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    BASKETBALL: EUROPE CUP

    Baskets behalten ihre weiße Weste

    Joshua Obiesie Foto: ArchivH. Becker

    Eine unterm Strich deutlichere Angelegenheit als es das Endergebnis aussagt, war der sechste Auftritt von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg in der Zwischenrunde des Europe-Cup-Wettbewerbs, den die Baskets mit dem sechsten Sieg krönten. Mit 92:83 (56:48) gewann die Mannschaft von Trainer Denis Wucherer am Mittwochabend beim ungarischen Meister und Pokalsieger Szolnoki Olaj. Ungeschlagen durch die Zwischenrunde zu marschieren, gelang ansonsten keinem der 16 Teams – weshalb Wucherer „sehr zufrieden“ war und von einem „Statement“ sprach. Am Donnerstag bekommen die Baskets ihren Play-off-Achtelfinalgegner zugelost.

    Viele Minuten für Neuzugang Devin Oliver

    Der Trainer machte seine Ankündigung wahr und gönnte Neuzugang Devin Oliver ordentlich Zeit auf dem Parkett. Nach drei Minuten und 47 Sekunden durfte er erstmals ran, 26 Sekunden später machte er seine ersten Punkte im Baskets-Leibchen (von insgesamt zwölf), er durfte 23 Minuten spielen – so viel wie kein anderer Würzburger. „Wir haben die Minuten gut verteilt“, meinte Wucherer, „und keiner hat sich verletzt. Also alles gut.“

    Achter Erfolg in Serie

    Wie in den vergangenen Wochen zeigten die Baskets bei ihrem wettbewerbsübergreifend nun schon achten Erfolg in Serie vor allem offensiv eine starke Leistung, und auch wenn Wucherer mit dem Defensivverhalten in der ersten Halbzeit noch etwas haderte, so erhöhte sich seine Zufriedenheit in den zweiten 20 Minuten: „Da waren wir aufmerksamer und auch einen Schuss cleverer.“

    Es war ein unterhaltsames Spielchen, das in der ersten Hälfte auch nicht einen derartigen Zweiklassenunterschied erahnen ließ, wie er sich im von den Baskets mit 118:71 gewonnenen Hinspiel aufgedrängt hatte.

    Auffälliger Joshua Obiesie

    Auffälligster Baskets-Akteur war Joshua Obiesie, der nach ein paar Startschwierigkeiten eine ziemlich coole Vorstellung bot, vor allem im dritten Viertel aufdrehte, in dem er zehn seiner am Ende 21 (!) Punkte machte. „Das ist eine seiner Stärken“, lobte Wucherer den 18-Jährigen, „dass er auch nach einigen unglücklichen Aktionen am Anfang dann einfach weiterspielt. Aber nicht nur sein Scoring, auch seine Entscheidungen und viele Pässe waren auf sehr hohem Niveau.“

    Szolnoki Olaj – s.Oliver Würzburg 83:92 (24:23, 24:35, 15:19, 20:15)

    Top-Scorer Szolnoki: Vojvoda 19, Milosevic 19, Toth 12, Rowsey 11.

    Würzburg: Obiesie 21 (4 von 6 Dreier), Oliver 12 (5 Rebounds), Morrison 10, Bowlin 8, Wells 4 (8 Assists), Cooks 9, Hoffmann 2, Koch 7, Richter 8 (6 Rebounds), Olaseni 9, Lösing 2, Hadenfeldt.

    Treffer aus dem Feld: 29/59 (49 %) – 35/67 (52 %)

    Dreierquote: 9/20 (45 %) – 9/27 (33 %)

    Rebounds: 26 – 38

    Assists: 25 – 28

     
    Fiba Europe Cup Gruppe I
     
    Szolnoki Olaj – s.Oliver Würzburg 83:92  
    Z Mobile Prishtina – Pinar Karsiyaka Izmir    

     

     

    1. (1.) s.Oliver Würzburg 6 6 0 596 : 487 12  
    2. (2.) Pinar Karsiyaka Izmir 5 3 2 461 : 450 8  
    3. (3.) Szolnoki Olaj 6 1 5 484 : 543 7  
    4. (4.) Z Mobile Prishtina 5 1 4 397 : 458 6  

     

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