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    Hollerbach und der HSV: Ein beidseitiger Irrtum

    Immerhin ist Bernd Hollerbach der Abstieg erspart geblieben. Der Hamburger SV hat den Trainer schon vor Saisonende vor die Tür gesetzt, weil die Verpflichtung ein Irrtum war. Wie konnten sie in Hamburg nur auf die krude Idee kommen, Hollerbach könnte der schwächsten Offensive der Liga das Toreschießen beibringen?

    Ein Mann, der immer betonte, dass er seine Mannschaft von hinten aufbaut! Aber auch der Rimparer hat sich in seinem Herzensverein getäuscht. Er dachte, er könne etwas bewegen. Geldgeber Klaus-Michael Kühne, der einen guten Draht zu Hollerbach-Mentor Felix Magath pflegt, würde noch im Winter den einen oder anderen Transfer ermöglichen. Ein Irrglaube.

    HSV-Idol Hollerbach ist beim Klub aus der Hansestadt gescheitert – nicht etwa, weil seine Phrasen in der Medienstadt für Spott und Hohn sorgten. Am Ende ging es nur um Erfolg oder Misserfolg. Hollerbach hat mit seinen bisweilen rauen Methoden das HSV-Team nicht zum Siegen gebracht. Muss man deshalb Mitleid haben? Nein! Hollerbach wusste, dass es schwer wird. Seine große Chance war in Wahrheit gar nicht so groß.

    Frank Kranewitter

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