anderer Sportler ein, also nicht nur kein Basketballer, sondern Sportler, außer vielleicht Jordan, der diese Ausstrahlung hatte und alles in dieser Kompromisslosigkeit dem Gewinnen derart untergeordnet hat wie Bryant. Auch wenn es anfangs vielleicht nicht ganz so einfach war, ihn erst mal sympathisch zu finden, er hat sich zu einem ganz besonderen Typen mit enormer Vorbildfunktion entwickelt. Am Ende war ich ein ganz großer Fan von einem der absolut Größten."

    Cameron Wells: "Eine der größtern Gründe, warum ich Basketball spiele." Foto: Heiko Becker

    Cameron Wells (Kapitän von s.Oliver Würzburg) schrieb auf Instagram unter einem Foto von Bryant: "Mein absoluter Lieblingsspieler von seinem Rookie-Jahr bis zu seiner letzten Saison. Ich versuchte alles nachzuahmen, was er tat, von seinen Fadeaways bis zu den Interviews nach den Spielen. Er war einer der größten Gründe, warum ich Basketball spiele. Heute tut es ein bisschen mehr weh. Ruhe in Frieden."

    Joshua Obiesie (s.Oliver Würzburg): "Wegen ihm habe ich angefangen, Basketball zu spielen." Foto: Heiko Becker

    Joshua Obiesie (s.Oliver Würzburg): "Wegen Kobe Bryant habe ich angefangen, Basketball zu spielen. Ich fand toll, welchen Spaß er vermittelte mit seinem Spiel, wie professionell er gearbeitet hat. Auch wenn LeBron James mein Lieblingsspieler ist, ich habe mir immer auch die Highlights von Spielen mit Kobe angeschaut. Er war so wichtig für den Basketball weltweit, und die Nachricht von seinem Tod hat bestimmt auch ganz viele Menschen auf diesem Planeten berührt, die gar nicht so viel mit Basketball am Hut haben. Meine Mutter zum Beispiel, die jetzt nicht so viel mit Basketball zu tun hat, war auch sehr traurig, weil sie weiß, wie viel er mir bedeutet hat. Es wird sicher lange dauern, bis man darüber hinwegkommt. Beim Training am Montag haben wir natürlich auch darüber gesprochen, und es hat jeden in der Mannschaft sehr berührt. Dennis (Anmerk.: Trainer Wucherer) hat vor dem Trainingsstart deshalb auch ein paar Worte zu uns gesprochen. Es ist ein sehr trauriger Tag."

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!