• aktualisiert:

    HANDBALL

    Gelungene Generalprobe der Rimparer Wölfe

    Beim Turnier in Öhringen belegt der Handball-Zweitligist den dritten Rang. Trainer Ceven Klatt lässt dabei mit einer 5:1-Deckungsvariante spielen.
    Überzeugte auf der vorgezogenen Position der Rimparer 5:1-Deckung: Benjamin Herth. Foto: Frank Scheuring

    Am Wochenende sind die letzten Handbälle bei den Dreiländer-Europameisterschaften geworfen worden. Parallel haben sich die Spieler der DJK Rimpar Wölfe beim Öhringen Cup auf die demnächst wieder startende Zweitliga-Rückserie eingestimmt. Das zum fünften Mal ausgetragene, bestens organisierte Turnier im Hohenlohekreis war sozusagen die Generalprobe für den doppelten Heimspieltag, mit dem es für die Grün-Weißen nun weitergeht. Erst kommt an diesem Samstag (1. Februar) Schlusslicht HSG Krefeld nach Würzburg, dann der große Altmeister VfL Gummersbach (8. Februar).

    Anfangs gleichwertig

    Bundesliga-Luft schnuppern durften die Rimparer auch im ersten Match gegen die Eulen Ludwigshafen. Die Pfälzer, die derzeit auf einem Abstiegsplatz stehen, hatten sich in der vergangenen Saison in einem echten Herzschlagfinale noch den Klassenerhalt gesichert. Die erste Hälfte – ein Abschnitt dauerte bei diesem Turnier nur 25 statt 30 Minuten – konnten die Wölfe am Samstagnachmittag offen gestalten. So holten sie einen zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand auf und glichen kurz vor dem Seitenwechsel zum 11:11 aus. Im zweiten Durchgang waren die Eulen dann allerdings deutlich effizienter. Auf Rimparer Seite fehlten Felix Karle und Dominik Schömig, die der Reserve beim HT München unter die Arme griffen. Das Bayernliga-Abstiegsduell ging allerdings trotzdem mit 20:21 (14:12) verloren.

    Auch im zweiten Halbfinale des Öhringen Cups gab es keine Überraschung: Dem HC Erlangen gelang ein Sieg über den Zweitliga-17. HSG Konstanz und schaffte später auch den Turniersieg. Für die Wölfe ging es in der zweiten Partie gegen den Ligarivalen vom Bodensee. Da zeigten die Grün-Weißen eine reife Leistung und erzielten einen nie gefährdeten 21:16 (13:8)-Erfolg. "Das war von vorne bis hinten sehr konzentriert", sagte DJK-Trainer Ceven Klatt. "In beiden Spielen haben wir viel mit unserer 5:1-Deckung agiert, was gut funktioniert hat." Benjamin Herth hatte hierbei den vorgezogenen Abwehrspieler in der Formation, die die Rimparer bei Punktspielen eher selten angewandt hatten, gegeben. Auch wenn gegen die Konstanzer, zu denen die Wölfe am 11. April reisen müssen, nach dem Seitenwechsel nur noch acht Treffer gelangen, war Klatt auch mit der Offensive zufrieden: "Der Gegner hat das Spiel langsamer gemacht, weshalb nicht mehr so viele Angriffe liefen."

    Vergangene Woche hatten die Rimparer eine Rochade auf ihrer Kreisläuferposition zur nächsten Saison bekanntgegeben (wir berichteten). Patrick Gempp geht im Sommer zum Bundesligisten HSG Wetzlar. Für ihn kommt Kreisläufer Tilman Pröhl vom Drittligisten VfL Eintracht Hagen in die Marktgemeinde.

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!