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    Fußball: Dritte Liga

    Kickers sind bei Montagsspielen Drittligaspitze

    Wie die Kickers-Anhänger wohl das Montagabendspiel gegen den KSC begleiten? Die Gäste-Anhänger habwen einen Stimmungs-Boykott angekündigt. Foto: Frank Scheuring

    Die Voraussetzungen für eine große Kulisse sind eigentlich bestens. Gegner Karlsruher SC trägt schließlich einen Namen, der in Fußball-Deutschland auch zehn Jahre nach dem letzten Erstliga-Engagement noch immer einen guten Klang hat. Und für die Badener geht es schließlich um einiges. Schon ein Punkt würde ihnen reichen, um wieder auf Platz zwei zu springen. Trotz dieser Konstellation wird die Flyeralarm Arena  längst nicht ausverkauft sein. Der Termin am Montagabend wird sein übriges dazu tun. Die Karlsruher Anhänger wollen in Würzburg mit stummem Protest gegen die Montagabendspiele protestieren.

    Für den KSC ist es nämlich die Premiere. Erstmals in dieser Saison muss dieser montags antreten. Bei den Kickers indes sieht es ganz anders aus. Sie bestreiten bereits ihr viertes Montagabendspiel. Mehr hat kein anderer Drittliga-Verein austragen müssen. Drei Heimpartien am Montagabend mussten außer den Kickers nur noch Wehen Wiesbaden und Zwickau austragen.

    Für Kickers-Vorstandschef Daniel Sauer ist das freilich noch kein Grund, gegen den Termin zu poltern, wie es andere Drittliga-Bosse zuletzt getan hatten. Auch der KSC-Geschäftsführer Michael Becker sprach sich zuletzt gegen den Montagabendtermin aus. Verwunderlich, weil die Klubs zu Saisonbeginn nahezu einstimmig für diese Spiele gestimmt hatten, um zusätzliche Fernseheinnahmen zu generieren. Man werde das Thema im Kreis der Drittligisten erneut diskutieren, kündigt Sauer an.

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