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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Beim WFV kehrt wieder Alltag ein

    Im Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers durfte WFVler Adrian Istrefi (Nummer 8) ran. In der Liga ist er noch für ein ... Foto: Heiko Becker

    FSV Erlangen-Bruck – Würzburger FV

    (Samstag, 16 Uhr)

    Nach zwei Derbys vor großer Kulisse geht es für Trainer Marc Reitmaier und seinen Würzburger FV (6./15) nun mit dem grauen Alltag weiter. „Nach diesen Highlights ist es wichtig, den Schalter wieder umzulegen“, sagt Reitmaier, dessen Team das einzige noch ungeschlagene in der Bayernliga Nord ist. Ein Status, den der Übungsleiter gerne erhalten würde.

    Reitmaier stolz auf seine Mannschaft

    Der 35-Jährige ist stolz auf seine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende die U 23 der Rothosen in der Liga mit 2:0 besiegt und sich am Dienstag im Toto-Pokal bei der 0:4-Niederlage gegen die erste Mannschaft der Kickers tapfer gewehrt hat. Eine kräftezehrende Angelegenheit, sodass das Training am Donnerstagabend ganz im Zeichen der Regeneration stand. Mit frischer Kraft wollen die Zellerauer am Samstagnachmittag beim FSV Erlangen-Bruck auflaufen.

    Vier Niederlagen in Folge

    Der Klub hat nach zuletzt vier Niederlagen in Folge zwar momentan keinen guten Lauf, aber dennoch eine der besten Offensiven der Liga (Tordifferenz 19:21). In der Spitze agiert Topstürmer Oliver Seybold, der auf ein Jahr Regionalliga-Erfahrung mit dem SC Eltersdorf zurückblicken kann. Unterstützt wird er von Neuzugang Adem Selamil der vom Ligakonkurrenten Forchheim zu den Erlangern gekommen ist, die seit 2012 von Norman Wagner – einst selbst FSV-Spieler – trainiert werden.

    Vorgänger Gerd Klaus

    Dessen Vorgänger war übrigens Gerd Klaus, der von Erlangen als Trainer zum 1. FC Schweinfurt 05 wechselte, wo er seit dieser Spielzeit das Amt als sportlicher Leiter inne hat. Kein Unbekannter in der Kugellager-Stadt dürfte auch Bastian Lunz sein, der von 2012 bis 2016 für die Schnüdel auflief und beim FSV entweder von der Sechserposition aus das Spiel lenkt oder als linker Innenverteidiger fungiert. Eine Herausforderung für die Blauen könne zudem Abwehrspieler Gökhan Hayri Özdemir werden. „Der FSV ist trotz momentaner Schwächephase eine spielstarke Mannschaft“, meint Reitmaier, der außer auf die immer noch verletzten Defensivakteure David Drösler und Tim Lorenz noch einmal auf Mittelfeldmann Adrian Istrefi (Rotsperre) verzichten muss. Ansonsten ist der Kader komplett.

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