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    WÜRZBURG

    Baskets fiebern Finale gegen Sassari entgegen

    Basketball - Fiba Europe Cup - s.Oliver Wuerzburg - Pallacanestro Varese
    Bedanken sich beim Publikum für die Unterstützung: Die Basketballer von s.Oliver Würzburg nach dem 89:86-Sieg gegen Pallacanestro Varese; links der starke Gabriel Olaseni. Foto: Heiko Becker

    Im Augenblick des bislang vielleicht größten Erfolgs der Vereinsgeschichte richtete Steffen Liebler den Blick schon wieder nach vorne. „Mit Feiern ist nicht mehr viel heute, morgen früh ist Besprechung. Wir müssen die Auswärtsfahrt planen, das Public-Viewing organisieren und erste Vorkehrungen für das Heimspiel treffen“, sagte der Geschäftsführer von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg am späten Mittwochabend.

    Er war sich der Besonderheit des Moments aber durchaus bewusst: „Klar ist das eine Riesen-Sache für uns, im Finale eines europäischen Wettbewerbs zu stehen. Die Mannschaft hat sich dies mehr als verdient.“

    Zwei Siege im Halbfinale

    Mit 89:86 (46:32) setzten sich die Baskets auch im Halbfinal-Rückspiel des Fiba EuropeCup-Wettbewerbs vor 2313 Zuschauern in der heimischen s.Oliver Arena gegen den zehnmaligen italienischen Meister Pallacanestro Varese durch, nachdem sie auch schon das Hinspiel in der Lombardei mit 89:66 für sich entschieden hatte.

    „Glückwunsch an Würzburg, es war in beiden Spielen das bessere Team“, zeigte sich Vareses Headcoach Attilio Caja als fairer Verlierer. „Wir haben den Wettbewerb von Beginn an ernst genommen, die Zwischenrunde gerockt und spätestens ab da gewusst, dass was geht. Wir haben viel Qualität aus dem Weg geräumt und sind glücklich, es ins Finale geschafft zu haben“, freute sich Denis Wucherer.

    „Die Schüssel nach Hause holen“

    Auch der Headcoach der Baskets richtete den Blick umgehend aufs Finale. „Jetzt werden versuchen, den Verein bestmöglich zu repräsentieren und die Schüssel nach Hause zu holen.“ Im Finale wartet mit Dinamo Sassari das nächste Team aus der italienischen SerieA auf die Baskets.

    Wie ist der Finalmodus?

    Wie alle Play-off-Serien des EuropeCup-Wettbewerbs wird auch das Finale mit Hin- und Rückspiel ausgetragen und die Ergebnisse beider Partien addiert. Das erste Finalspiel steigt am kommenden Mittwoch, 24. April, vermutlich um 20.30 Uhr im 5000 Zuschauer fassenden „Palasport Roberta Serradimigni“. Bei Baskets-Partner „va-Q-tec“ (Alfred-Nobel-Straße 33, 97080 Würzburg) wird es ein Public-Viewing geben.

    Die Baskets als beste Zwischenrunden-Mannschaft genießen im entscheidenden zweiten Finalspiel Heimrecht. Sprungball am 1. Mai in der heimischen s.Oliver Arena ist voraussichtlich 19 Uhr – mit anschließender Siegerehrung inklusive Pokalübergabe. „Wir wollen uns auf Sardinien eine möglichst gute Ausgangsposition erarbeiten, um im Rückspiel mit unseren fantastischen Fans im Rücken alle Chance zu haben“, kündigt Wucherer an.

    Wo gibt es Karten fürs Rückspiel?

    Bereits an diesem Donnerstagnachmittag um 16 Uhr ist der Karten-Vorverkauf für die Begegnung in der s.Oliver Arena im Online-Shop des Klubs (www.soliver-wuerzburg.de/tickets) angelaufen. Dauerkarten-Inhaber haben ein Vorkaufsrecht und werden von den Baskets nochmals gesondert informiert.

    Wie stark ist Dinamo Sassari?

    Von einer „echten Mammutaufgabe“ spricht Denis Wucherer beim Blick auf den Final-Kontrahenten, der über einen tiefbesetzten Kader verfügt. Mit Flügelspieler Dyshawn Pierre (Brauschweig) und Center Jack Cooley (Ludwigsburg) stehen zwei ehemalige Bundesliga-Spieler im Kader, mit Stefano Gentile zudem ein aktueller italienischer Nationalspieler.

    Basketball - Fiba Europe Cup - s.Oliver Wuerzburg - Pallacanestro Varese
    Die Ansage der Baskets-Fans ist klar: Gewinnt den Pokal! Foto: Heiko Becker

    Interessante Randnotiz: Mit dem ungarischen Titelträger Szolnoki Olaj in der Vorrunde (98:94/74:87), Pallacanestro Varese in der Zwischenrunde (87:90/79:69), dem niederländischen Meister ZZ Leiden im Play-off-Achtelfinale (97:93/94:68) und dem türkischen Klub Pinar Karsiyaka von Ex-Baskets-Trainer Dirk Bauermann (87:68/83:83) im Play-off-Viertelfinale haben die Italiener bereits gegen vier Klubs gespielt, mit denen es auch die Würzburger im laufenden Wettbewerb zu tun hatten.

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