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    American Football

    Panthers: Spiel verloren, Quarterback gesperrt

    Vergab die Siegchance: Panthers-Quarterback Trenton Jones, der nun gesperrt ist. Foto: Patrick Wötzel

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    Regionalliga Süd

     

    München Rangers – Neu-Ulm Spartans 42:14  
    Würzburg Panthers – Landsberg X-PRESS 20:21  
    Burghausen Crusaders – Passau Pirates 48:45  

     

     

    1. (1.) Fursty Razorbacks 6 6 0 0 12 : 0 217 : 69 148  
    2. (2.) München Rangers 6 6 0 0 12 : 0 271 : 161 110  
    3. (3.) Landsberg X-PRESS 8 5 0 3 10 : 6 237 : 182 55  
    4. (4.) Burghausen Crusaders 7 4 0 3 8 : 6 189 : 195 -6  
    5. (5.) Würzburg Panthers 7 3 0 4 6 : 8 116 : 168 -52  
    6. (6.) Passau Pirates 7 0 0 7 0 : 14 243 : 328 -85  
    7. (7.) Neu-Ulm Spartans 7 0 0 7 0 : 14 78 : 248 -170  

     

    Würzburg Panthers – Landsberg X-Press 20:21 (0:7, 14:0, 0:7, 6:7)

    Viel Pech für die Würzburg Panthers: Drei Minuten vor dem Ende kamen die Gastgeber in der Feggrube durch einen Touchdown von Quarterback Trenton Jones auf 20:21 an den Landsberg X-Press heran. Bei der anschließenden Two-Point-Conversion wurde Jones dann aber knapp vor der Endzone gestoppt, so dass die Gäste den Auswärtssieg feiern konnten.

    „Es war keine schwere Entscheidung, in dieser Situation auf zwei Punkte zu gehen statt nur den Extrapunkt zu kicken“, erläuterte Trainer Martin Hanselmann hinterher: „In der Tabelle hätte es keinen großen Unterschied gemacht, deshalb haben wir versucht, das Spiel für uns zu entscheiden.“

    Der Sieg war auch drin – Trenton Jones hätte gleich zwei Anspielstationen für einen Pass in die Endzone gehabt. Der Quarterback, der zuvor den Ball bereits dreimal zum Touchdown getragen hatte, entschied sich für einen erneuten Lauf und wurde einen knappen Meter vor der Linie gestoppt.

    Doch damit nicht genug: In seinem Frust über die verpasste Chance warf er seinen Helm auf den Boden. Die Schiedsrichter werteten das als grobe Unsportlichkeit und disqualifizierten den jungen US-Amerikaner, der deshalb beim nächsten Spiel gesperrt ist. „Die Entscheidung geht in Ordnung“, so Hanselmann: „Trenton ist ein junger Spieler, der daraus lernen wird.“

    Zwei Wochen haben die Panthers Zeit, sich mit ihrem jungen deutschen Spielmacher Benedikt Dörfel auf das Auswärtsspiel am 1. Juli bei den München Rangers vorzubereiten. Zusammen mit Fürstenfeldbruck dominieren die ungeschlagenen Münchner derzeit die Regionalliga, die Panthers gehen also nicht nur wegen ihrer Quarterback-Situation als klarer Außenseiter in die Partie.

    Bereits eine Woche danach, am 8. Juli um 15.30 Uhr, sind die Rangers zum Rückspiel in der Feggrube zu Gast. Selbst bei zwei Niederlagen können die Panthers aber ganz entspannt bleiben – zu groß ist aktuell der Vorsprung auf die beiden sieglosen Teams aus Neu-Ulm und Passau am Tabellenende.

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