• aktualisiert:

    LEICHTATHLETIK

    Schüler liefern Bestleistungen ab

    Nicht nur beim 35-Meter-Sprint zeigten zahlreiche Schüler in Rimpar ihr Können. Foto: frank Scheuring, Foto2press

    „Die Leichtathletik ist keine Show zur Unterhaltung von Zuschauern. Sie ist in erster Linie der gelebte Traum seine eigenen Leistungsgrenzen zu verschieben. Diesen Traum leben in der Leichtathletik Schüler in Schule, in Vereinen ebenso wie Top-Athleten in der Nationalmannschaft oder Freizeitsportler im Ausdauerbereich.“

    Dieses Zitat vom ehemaligen DLV-Präsidenten Clemens Prokop bei seiner Abschiedsrede auf dem Verbandstag in Darmstadt könnte zutreffender nicht sein für das Hallensportfest der DJK Rimpar, das seit 32 Jahren in der Dreifachsporthalle der Marktgemeinde stattfindet.

    Unter großem Aufwand verwandeln alljährlich die Leichtathletikverantwortlichen aus Rimpar – heuer insbesondere die Leichtathletik-Seniorengruppe der DJK – unter der Regie von Thomas Hornung die Dreifachsporthalle in eine kleine Leichtathletik-Arena mit Laufbahnen, Hürden, Hindernissen, elektronischer Zeitmessanlage, zwei Hochsprunganlagen und Siegerpodest.

    Die 115 Schüler aus neun Vereinen des Kreises Würzburg dankten mit zahlreichen Bestleistungen bei diesem größten Schülerhallensportfest im Bezirk. Bemerkenswert ist, dass alle 44 angebotenen Wettbewerbe in den Altersklassen auch mit Sportlern besetzt wurden.

    Einen Hallenrekord stellte die 13-jährige Julie Denkey von der DJK Rimpar über die 35-Meter-Hindernisstrecke auf. In 5,86 Sekunden bewältigte sie die Laufstrecke und war damit fast zwei Zehntelsekunden schneller als die bisherige Inhaberin der Bestzeit. Sie siegte zudem in 5,56 Sekunden über die 35 Meter flach und mit 1,31 Metern im Hochsprung. Als Topleistung ist auch das Hochsprungergebnis von 1,40 Meter der zwölfjährigen Soana Sieber von der TG Höchberg einzustufen. In den 32 Jahren, die es die Veranstaltung in Rimpar gibt, schaffte nur die ehemalige Juniorenweltmeisterin im Stabhochsprung, Monika Götz, als Zwölfjährige mit 1,50 Meter ein besseres Ergebnis.

    Nur vier Hundertstel fehlten

    Schnellster Junge des Tages über die 35 Meter war der vierzehnjährige Jakob Müller von der TG Höchberg in 5,28 Sekunden. Ganze vier Hundertstelsekunden fehlten dem E-Kader-Athleten zum bestehenden Hallenrekord seiner Altersklasse.

    Vierzehn Jahre alt ist auch das schnellste Mädchen der Veranstaltung. Die ebenfalls im E-Kader erfasste Franka Quattländer von der TG Höchberg siegte über 35 Meter in sehr guten 5,37 Sekunden. Zudem gewann sie in 6,36 Sekunden den 35-Meter-Hürdenwettbewerb und mit 1,31 Meter beim Hochsprung.

    Bei den Jüngsten ragten die 6,43 Sekunden über 35 Meter des achtjährigen Lian-Ben Barone vom TSV Güntersleben heraus. Einen weiteren Hallenrekord verpasste um nur einen Zentimeter der neunjährige Onyinyechsi Weli Wosu aus Höchberg in der Altersklasse der Zehnjährigen.

    Als jüngster Teilnehmer wurde der sechsjährige Max Kistner von der DJK Rimpar registriert. Er siegte über die 35-Meter-Strecke in 7,62 Sekunden und verschob damit gewiss auch seine eigene Leistungsgrenze.

    Den traditionellen Abschluss bildeten die Rundenstaffeln, die als Verfolgungsrennen ausgetragen wurden. Zahlreiche Staffeln aus Höchberg, Heidingsfeld, Güntersleben, Veitshöchheim, Thüngersheim, Karlstadt, Burggrumbach, Lengfeld und Rimpar verwandelten dabei die Halle in ein Tollhaus.

    oh

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!