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    HANDBALL: LANDESLIGA, FRAUEN

    Neue Zeitrechnung bei Rimpars Frauen

    Bei Rimpars Frauen hat im Sommer eine neue Zeitrechnung begonnen. Nicht nur, weil die Mannschaft aus der Bayernliga abgestiegen ist und mit Matjaz Krze ihren langjährigen Coach nach Slowenien verloren hat. Sondern auch, weil die neue Trainerin Nina Dennerlein das Spielsystem komplett umkrempeln will. „Zuletzt ging es eher gemütlich nach vorne. Doch mir gefällt das schnelle Tempospiel deutlich besser. Daran haben wir in der Vorbereitung intensiv gearbeitet“, sagt Dennerlein, die auf einen breiten Kader zurückgreifen kann.

    Vier Spielerinnen (Lea Kaupp, Annika Lamade, Franziska Peter und Anna-Lena Schömig) sind neu dabei. Torfrau Stephanie Bohnsack, die im Zuge ihrer Hochzeit ihren Geburtsnamen Piske abgelegt hat, und Juliane Wenke sind nach ihrer Babypause zurückgekehrt – und auch mit Laura Knorz darf man nach ihrem Kreuzbandriss in dieser Saison wieder rechnen. Ob dies alles ausreicht, um gleich wieder um den Aufstieg mitzuspielen, wagt Dennerlein nicht zu prognostizieren.

    „Sicher haben wir das Potenzial, um vorne mitspielen. Doch erstmal müssen wir uns aneinander und an die Liga gewöhnen. Sie ist für uns nämlich weitgehend unbekannt“, betont die 34-Jährige, die parallel noch für ihren Heimatverein TV Marktsteft in der Bezirksoberliga aufläuft, „wenn es die Zeit zulässt.“ Zum Auftakt treffen die Rimparerinnen auf den aus der Südstaffel umgruppierten VfL Günzburg (Samstag, 17.45 Uhr, Dreifachsporthalle), ehe es dann zum Emporkömmling ins nahe Volkach geht.

    Bereits in ihre dritte Landesliga-Saison geht die HSG Pleichach, die 2012 aus den Vereinen SV Oberpleichfeld, SV Bergtheim und der DJK Dipbach hervorging. Zweimal belegten die Pleichacherinnen bislang einen gesicherten Mittelfeldplatz. Das soll auch heuer das Ziel sein. Im Stammkader von Jochen Bauer gab es nur wenige Änderungen. Neu dabei sind die reaktivierte Sandra Baumeister, Sophie Fischer aus der zweiten Mannschaft, die aus Rimpar gekommene Emma Müller und Torfrau Sade Kaingu, die sogar noch in der A-Jugend spielberechtigt ist. „Unsere größte Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit, was man auch an der geringen Fluktuation sieht“, bemerkt Bauer, dessen Sieben zuletzt die drittbeste Abwehr in der Liga gestellt hat.

    Zum Auftakt treten die Pleichacherinnen beim schwäbischen Vertreter TV Gundelfingen an, an dem im Mai die Bayernliga-Reserve des HSV Bergtheim in der Relegation gescheitert ist. Besonders freut man sich bei der HSG auf die Lokalduelle mit der HSG Mainfranken, Rimpar, Schweinfurt und Volkach.

    Die Kader

    SG DJK Rimpar

    Aufgebot, Tor: Miriam Bergmann, Stephanie Bohnsack, Lea Kaupp, Julia Hauck.

    Rückraum: Marion Keidel, Laura Knorz, Annika Lamade, Ann-Kathrin Lang, Kim Meßmer, Amelie Müller, Susanne Scheller, Anna-Lena Schömig, Juliane Wenke, Verena Hofmann. Kreis: Eva-Maria Bayer, Pauline Weber. Außen: Anna-Lena Dennerlein, Franziska Peter, Patricia Stannetter. Trainer: Nina Dennerlein (neu). Saisonziel: In der Liga ankommen, vorderes Tabellendrittel. Meistertipp: keine Angabe.

    HSG Pleichach

    Aufgebot, Tor: Isabel Steppan, Daniela Vogel, Sade Kaingu. Rückraum: Sandra Baumeister, Anne-Lena Früh, Laura Göbel, Theresa Königer, Emma Müller, Alexandra Wald, Theresa Wald. Kreis: Katharina Wald. Außen: Sophia Fischer, Christiane Fuchs, Ronja Königer, Sophie Guggenmoos-Schreyer. Trainer: Jochen Bauer (im zweiten Jahr).

    Saisonziel: vordere Tabellenhälfte.

    Meistertipp: keine Angabe.

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