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    Fußball: Dritte Liga

    Ein Würzburger Kiebitz kommt mit dem Auto nach Spanien

    Polnischer Testspieler: „Gespannt“ ist Kickers-Trainer Michael Schiele auf den Auftritt von Niklas Zulciak im Kickers-Trikot. Der Testspieler von Warta Posen erhält an diesem Donnerstag gegen Waasland Beveren die Chance, sich zu zeigen. Der 24-Jährige habe „seine Sache bislang ganz gut gemacht“. Ob er eine Zukunft bei den Kickers hat? Aus dem U-23-Kader durfte indes heuer nur ein Akteur mitfahren: Dominik Meisel.
    Ein freies Bett: Womöglich kommt in den kommenden Tagen ja noch ein weiterer Gastspieler zum Probetraining nach Spanien. „Da ist nichts geplant“, sagt Vorstandschef Daniel Sauer zwar. Aber fest steht, die Kickers haben sich eine Möglichkeit offen gehalten und sind mit einem Akteur weniger als ursprünglich geplant in den Süden gereist. Ein Bett wäre also auf jeden Fall noch frei.
    Kurzer Spaziergang: Einen Bus brauchen die Rothosen im Trainingsquartier in San Pedro del 
    Pinatar nicht. Zu Fuß geht es vom Hotel die wenigen hundert Meter
    zu Platz Nummer sieben auf dem Gelände der Pinatar Arena. Das Spielfeld haben die Kickers für die Zeit ihres Aufenthalts übrigensexklusiv gemietet, müssen es sich nicht mit einem anderen Team teilen. Trainer Schiele könnte also auch jederzeit kurzfristig eine Trainingseinheit ansetzen.
    Prominente Zimmernachbarn: Im Vier-Sterne-Hotel „Thalasia“ haben sich die Kickers einquartiert. Einen Außenpool gibt's dort genauso wie ein Hallenbad und eine Sauna. An diesem Donnerstag zieht auch Bundesligist TSG Hoffenheim dort ein. Julian Nagelsmann und sein Team bleiben aber nur für eine Nacht, um am Freitag Spiele gegen die belgischen Erstligisten Sint-Truiden und RSC Anderlecht zu absolvieren.
    Würzburger Trainingskiebitz: Ein Anhänger ist den Kickers tatsächlich bis nach Spanien nachgereist. Ex-Aufsichtsrat Karl-Heinz Höhn gehört bereits zu den Stammgästen bei Trainingslagern der Rothosen, auch bei den Sommercamps im Allgäu oder in Österreich und auch im Wintertrainingslager in Marbella war er zu Gast. Die gut 2000 Kilometer nach San Pedro del Pinatar bewältigte er in knapp 18 Stunden mit dem Auto, um dort dem Team beim Training zuzuschauen.

    Frank Kranewitter

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