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    Dritte Liga

    FC Würzburger Kickers: Rot und weiß ein Leben lang?

    Richtig viele Anhänger unterstützten die Würzburger Kickers in der Allianz Arena.

    Wer sind die FC Würzburger Kickers?

    • Die Würzburger Kickers, offiziell: FC Würzburger Kickers (FWK), sind der höchstklassigste Fußballerverein in Würzburg und Unterfranken.
    • Gegründet 1907 spielen die von den Fans „Rothosen“ genannten Würzburger Kickers aktuell in der dritte Liga. Das Stadion, die Flyeralarm Arena, fasst knapp 12.000 Zuschauer.
    • Mit Ex-Bundesligaspieler Bernd Hollerbach als Trainer stiegen die Würzburger Kickers aus der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga auf. In der Saison 2017/18 belegten die Würzburger Kickers in der Tabelle Platz 5 und verpassten so nur knapp die Teilnahme am DFB-Pokal. In dem spielen die Würzburger Kickers allerdings in der kommenden Saison 2019/20, nachdem sie in der Liga erneut Fünfter, im Totopokal 2018/19 aber Sieger wurden. Am 10. August kommt die TSG 1899 Hoffenheim zum Erstrundenspiel an den Dallenberg.
    • Alle Informationen zum FC Würzburger Kickers finden Sie stets aktuell auf mainpost.de/kickers, den Liveticker zu jedem Spiel der Würzburger Kickers unter www.mainpost.de/liveticker/fussball

    Darum ist der Fußball in Würzburg rot und weiß

    Das Herz des Fußballs in Würzburg und der Region schlägt in rot und weiß! Denn das sind die Farben des FC Würzburger Kickers, dem sportlichen Aushängeschild von Würzburg. Die „Rothosen“ - wie die Würzburger Kickers von ihren Fans auch genannt werden - sind seit einigen Jahren wieder fester Bestandteil im deutschen Profi-Fußball, aktuell in der dritten Liga. Das Stadion der Würzburger Kickers, die Flyeralarm-Arena, fasst knapp 12.000 Zuschauer. Wenn der Dallenberg ruft kann es auch mal international werden. 2006 trainierte im Stadion der Würzburger Kickers am Dallenberg, der heutigen Flyeralarm Arena, die Nationalmannschaft Ghanas im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland. Ein Jahr später feierten die Würzburger Kickers ihr 100-jähriges Bestehen.

    Wie die Würzburger Kickers das erste Mal aufstiegen

    Den meisten Fans ist sicher die Saison 2016/17 in Erinnerung, in der die Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga spielten. Nach einer Rückrunde ohne einen einzigen Sieg stieg die Mannschaft allerdings direkt wieder ab in die 3. Liga. Es war nicht der erste einjährige „Ausflug“ der Würzburger Kickers in die 2. Bundesliga.

    Fussball, 2. Bundesliga Relegation, MSV Duisburg - FC Würzburger Kickers
    v.li.: Würzburger Spieler bejubeln den Aufstieg, Fussball, 2. Bundesliga Relegation, MSV Duisburg - FC Würzburger Kickers, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!] Foto: Frank Scheuring (foto2press)

    Dort kickten die Rothosen erstmals in der Saison 1977/78 – gemeinsam mit dem Stadtrivalen Würzburger FV. Während der die Klasse hielt (Jahre später aber insolvent ging), stiegen die Würzburger Kickers gleich wieder ab.

    Wie die Würzburger Kickers in den Profi-Fußball zurückkehrten

    Nachdem die Würzburger Kickers danach jahrelang teils in den Niederungen des Amateurfußballs verschwunden waren, begann mit dem Projekt „3x3“ 2014 die Rückkehr in den Profifußball. Mit dem Ex-Bundesligaprofi Bernd Hollerbach (der selbst auch für die Würzburger Kickers spielte) als Cheftrainer und Thorsten Fischer mit seiner Firma Flyeralarm als Mäzen wurde eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt.

    Binnen drei Jahren stiegen die Würzburger Kickers von der Regionalliga bis in 2. Bundesliga auf. Zwar folgte nach einer kompletten Rückrunde ohne Sieg prompt der Abstieg. Es waren aber verrückte zwölf Monate Würzburger Kickers in dieser denkwürdigen Zweitligasaison, die so bitter endete. Seither halten sich die Würzburger Kickers in Liga drei. Und haben Ambitionen, erneut in die zweite Bundesliga aufzusteigen.

    Aber nicht nur in die Mannschaft der Würzburger Kickers wurde investiert. Auch das Umfeld wurde professioneller. So haben die Würzburger Kickers mittlerweile ein Nachwuchsleistungszentrum, mehrere Trainingsplätze und zahlreiche erfolgreiche Nachwuchsmannschaften. Über das Profiteam der Würzburger Kickers wird nicht nur auf der Webseite, sondern auch über soziale Medien sowie bei Kickers-TV, dem Klubfernsehen der Rothosen, berichtet.

    So läuft die aktuelle Saison der Würzburger Kickers

    Ziel der Würzburger Kickers in der Saison 2018/19 war ein einstelliger Tabellenplatz – und der Gewinn des Totopokals, der in der kommenden Saison 2019/20 zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt und in dem die Würzburger Kickers in der ersten Hauptrunde am heimischen Dallenberg in der Flyeralarm-Arena auf den Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim treffen.. Im DFB-Pokal kickten die Würzburger Kickers seit 2014 bereits dreimal. 2014 und 2016 erreichten sie nach Siegen über Fortuna Düsseldorf bzw. Eintracht Braunschweig die zweite Runde des DFB-Pokals.

    Fussball, 3. Liga, FC Würzburger Kickers - FC Energie Cottbus
    Ring frei für die erste Runde: Für Kickers-Trainer Michael Schiele ist in dieser Saison die Qualifikation für den DFB-Pokal-Wettbewerb, sprich der Sieg im bayerischen Pokalwettbewerb, ein großes Ziel. Foto: foto2press, Frank Scheuring

    Im Mai siegten die Rothosen im Totopokal-Finale 2019 mit 3:0 über Viktoria Aschaffenburg. Nun wartet also Bundesligist Hoffenheim. Schon 2015 und 2016 holten die Würzburger Kickers den bayerischen Landespokal (Wie die Würzburger Kickers  das  Totopokal-Finale gegen Unterhaching 2016   gewannen).

    Was die Würzburger Kickers in der kommenden Saison reißen können

    Keine vier Wochen nach dem letzten Pflichtspiel geht es für die Würzburger Kickers schon wieder mit der Vorbereitung auf die neue Saison los. Ein offizielles Ziel haben Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer und die Verantwortlichen noch nicht benannt. In der Tabelle aber wollen die Würzburger Kickers möglichst weit vorne landen. Schon Platz vier würde ja die Teilnahme am DFB-Pokal bedeuten. Und gegen den erneuten Aufstieg in die zweite Bundesliga würde sich auch niemand bei den Rothosen sträuben.

    Neben einem erfolgreichen Saisonstart sind gute Transfers und wenig Verletzungen entscheidende Faktoren für eine gute Saison in der dritten Liga. Dass die Würzburger Kickers durchaus oben mitspielen können, das haben sie zuletzt unter Cheftrainer Michael Schiele angedeutet.

    Das sind die Gegner der Würzburger Kickers in der dritten Liga

    • MSV Duisburg
    • FC Ingolstadt
    • Hallerscher FC
    • 1.FC Magdeburg
    • Hansa Rostock
    • Preußen Münster
    • FSV Zwickau
    • 1.FC Kaiserslautern
    • TSV 1860 München
    • KFC Uerdingen
    • SV Meppen
    • SpVgg Unterhaching
    • Eintracht Braunschweig
    • SF Lotte
    • Viktoria Köln
    • Chemnitzer FC
    • FC Bayern München II
    • Carl Zeiss Jena
    • SV Waldhof Mannheim

    Das bleibt den Fans der Würzburger Kickers in Erinnerung

    Unvergessen sind bei den Fans der Würzburger Kickers wohl vor allem zwei Spiele in der 2. Bundesliga. Das eine liegt schon länger zurück. In der Saison 1977/78 schlugen die Rothosen den damaligen Tabellenführer 1.FC Nürnberg 3:0. Torschützen: Paul Ulsamer, Lothar Emmerich und Bruno Werner die genauso wie Torwart-Legende der Würzburger Kickers, zu Vereins-Ikonen der Würzburger Kickers wurden.

    Das andere datiert vom Dezember 2016. Die Rothosen besiegten den VfB Stuttgart mit 3:0 (Tore:Rico Benatelli, Clemens Schoppenhauer und Nejmeddin Daghfous). Aber auch das ein oder andere Derby der Würzburger Kickers gegen die Blauen vom Würzburger FV oder die Duelle der Männer vom Dallenberg gegen den unterfränkischen Rivalen FC Schweinfurt 05 sowie die Aufstiegsfeier der Würzburger Kickers nach den Relegationssiegen über den MSV Duisburg in der Innenstadt sind im Gedächtnis geblieben.

    Fussball, 3. Liga, SC Fortuna Köln - FC Würzburger Kickers
    Trost für den Kontrahenten: Der auf die Bank versetzte Wolfgang Hesl (Mitte, davor Torwarttrainer Robert Wulnikowski) tätschelt nach der Partie Kickers-Keeper Patrick Drewes. Foto: Foto2press, Scheuring

    Einige Spieler der Würzburger Kickers schafften es bis in die Bundesliga, einige spielen gar international: Bernd Hollerbach (u.a. Hamburger SV) oder Claus Reitmaier (u.a. VfL Wolfsburg) sind (neben Frank Baumann, u.a. Werder Bremen und 1. FC Nürnberg) die wohl bekanntesten, die aus Würzburg in die große Welt des Fußballs gezogen sind. Aber es kamen auch große Namen zu den Würzburger Kickers. Gerd Zewe etwa oder Erich Kaniber. Mit Peter Sippel hat  es sogar eine „Rothose“ zum Fifa-Schiedsrichter geschafft.

    Würzburger Kickers kicken nicht nur

    Neben Fußball werden bei den Würzburger Kickers mit Boxen und Tischtennis noch zwei weitere Sportarten betrieben. In der Vergangenheit gab es bei den Rothosen aber auch Hockey, Handball oder Fechten. In der über 100-jährigen Geschichte des FC Würzburger Kickers wurden einige deutsche Meisterschaften und sogar internationale Erfolge gefeiert.

    Serie: 100 Jahre Würzburger Kickers:

    Die Würzburger Kickers stellten auch Teilnehmer bei Olympischen Spielen. Etwa den in Würzburg geborenen Fechter Dieter Jung, der 1968 und 1972 für Deutschland antrat. Aushängeschild ist und war aber der Fußball. Und der soll auch in den kommenden Jahren für Furore sorgen.
      

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