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    Fußball: Dritte Liga

    Kickers können auf DFB-Hilfe hoffen

    Der Verband will ein Unterstützungsprogramm auflegen. Der Corona-Verdacht bei Drittligist Waldhof Mannheim hat sich nicht bestätigt.
    Volle Ränge am Dallenberg. Wann es dieses Bild wieder geben wird, ist derzeit noch völlig offen. Foto: Silvia Gralla

    An diesem Montagnachmittag soll sich entscheiden, wie es im deutschen Profifußball weitergeht. Zunächst kommen in Frankfurt die Vertreter aller Klubs der ersten und zweiten Bundesliga zusamen, um über die Folgen der Corona-Krise zu diskutieren. Deren Entscheidung dürfte dann auch in Leitfaden sein, wenn am Nachmittag die Führungskräfte der Drittligisten zusammentreffen und darüber beraten, ob und wie diese Saison noch zu Ende zu bringen ist oder ob die Spielzeit vorzeitig abgebrochen werden muss. Derzeit sind erst einmal zwei Spieltage abgesagt. Wie lange die Zwangspause noch andauern wird, ist derzeit aber nicht abzusehen.

    Auch die wirtschaftlichen Folgen für die Vereine sind erheblich. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat indes bereits angekündigt, den Drittligisten helfen zu wollen. Ein "Unterstützungsprogramm zur Aufrechterhaltung der Liquidität" ist laut einer Pressemitteilung geplant. Davon profitieren könnten neben den Drittliga-Klubs auch die Vereine der Frauen-Bundesliga sowie die Landes- und Regionalverbände. Hilfen für Klubs aus der Regionalliga oder niedrigeren Spielklasen  fallen dagegen nicht in den Zuständigkeitsbereich des DFB, weil diese Wettbewerbe nicht vom Dachverband organisiert werden, stellt der Verband in einer Pressemitteilung fest. Konkret gehe es drum, durch Darlehen Liquiditätsprobleme in Folge der Corona-Krise und damit auch Insolvenzen zu verhindern.  

    Bei den Würzburger Kickers trainierten die Drittliga-Profis am Wochenende individuell. Ein in der vergangenen Woche zunächst ins Auge gefasstes internes Testspiel wurde nach den Entwicklungen in der letzten Tage nicht ausgetragen. Zu den jüngsten Entwicklungen und den Folgen für die Rothosen will sich der Klub erst nach der Entscheidung am Montag äußern.

    Entwarnung gab es indes aus den Reihen von Waldhof Mannheim. Der Corona-Verdacht bei einem Mitglied des Teams, das im vorerst letzten Drittliga-Spiel dieser Saison Gegner der Kickers war, hat sich nicht bestätigt.

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