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    HANDBALL: ZWEITE BUNDESLIGA, MÄNNER

    Eine Hochzeit und zwei Tests gegen Topteams

    Er kehrt nach der Winterpause als Ehemann auf die Platte zurück: Rimpars Spielmacher Patrick Schmidt heiratet im Januar ... Foto: Frank Scheuring, foto2press

    Als Tabellenfünfter mit vier Punkten Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz haben sich die Zweitliga-Handballer der DJK Rimpar Wölfe nach dem 32:21-Kantersieg beim Dessau-Roßlauer HV am Weihnachtsspieltag in die Winterpause verabschiedet. Einen „Fingerzeig“ im Verfolgerkampf nannte DJK-Cheftrainer Matthias Obinger den beeindruckenden Jahresabschluss.

    Gegen zwei Erstligisten in der Vorbereitung

    Während die Handballfans nun der Europameisterschaft in Kroatien (12. bis 28. Januar) entgegenfiebern, ruht in der Bundesliga der Trainings- und Wettkampfbetrieb. Doch langweilig wird es wohl auch für die Wölfe nicht werden. Sie dürfen bis zum 6. Januar faulenzen und urlauben und sich danach erst mal individuell wieder fitmachen, bevor sie am 15. Januar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Am Wochenende darauf (19. bis 21. Januar) absolvieren sie dann ein Trainingslager mit Schwerpunkt Athletik in Nürnberg/Erlangen.

    Schmidt heiratet, Brustmann wird Vater

    Zwei Rimparer können sich in der Pause sogar auf einschneidende Lebensereignisse freuen: Torwart Max Brustmann erwartet mit seiner Frau die Geburt seines ersten Kindes, einer Tochter; Spielmacher Patrick Schmidt wird seine langjährige Freundin heiraten.

    Handballerisch steht ein erster Höhepunkt 2018 am Freitag, 26. Januar (19 Uhr), bevor: Dann empfangen die Wölfe die Eulen Ludwigshafen, die am Ende der vergangenen Saison vom verpassten Aufstieg der Rimparer profitiert hatten und dadurch in die Erste Liga zurückgekehrt waren, wo sie aktuell allerdings Tabellenvorletzter sind. Nach einer Leistungsdiagnostik (29. Januar) testen die Rimparer am Sonntag, 4. Februar (16 Uhr), mit der MT Melsungen gegen einen weiteren Bundesligisten. Beide Vorbereitungsspiele tragen sie in der Dreifachsporthalle in Rimpar aus.

    Comeback von Bauer und Siegler

    Die erste Zweitligapartie im neuen Jahr bestreiten sie am Sonntag, 11. Februar (17 Uhr), zu Hause gegen die HG Saarlouis – dann wohl wieder mit Rechtsaußen Max Bauer, der nach einem dreiviertel Jahr Pause wegen eines Kreuzbandrisses sein Comeback plant, und mit Rückraumspieler Lukas Siegler, dessen Mittelhandbruch in sechs Wochen verheilt sein soll. „Mit uns ist noch mal zu rechnen“, kündigt Obinger an, der vor allem in die Abwehr große Hoffnungen setzt. Das Prunkstück seines Teams ist sie seit jeher, zum Jahresende hin wurde sie noch mal variabler. „Wir reagieren nicht nur flexibler, wir agieren auch und setzen unsere Gegner durch mehr Varianten unter Druck. Daraus resultiert auch unser verbessertes Konterspiel“, konstatiert der Coach.

    Obinger ist nun Professor

    Der promovierte Sportwissenschaftler, der seit Oktober als Studiengangsleiter an der Deutschen Berufsakademie Sport und Gesundheit in Baunatal arbeitet, geht übrigens als Professor ins neue Jahr. Dazu hat den 37-Jährigen im Dezember das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ernannt.

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