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    BASKETBALL: BUNDESLIGA

    Kapitän Loncar bleibt den Baskets erhalten

    Kresimir Loncar. Foto: Heiko Becker

    Kresimir Loncar beendet seine Profi-Karriere dort, wo sie vor 18 Jahren begonnen hat: Der 35 Jahre alte Center hängt noch eine Spielzeit bei Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg dran, wie der Klub am Dienstagnachmittag bekannt gab. Im Anschluss übernimmt er eine Funktion im Management und wird die Geschäftsführung und das Trainerteam im sportlichen Bereich unterstützen.

    „Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Kapitän sich dafür entschieden hat, auch seine letzte Saison bei uns zu spielen. Er verkörpert wie kaum ein anderer Spieler absoluten Einsatzwillen, Kampfgeist und Leidenschaft und hat sich in den letzten beiden Jahren zu einem Gesicht unserer Mannschaft entwickelt. Kreso ist ein absoluter Führungsspieler, Publikumsliebling und mit seiner großen Erfahrung auch besonders wichtig für unsere jüngeren Spieler“, sagt s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler.

    Karriere auf europäischem Top-Niveau

    Die Profilaufbahn Loncars begann in der Saison 2000/2001, als er im Alter von 17 Jahren von Benetton Treviso an die DJK s.Oliver Würzburg ausgeliehen wurde. In seinem zweiten Würzburger Jahr legte der Kroate mit deutschem Pass als Leistungsträger in der Bundesliga bereits elf Punkte und sechs Rebounds pro Spiel auf – das war der Start einer langen Karriere auf europäischem Top-Niveau bei Klubs in Italien, der Ukraine, Russland und Spanien mit zahlreichen Titeln. Als kroatischer Nationalspieler hat Kresimir Loncar an den Olympischen Spielen 2008 in Peking, der Europameisterschaft 2009 in Polen und der Weltmeisterschaft 2010 in der Türkei teilgenommen.

    Vor zwei Jahren kehrte der inzwischen 35-jährige Center nach einer einjährigen Stippvisite bei Alba Berlin zusammen mit seiner aus Rimpar (Lkr. Würzburg) stammenden Ehefrau Hannah und den beiden Kindern zurück in die Domstadt. Als Baskets-Kapitän hat Kresimir Loncar in den vergangenen beiden Spielzeiten 51 Spiele bestritten, stand dabei im Schnitt 19 Minuten auf dem Parkett, erzielte 10,6 Punkte pro Spiel und verwandelte 44 Prozent seiner Drei-Punkte-Würfe.

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